30.06.2026
INDUSTRIAL AI

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung

Die Keba Gruppe gründet die Software-Einheit Keba Digital für hardwareunabhängige KI-Lösungen. Die Leitung übernimmt Sulejman Ganibegovic, der bereits über Exit-Erfahrung verfügt.
/artikel/keba-digital-linzer-technologiekonzern-startet-ki-ausgruendung
Hannes Kaufmann (CTO) und Sulejman Ganibegovic (CEO), beide KEBA Digital © Keba

Das international tätige Technologieunternehmen Keba mit Hauptsitz in Linz hat die Ausgründung der Keba Digital bekannt gegeben. Laut einer Presseaussendung soll die neue Unternehmenseinheit die im Konzern vorhandene Software-Erfahrung mit KI-Expertise verknüpfen. Das erklärte Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung industrietauglicher KI-Lösungen, die ohne Kopplung an Keba-Hardware vertrieben werden können.

Integration nach Startup-Insolvenz

Die Grundlagen für diesen Schritt wurden im April 2025 gelegt. Damals übernahm die Keba Gruppe das Linzer KI-Startup 7LYTIX nach dessen Insolvenz. Das Know-how des integrierten Startups fließt nun laut Keba direkt in die Neugründung ein. „Mit Keba Digital bieten wir diese Expertise nun erstmalig hardwareunabhängig in Form von KI-Dienstleistungen und industrietauglichen Plattformen an“, wird Christoph Knogler, CEO der Keba Group AG, zitiert.

CEO mit Exit-Erfahrung

Operativ geleitet wird das Unternehmen von Sulejman Ganibegovic als CEO und Hannes Kaufmann als CTO. Die beiden Manager bringen unterschiedliche berufliche Stationen in das Führungsteam ein.

Ganibegovic ist seit über einem Jahr im Konzern und war zuvor als Vice President Digital Business bei Keba tätig. Laut Unternehmensangaben verfügt er über Erfahrung beim Aufbau und der Skalierung von Softwareunternehmen. Ganibegovic war als CEO der Digitalagentur mogree tätig, bevor sie 2022 an den Münchner Mitbewerber Cloudflight zu einem nicht genannten Betrag verkauft wurde.

Seit über 26 Jahren ist Kaufmann bei Keba beschäftigt. Er war vor dem Wechsel zur neuen Einheit als Leiter der Softwareentwicklung bei Keba Industrial Automation tätig. In dieser Funktion verantwortete er Softwarearchitekturen im Bereich der Robotik und Produktionsanlagen. Die Geschäftsführung fokussiert sich nach eigenen Angaben nun sowohl auf kundenindividuelle KI-Lösungen als auch auf standardisierte digitale Produkte für den industriellen Einsatz.

Deine ungelesenen Artikel:
23.10.2026

Wiener Fintech fiskaly expandiert nach Tschechien

Das Wiener Fintech fiskaly erschließt mit Tschechien seinen neunten europäischen Markt. Anlass ist die Wiedereinführung der elektronischen Registrierkassenpflicht ab 2027. Eine entsprechende Softwarelösung kann bereits getestet werden.
/artikel/wiener-fintech-fiskaly-expandiert-nach-tschechien
23.10.2026

Wiener Fintech fiskaly expandiert nach Tschechien

Das Wiener Fintech fiskaly erschließt mit Tschechien seinen neunten europäischen Markt. Anlass ist die Wiedereinführung der elektronischen Registrierkassenpflicht ab 2027. Eine entsprechende Softwarelösung kann bereits getestet werden.
/artikel/wiener-fintech-fiskaly-expandiert-nach-tschechien
Gründer von Fiskaly: Patrick Gaubatz, Johannes Ferner, Simon Tragatschnig (v. l.) | (c) Fiskaly

Das Wiener Fintech fiskaly expandiert nach Tschechien. Mit seiner neuen Softwarelösung Sign CZ will das Unternehmen Händler und Kassensystemanbieter bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben unterstützen. Ab 1. Jänner 2027 führt Tschechien die verpflichtende elektronische Umsatzerfassung, kurz EET 2.0, wieder ein. Diese betrifft insbesondere Unternehmen im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor.

Software kann bereits getestet werden

Mit Sign CZ bietet fiskaly eine cloudbasierte Schnittstelle, über die Kassensysteme Umsätze elektronisch an die tschechische Finanzverwaltung übermitteln können. Die Lösung kommt ohne zusätzliche Hardware aus und soll Unternehmen die Einhaltung der neuen gesetzlichen Vorgaben erleichtern. Die Softwarelösung kann bereits vor der Einführung der neuen Registrierkassenpflicht integriert und getestet werden. Diese tritt am 1. Jänner 2027 in Kraft.

Für kleinere Unternehmen bietet die tschechische Finanzverwaltung ab Dezember zudem eine kostenlose Webanwendung namens Moje eet an. Diese ist allerdings auf Betriebe mit maximal zwei Erfassungseinheiten beschränkt. Fiskaly richtet sich mit seiner Lösung hingegen insbesondere an Kassensystemanbieter und Unternehmen, die die elektronische Umsatzerfassung in bestehende Systeme integrieren wollen.

Tschechien führt Registrierkassenpflicht erneut ein

Mit EET 2.0 führt Tschechien die elektronische Registrierkassenpflicht wieder ein. Die ursprüngliche Regelung wurde zunächst während der Corona-Pandemie ausgesetzt und Anfang 2023 schließlich abgeschafft. Die neue Version soll einfacher und weniger bürokratisch sein. So entfällt etwa die Pflicht, gedruckte Kassenbelege auszustellen.

Erfasst werden künftig grundsätzlich Zahlungen vor Ort, unabhängig davon, ob Kunden bar, mit Karte oder per QR-Code bezahlen. Reine Online-Zahlungen sind von der Regelung ausgenommen.

Mit der Wiedereinführung will die tschechische Regierung Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft eindämmen sowie für fairere Wettbewerbsbedingungen sorgen. Das Finanzministerium rechnet durch die Maßnahme mit zusätzlichen Staatseinnahmen von rund 560 Millionen Euro jährlich.

Fiskaly mittlerweile in neun europäischen Märkten aktiv

Mit dem Markteintritt in Tschechien setzt fiskaly seine europäische Expansion fort. Zu den bisherigen Expansionsschritten zählen unter anderem der Markteintritt in Spanien 2023 sowie die Übernahme des schwedischen Anbieters InfraSec im Dezember 2025. „Wir begrüßen Tschechiens Schritt hin zu einer modernen, digitalen Umsatzerfassung und einem faireren steuerlichen Umfeld“, sagt Johannes Ferner, Co-Founder und Co-CEO von fiskaly.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Keba Digital: Linzer Technologiekonzern startet KI-Ausgründung