20.04.2021

Ex Skiprofi Kathrin Zettel: „Mit Blue Power wollen wir Windkraft für jeden ermöglichen“

In der siebten Folge von "Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad" ist Ex-Skiprofi Kathrin Zettel und Mitgesellschafterin des steirischen ClimateTech Blue Power zu Gast. Das Unternehmen entwickelt und produziert Kleinwindkraftanlagen für den B2B und B2C Bereich.
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Blue Power
(c) Kathrin Zettel

Welche ClimateTech-Lösungen bieten Startups an, um Unternehmen bei der CO2-Reduktion zu unterstützen? Antworten darauf liefert das neue Podcast-Format ”Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad Podcast” von Glacier und der brutkasten.

Jede Dienstag beantworten Startup-Pioniere 15 Fragen rund um ihre ClimateTech Innovationen, die es für jedes Unternehmen ganz einfach machen sollen, einen Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu leisten – mehr über die Zielsetzung des Podcast-Formats könnt ihr hier lesen.

7. Folge | Kathrin Zettel von Bluepower

In der siebten Folge von “Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad” ist Ex-Skiprofi Kathrin Zettel und Mitgesellschafterin des steirischen ClimateTech Blue Power zu Gast. Das in Liezen ansässige Unternehmen entwickelt und produziert Kleinwindkraftanlagen für den B2B und B2C Bereich.

Die 1kW Kleinwindkraftanlage von Blue Power soll Stromerzeugung für jedermann möglich machen und ist flexibel einsetzbar. Wie Zettel im Podcast erläutert, sorgt eine spezielle Ummantelung dafür, dass die Anlage zudem geräuscharm und durch ihre aerodynamischen Form um 30% effizienter ist, als konventionelle Systeme. Durch die Ummantelung gibt es beispielsweise keinen Schattenschlag – auch Disko-Effekt genannt- oder Eiswurf.

Im Podcast spricht Zettel darüber, warum sie sich für Blue Power engagiert und welche Bedeutung Erfolg für sie persönlich hat. In diesem Zusammenhang geht sie auf Unterschiede zwischen ihrer Karriere als Ski-Profi und Erfolge in der Unternehmenswelt ein. „Als Skirennläuferin ist Erfolg eindeutig mit dem ersten Platz definiert, mit Blue Power muss man sich die Ziele kleiner stecken und sich über jedes erreichte Ziel freuen“, so Zettel.

Hier könnt Ihr den Startup-Podcast abonnieren

“Solution statt Pollution – 15 Antworten für 1,5 Grad” von Glacier und der brutkasten kann über Spotify und Anchor gehört und abonniert werden.


Videoarchiv: Wie funktioniert Community-Building für den Klimaschutz?

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Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) | (c) Sandro Halank via Wikimedia Commons
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Im Vergleich zu Österreich hatte Deutschland die Nase bei Startup-Finanzierungen auch in Relation zur Gesamtbevölkerung zuletzt deutlich vorne. Im Vergleich zu den USA steht Österreichs großes Nachbarland aber vor demselben Problem, das auch hierzulande nur allzu gut bekannt ist: Während die Frühphasenfinanzierung im Land noch recht gut abgedeckt werden kann, sind die großen Kapitalbeträge für spätere Wachstumsphasen oft nur in Übersee zu holen – und das immer wieder in Verbindung mit einer Verlegung des Firmensitzes.

„Deutlich mehr privates Kapital“

„Mein Ziel ist, dass die Weltmarktführer von morgen in Deutschland gegründet werden und hier groß werden können“, sagte der deutsche Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil nun gegenüber der Nachrichtenagentur „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND) im Vorfeld eines Treffens mit der ostdeutschen Startup-Szene. Mit besseren steuerlichen Bedingungen für Startup-Investments wolle die deutsche Regierung daher dafür sorgen, „dass deutlich mehr privates Kapital in junge, innovative Unternehmen fließt“.

Zuletzt große Budget-Zusagen für staatliche Finanzierungsvehikel

Zudem sollen größere Startup-Finanzierungen durch deutsche Staatsfonds mehr privates Kapital mobilisieren. Dazu stehen mehrere Vehikel bereit, die zuletzt mitunter Budget-Zusagen im neun- bis zehnstelligen Bereich bekommen haben, etwa „Scale-up Direct“ von KfW Capital, für das bis Ende 2030 eine Milliarde Euro vorgesehen ist, womit Einzelinvestments bis zu 50 Millionen Euro umgesetzt werden können.

Beteiligungsfreibetrag in Österreich weiterhin nur am Wunschzettel

Wie die angedachten steuerlichen Begünstigungen konkret aussehen sollen, ist aktuell noch nicht bekannt. Ein typisches Modell wäre ein Beteiligungsfreibetrag nach Vorbild des Vereinigten Königreichs, wie er auch von den österreichischen Startup-Stakeholdern seit Jahren gefordert wird. Hierzulande schaffte es diese Maßnahme abermals nicht ins laufende Regierungsprogramm – dem Vernehmen nach vor allem wegen Widerständen des Koalitionspartners SPÖ. Dass nun im Nachbarland mit Lars Klingbeil ein sozialdemokratischer Minister einen solchen Vorschlag von sich aus aufs Tapet bringt, ist in diesem Kontext durchaus bemerkenswert.

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