04.09.2025
SERIES B

Ketryx: KI-Startup mit Ö-Co-Founder holt 39 Mio. US-Dollar Investment

Das US-Startup Ketryx hat eine Compliance-Plattform für den Life-Science-Bereich entwickelt. Dazu hat es auch einen zweiten Sitz in Wien, an dem der österreichische Co-Founder und CTO Jan Pöschko tätig ist.
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Das Ketryx-Team in Boston | (c) Ketryx
Das Ketryx-Team in Boston | (c) Ketryx

Drei der fünf größten Medizintechnik-Hersteller weltweit nutzen das Produkt, ebenso wie mehrere Fortune-500-Unternehmen. Das US-Startup Ketryx hat sich in der bekanntlich extrem regulierungsintensiven Life-Science-Branche mit seiner KI-gestützten Compliance-Plattform innerhalb weniger Jahre einen Namen gemacht. Das Produktversprechen: beschleunigte Innovationszyklen ohne Abstriche bei Sicherheit und Compliance.

„Bis zu 90% weniger Dokumentationsaufwand“

Konkret automatisiert die Plattform Validierung sowie Rückverfolgbarkeits- und regulatorische Workflows – einschließlich FDA- und EU-MDR-konformer Dokumentation – und zwar über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. „Kunden berichten von bis zu 90 Prozent weniger Dokumentationsaufwand und über zehnmal schnelleren Update-Zyklen“, heißt es von Ketryx.

Ketryx 2021 von Amerikaner und Österreicher gegründet

Dabei sei man „AI-native“. „Ich habe das letzte Jahrzehnt an der Schnittstelle zwischen KI und Life Sciences gearbeitet und miterlebt, wie sich KI von einem neuen Werkzeug zu einer unverzichtbaren Anwendung für Patienten entwickelt hat“, sagt Erez Kaminski, CEO und Gründer von Ketryx. Der US-Amerikaner hat das Startup 2021 gemeinsam mit dem Österreicher Jan Pöschko (CTO) gegründet. Beide sind dabei ihren Heimatländern treu geblieben: Ketryx betreibt Standorte in Boston und in Wien, an denen jeweils auch die beiden Co-Founder tätig sind.

Series-B-Finanzierungsrunde über 39 Mio. US-Dollar

Nun schloss das Startup seine Series-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 39 Millionen US-Dollar ab. Insgesamt hat es damit bereits mehr als 55 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wird die aktuelle Runde vom auf Digital Healthcare spezialisierten VC Transformation Capital. Zudem ziehen bestehende Investoren wie Lightspeed Venture Partners, der E14 Fund des MIT, Ubiquity Ventures und 53 Stations mit.

Ketryx-CEO: „Bauen unsere Teams in Österreich und Boston weiter aus“

CEO Kaminski kommentiert: „Mit Transformation Capital als führendem Investor gewinnen wir mehr als nur Kapital. Das Team weiß genau, was es braucht, um Healthcare-Technologieunternehmen erfolgreich zu skalieren. Mit dieser Unterstützung treiben wir unsere globale Expansion voran, beschleunigen unsere Produkt-Roadmap und bauen unsere Teams in Österreich und Boston weiter aus.“

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Aviloo startet Batterie-Garantie © Aviloo

Nach dem Einstieg der Investmentholding Armira Growth und der Invest AG stehen beim Batteriediagnose-Scaleup Aviloo aus Wiener Neudorf die Zeichen auf Wachstum. Im Zuge der 30-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde kauften die neuen Geldgeber den frühen Investor European Innovation Council Fund (EIC) aus – brutkasten berichtete. Das 2018 gegründete Unternehmen schärft seine strategischen Prozesse nach dem Abschluss nochmals nach.

Strukturwandel und neues Personal

Das frische Kapital hat im Unternehmen tiefgreifende organisatorische Veränderungen bewirkt. CEO Marcus Berger spricht im brutkasten-Interview von einem „enormen Professionalitätsschub“. Das veränderte Mindset der Führungsriege schlage sich bereits in konkreten Expansionsschritten nieder: Allein im Juni stellte das Startup 20 neue Mitarbeitende ein. Fünf davon besetzen Positionen in den USA. Zudem befindet sich ein neues Büro in China im Aufbau und das Team arbeitet an der Entwicklung neuer Hardware.

Dabei profitiere das Scaleup nicht nur vom Investmentvolumen. „Armira bringt nicht nur Geld, sondern insbesondere auch Know-how“, erklärt Berger. Der Fonds stelle dem Team externe Industrie-Expert:innen zur Seite, um das Wachstum in Bereichen wie Marketing und Vertrieb strategisch zu begleiten. Der Wandel im Startup sei dabei tiefgreifend: „Das ist so ein bisschen von der österreichischen Bundesliga in die Champions League. Dann musst du anders trainieren, anders aufstehen, andere Taktik fahren“, ordnet der CEO ein.

„Man wolle es jetzt richtig wissen“, erzählt Berger weiter. Es wäre bei Aviloo immer schon aufregend gewesen, aber die jetzige Zeit zähle mitunter zu den spannendsten und intensivsten.

Neues Produkt: Batterie-Garantie

Ein Teil dieser neuen Produktstrategie ist eine kostenlose Batterie-Garantie, die im Juli nach einer ersten Phase in Schweden und Frankreich im DACH-Raum sowie in weiteren europäischen Märkten anläuft. Fällt der Gesundheitszustand (State of Health) der Batterie innerhalb eines Jahres oder nach 20.000 Kilometern unter ein individuell berechnetes Limit, zahlt das Unternehmen 3.000 Euro sowie die Testkosten an die Käufer:innen aus.

Die Summe orientiere sich laut Berger an den realen Kosten eines potenziellen Schadens, da ein Modultausch „ungefähr bei diesen 3.000 Euro“ liege. Über 12 Monate hinweg habe man intern Berechnungen und Risikoanalysen durchgeführt und das Risiko schlussendlich an prominente, internationale „Versicherungspartner weitergetragen“ und Partnerschaften geschlossen.

Strategischer Hebel und Abgrenzung von Konkurrenz

Mit dem neuen Produkt möchte man sich bewusst vom bestehenden Markt abgrenzen. „Damit sind wir nach wie vor die Einzigen und wir bauen diese Führungsrolle am Markt weiter aus“, ordnet Berger die Entwicklungen ein.

Während Mitbewerber meist nur fahrzeugeigene Daten auslesen und ausdrucken, ermittelt Aviloo den Batteriezustand über eigene Berechnungen. Mit der Garantie geht das Unternehmen nun den nächsten Schritt und koppelt die Diagnose an ein finanzielles Versprechen. „Wir behaupten nicht nur etwas, sondern wir stehen auch zu diesem Versprechen“, betont Berger.

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