20.11.2015

Ketchup-Scheiben: Innovativ oder unnötig?

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Wer hat sich noch nie mit Ketchup angepatzt? Für alle, die bereits für einen Lachkrampf rund um sich herum gesorgt haben, gibt es jetzt etwas ganz Besonderes: Ketchup in Scheibenform. Und natürlich ist es ein neuer viraler Trend – direkt aus den USA.

Ausgangspunkt ist ein Restaurant in Los Angeles, das Burger mit festem Ketchup in Scheibenform, die an Schmelzkäse erinnern, servieren. Und dort wird das als Lösung gegen durch Sauce aufgeweichte Burgerweckerl gefeiert. Die Herstellung gelingt kinderleicht:

  • Mischen Sie Tomatensauce mit Sojasauce
  • Mengen Sie Knoblauch und Kräuter bei
  • Tragen Sie die Masse auf ein Backblech auf
  • Ins Backrohr zum Trocknen

Ketchup direkt aus dem Backrohr

Treffen Ketchup-Scheibe und warmes Fleisch im Burger aufeinander, wird das Ketchup wieder weich und schmilzt wie Schmelzkäse. Die Gefahr sich anzukleckern wird geringer, der Geschmack soll besser als „normales Ketchup“ sein, weil sich die Weckerl nicht aufweichen. Der Fachbegriff für den Vorgang ist „Ketchup Leather“.

Internetgemeinde: Jubel und Skepsis gegenüber Ketchup-Scheibe

Die Ketchup-Scheibe gilt als heißer Favorit, Ketchup für immer zu verdrängen, so Foodbeast. Für Tech Insider ist es „die Lösung“ gegen aufgeweichte Burger. Gadget-Blog Gizmodo urteilt: „Großartigkeit im Quadrat“. Mashable ist eher skeptisch und meint ein Problem werde zu einem gemacht, das keines sei.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, so urteilen Sie selbst: Innovativ oder unnötig?

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Tech Insider, Fodbeast, Gizmodo

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© Envato/Rawpixel - Beispielfoto.

Die Elevatry GmbH hat eine Pre-Seed-Finanzierung über 3 Mio. Euro abgeschlossen. An der Runde beteiligen sich Bayern Kapital, die Unternehmensberatung H&Z sowie mehrere Business Angels, darunter Jan Henner-Theißen, Martin Berr-Sorokin, Mike Simon, Markus Ehrle, Andreas Junck und Alexander Bruehl.

Elevatry und Companions

Der strategische Einkauf beeinflusse Kosten, Qualität, Resilienz und Compliance des gesamten Einkaufsvolumens maßgeblich, doch in der Praxis reiche die Kapazität von Einkaufsteams oft nur, um einen Teil der Lieferanten und Warengruppen aktiv zu managen, heißt es von Elevatry. Somit bleibe dem Unternehmen zufolge ein großer Teil des möglichen Hebels ungenutzt. Ein Großteil der Arbeitszeit im strategischen Einkauf skaliere bisher nicht, denn sie fließe in analytische und anspruchsvolle Arbeit. Hier setzt das Startup an.

Hinter dem Unternehmen stehen drei Gründer. Heiko Schwarz (CEO) bringt rund 25 Jahre Erfahrung im strategischen Einkauf und in Procurement-Software mit; zuvor gründete er riskmethods, das von Sphera übernommen wurde. Christian Ruck (Chief Product Officer & Operations) war Associate Partner bei McKinsey und COO des Procurement-SaaS-Anbieters Orpheus, der an McKinsey verkauft wurde. Tizian Ruck verantwortet als AI Lead die technische Entwicklung der Plattform.

Die Companions der Plattform, u. a. Category Strategist, Negotiation Coach sowie Risk & Integrity Manager, übernehmen die analytischen Arbeiten, Recherchen sowie Szenariobewertungen entlang des gesamten Source-to-Contract-Prozesses. Das reicht von der Bedarfsanalyse über Sourcing-Strategie, Ausschreibung und Lieferantenauswahl bis zu Sollkostenanalyse, Verhandlung, Vertrag und Erfolgscontrolling.

System of Initiative

Elevatry versteht sich als „System of Initiative“ statt als „System of Record“. Die Plattform plant proaktiv, priorisiert nach Impact in Euro und bereitet Vorschläge vor, heißt es. Entschieden wird im Team. Autonomiegrade, Freigaben und Datenhoheit konfigurieren die Kunden selbst, auf einer offenen Multi-LLM-Architektur.

„Strategischer Einkauf ist einer der größten Ergebnishebel im Unternehmen. Gezogen wird er bisher nur dort, wo die Kapazität reicht und entsprechendes Wissen verfügbar ist“, sagt Schwarz, CEO von Elevatry. „Unsere Companions übernehmen komplexe Denkarbeiten und führen Aufgaben auf höchstem Niveau aus. So können Einkaufsteams die Methodik ihrer besten Category Manager auf jede Warengruppe anwenden. Unsere Investoren bringen Kapital, exklusive Einkaufsexpertise und Marktzugang zusammen. Ab jetzt beweisen wir den Impact beim Kunden.“

Und Monika Steger, Geschäftsführerin Bayern Kapital, ergänzt: „Elevatry verbindet ein sehr erfahrenes Gründerteam mit einer klaren Vision für die Zukunft des strategischen Einkaufs. Die KI-native Plattform adressiert einen erheblichen Effizienz- und Wertschöpfungshebel in Unternehmen und schafft durch die intelligente Nutzung von Einkaufswissen und -daten einen unmittelbar nachvollziehbaren Kundennutzen. Gleichzeitig agiert das Unternehmen in einem attraktiven, stark wachsenden Markt für KI-gestützte Procurement-Software.“

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