28.10.2019

Cafe in 2D: Japanisches Lokal mit Comic-Book-Look

In Japan sind Anime und Mangas ein nicht unerheblicher Teil der Pop-Kultur. Diesen Umstand möchte sich ein Cafe in Tokio zu Nutze machen und bietet seit September Gästen den Eintritt in eine 2D-Welt an, in der man sich wie in ein Comic-Buch hineinversetzt kann.
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(c) 2D-Cafe - Ein japanisches Lokal versetzt Gäste in eine zweidimensionale Welt.

3D, Virtual Reality, Augmented Reality  – überall sprießt Innovation, die versucht die digitale in die reale Welt zu holen. Sei es im milliardenschweren Gaming-Bereich, im Tourismus-Sektor oder bei Kunst, Technologie eröffnet neue Wege der Darstellung und der User-Experience. Ein japanisches Cafe betritt jedoch andere Sphären und begibt sich mit seiner 2D-Idee auf „altertümliche“ zweidimensionale Wege.

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Wie in einem Comic

Die Ausstattung des Lokals, das den simplen Namen 2D-Cafe trägt, erinnert ein wenig an das Video aus 1984 „Take on me“ der norwegischen Kultband a-ha. Darin wird die Protagonistin vom Sänger in ein Comic gezogen, um ein Abenteuer zu erleben. So ein ähnliches Gefühl beschreiben Besucher ihre Erfahrung beim Besuch des 2D-Cafes, das sich im Shin Okubo-Bezirk in Tokio befindet. Man fühle sich wie ein „Comic-Book-Charakter“, der eine „Zeichentrickwelt“ betrete.

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(c) 2D-Cafe – Manche Dekorationen des 2D-Cafes in Tokio sind tatsächlich gezeichnet.

Monochromatisches Setting im 2D-Cafe

Kein Wunder. Die Optik des Raums sieht aus wie eine flache, zweidimensionale Illustration mit einem monochromatischen schwarz-weiß-Setting. Die 2D-Optik der weißen Möbelstücke entstehen dadurch, dass die Ränder mit schwarzen Linien umrissen sind. Andere Dekorationen, wie Blumentöpfe, Polster und Vorhänge sind dagegen gezeichnet.

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(c) 2D-Cafe – Die Speisen aus dem 2D-Cafe stellen zur Innenausstattung einen bunten Kontrast dar.

Desserts als Kontrast

Zu den Bestsellern des 2D-Cafes gehören der in Japan beliebte „Bubble Tea“ sowie der mit braunen Zucker versetzte Milchtee. Diverse Milchshakes komplettieren die Speisekarte, deren farbenfrohe Gestaltung einen Kontrast zum Interieur des Lokals darstellt. Und wie Besucher schreiben: „Den Gast in die Realität der 3D-Welt zurückholt“.


⇒ Zur Kontaktseite des Cafes

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AustrianStartups, ELP
© AustrianStartups

AustrianStartups und die Stiftung Unternehmerische Zukunft haben das Entrepreneurial Leadership Program (ELP) weiterentwickelt. Der Schwerpunkt liegt künftig stärker auf der konkreten Begleitung angehender Startup-Gründer:innen. Vorgesehen sind unter anderem intensiveres persönliches Mentoring und Coaching, die gezielte Suche nach Co-Founder:innen sowie die praktische Weiterentwicklung eigener Geschäftsideen.

Dabei geht es um die frühe Erprobung zentraler Annahmen – von ersten Gesprächen mit potenziellen Kunden und der Validierung konkreter Problemstellungen bis zur Entwicklung eines ersten Minimum Viable Product (MVP): „Wir wollen Menschen nicht nur die Skills für den Aufbau eines Startups mitgeben. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen tatsächlich auszuprobieren und die ersten Schritte in Richtung Gründung zu machen“, sagt Elisabeth van Holthe tot Echten, COO von AustrianStartups.

ELP: Schwerpunkt „Co-Founder“

Beim Schwerpunkt „Co-Founder“ bringt das ELP Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Fähigkeiten und Perspektiven zusammen. Sie können sich kennenlernen, gemeinsam an Ideen arbeiten und mögliche Co-Founder:innen finden. Eine fertige Geschäftsidee ist dafür nicht notwendig.

„Eine Startup-Idee muss am Anfang noch nicht perfekt sein. Viel wichtiger ist, dass man bereit ist, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und gemeinsam mit anderen herauszufinden, was funktionieren kann“, so van Holthe tot Echten weiter. „Genau dafür wollen wir im ELP den Raum und die Unterstützung geben.“

Hansmann, Trummer, Kaminski, Porsche, Deutsch und Unger dabei

Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die persönliche Begleitung der Fellows. Durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Unternehmerische Zukunft erhalten sie Zugang zu einem Netzwerk: Die Stiftung wird von mehr als 50 Persönlichkeiten aus der Szene unterstützt, darunter Hansi Hansmann, Christian Trummer, Kilian Kaminski, Felix Porsche, Tina Deutsch und Katharina Unger. Darüber hinaus begleiten weitere Unternehmer:innen und Investor:innen das ELP als Mentor:innen und bringen ihre Erfahrungen in das Programm ein.

Auch nach Abschluss bleiben die Fellows über die ELP-Alumni-Community miteinander verbunden. Ehemalige Teilnehmer wie Mathias Gruber (Fonio.ai), Lukas Höber (Sequestra) oder Lisa Reiss (All But Sugar) bringen ihre Erfahrungen aus der Gründung und dem Aufbau von Unternehmen sowie aus weiteren beruflichen Stationen in das Netzwerk ein.

„Wir wollen Menschen ermutigen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und den Schritt ins Unternehmertum zu wagen. Dafür braucht es nicht nur Wissen, sondern auch Menschen, die ihre Erfahrungen teilen, ehrliches Feedback geben und zur richtigen Zeit die richtigen Fragen stellen. Genau das wollen wir mit unserem Netzwerk ermöglichen“, sagt Markus Raunig, Vorstand der Stiftung Unternehmerische Zukunft.

Prozess steht im Mittelpunkt

Ebenso ist die praktische Arbeit an den eigenen Ideen ein wichtiger Teil des ELP. Die Teilnehmer:innen beschäftigen sich mit den Problemen und Bedürfnissen von möglichen Kunden, überprüfen ihre Annahmen und entwickeln ihre Ideen auf dieser Grundlage weiter.

Dabei gehe es nicht darum, das Programm bereits mit einem fertigen Unternehmen abzuschließen. Im Mittelpunkt steht vielmehr der Prozess, aus einer ersten Idee schrittweise eine fundierte Grundlage für eine mögliche Gründung zu entwickeln und früh praktische Erfahrungen zu sammeln, wie es heißt.

Das ELP richtet sich daher sowohl an Menschen, die bereits eine konkrete Startup-Idee haben, als auch an jene, die noch nach einer Idee, einem geeigneten Problem oder nach Mit-Gründer:innen suchen. Bewerbungen für die nächste ELP-Kohorte sind noch bis einschließlich Sonntag, 13. September 2026 möglich.

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