09.07.2021

Rohla-Startup KastlGreissler expandiert als KistenKrämer nach Deutschland

Das Nahversorgungskonzept mit Nachhaltigkeits-Fokus soll mittels Franchise-System den Markt erobern.
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KastlGreissler: Die regionalen 15-Quadratmeter-Selbstbedienungscontainer gibt es als KistenKrämer bald auch in Deutschland
(c) KastlGreissler: Die regionalen 15-Quadratmeter-Selbstbedienungscontainer gibt es als KistenKrämer bald auch in Deutschland

Schon 2016 startete Markus Wegerth im niederösterreichischen Weinviertel das Nahversorgungskonzept MoSo-Markt. Die kleinen Selbtbedienungsläden mit vorwiegend regionalem, nachhaltigem Sortiment sollten über ein Franchise-System verbreitet werden. Auf viel Interesse stieß der Gründer damit 2020 in der Show 2 Minuten 2 Millionen (Aufzeichnung Herbst 2019). Bei einem Wettbieten setzte sich Impact-Investor Martin Rohla durch. Und wenig später setzten Wegerth, Rohla und Ex-BCG-Mann Christoph Mayer das Konzept im neu gegründeten Unternehmen KastlGreissler neu und professioneller auf.

Inzwischen betreibt man in Österreich 14 Standorte in fünf Bundesländern, ein weiterer steht knapp vor der Eröffnung. 40 sollen es bis Jahresende im Heimatmarkt noch werden, hieß es vom Unternehmen vor ein paar Monaten. In den „Kastln“ werden auf 15 Quadratmetern Fläche rund 450 unterschiedliche Produkte untergebracht. Mindestens 50 Prozent der Waren müssen dabei aus höchstens 30 Kilometer Entfernung kommen, an manchen Standorten liege der Anteil tatsächlich aber sogar bei 70 bis 80 Prozent, so das Startup.

KastlGreissler startet als Kistenkrämer in der Nähe von Bielefeld

In Kürze werden nun auch die ersten zwei Standorte in Deutschland eröffnet. Für die Expansion gründete das Startup eine eigene Tochtergesellschaft und verpasste dieser einen Namen, der im Sinne des regionalen Ansatzes vor Ort besser verstanden wird: KistenKrämer. Die Geschäftsführung übernimmt Co-Founder Mayer – in Österreich ist Gerald Gross am Ruder. Die beiden ersten deutschen „Kisten“ werden von einem Franchise-Nehmer in der Nähe der Stadt Lemgo, östlich von Bielefeld in Nordrhein-Westfalen aufgestellt.

Schon im März war die Deutschland-Expansion von KastlGreissler in einer Aussendung zu einer (erfolgreichen) GreenRocket-Crowdinvesting-Kampagne angekündigt worden – zwei Jahre vor Plan, wie es damals hieß. Dabei war die Rede von ersten Standorten in Bayern und Sachsen. Aus diesen ist dem Vernehmen nach doch nichts geworden.

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Auf dem Bild zu sehen ist ein Architektenplan vom Innenhof des Innovationshubs in Steyr. Menschen sitzen im Garten des ehemaligen Klosters, arbeiten und genießen das schöne Wetter.
Der geplante Innenhof des Innovationshub. (c) TP3 Architekten Gunther Mühlehner/Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

Im 17. Jahrhundert hausten die Cölestinerinnen im Kloster in der Berggasse in Steyr. Als das Kloster aufgehoben wurde, wurde in einigen Gebäuden ein Gefängnis errichtet. Heute stehen diese leer. Nun soll hier ein Forum für Wissenschaft & Technologie, ebenso wie ein Inkubator für Startups entstehen.

„Es ist seit jeher ein abgekapselter Ort gewesen, ein verbotener Teil der Stadt, ein Stadtteil, der nicht zugänglich war. Und jetzt ist er da für die Öffnung. Das macht den Reiz aus. Eine verbotene Stadt zu betreten, einen verbotenen Stadtteil zu erkunden“, erklärt Chris Müller gegenüber dem ORF Oberösterreich.

Geplant sind konkret mehr als 40 private Offices, Co-Working Spaces, Meetingräume, ein Theatersaal für ca. 250 Personen, Meetingpoints sowie grüne Stadtoasen und gastronomische Einrichtungen.

Industrieregion Steyr

Die Stadtregion Steyr, mit ihren rund 75.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, zählt zu den führenden Industrie- und Wirtschaftsregionen Österreichs. Der Standort ist vor allem durch Leitbetriebe wie BMW, AVL List, BMD, SKF und Steyr Automotive bekannt. Mit dem Projekt Horizont Steyr soll vor allem das Wachstum und die Vernetzung der Jungunternehmen vorangetrieben werden.

„Horizont Steyr verbindet Innovation mit verantwortungsvoller Stadtentwicklung. Die Wiederbelebung ungenutzter Flächen ist gelebte Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial“, betont Simon Asanger, Projektmanager bei Business Upper Austria.

Geplantes Restaurant & Seminarraum. (c) TP3 Architekten Gunther Mühlehner/Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
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