03.10.2018

Kärntner Startup reüssiert mit weltweit erstem „Erdbeerbaum“ auf Kickstarter

Es gibt mal wieder eine neue, erfolgreiche, österreichische Kickstarter-Kampagne, diesmal aus Kärnten. Bei dem Produkt handelt es sich um einen "Erdbeerbaum" namens Sissi Strawberry.
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(c) Gusta Garden: Das Team hinter dem Erdbeerbaum
(c) Gusta Garden: Das Sissi Strawberry-Team (vlnr.) - Lukas Bürger, Armin Buttazoni, Fabian Pirker, David Dietrich

Unter dem Namen Sissi Strawberry startete Gusta Garden am 26.09.2018 eine Kickstarter-Kampagne. Innerhalb von 36 Minuten wurde das Ziel von 10.000 Euro erreicht und inzwischen liegt die Finanzierung bei 310 Prozent. Das beworbene Produkt der Kampagne soll der weltweit erste „Erdbeerbaum“ sein. Was wie ein Durchbruch in der Gentechnik klingt, ist allerdings nur eine neue Methode Erdbeeren einfach anzupflanzen. Das Produkt besteht aus einzelnen Stücken, welche sich zusammenbauen und mit Erde befüllen lassen. Daraufhin kann man seine Erdbeeren ganz einfach auf der Seite anpflanzen und sie wachsen lassen. Ein besonderes Bewässerungssystem versichert, dass das Wasser überall gut verteilt ist. Den „Baum“ gibt es in vier verschiedenen Versionen zu kaufen. Momentan kostet die billigste Version (classic), die einfach am Boden steht, mit Early Bird Rabatt 44 Euro.

Warum ein Erdbeerbaum?

Sissi Strawberry soll einige Probleme der momentanen Erdbeerbeschaffung lösen. Erdbeeren aus dem Supermarkt sind meistens voller Pestizide und es ist schwer zurückzuverfolgen, wo sie herkommen. Diese Probleme sind einfach gelöst, indem man sie zu Hause selber anpflanzt, allerdings gab es dazu bisher keine einfache Möglichkeit. Ebenso ist die Gefahr von Schädligen, wie beispielsweise Schnegeln, groß. Auf die Frage, wie man einen Angriff von Nacktschnecken verhindert, antwortete das Startup, dass die Form des Baums ihn vor Schnecken schützt.

(c) Gusta Garden: Erdbeerbaum Variationen
(c) Gusta Garden: Die Variationen des Erdbeerbaums

Kickstarter-Veteranen David Dietrich und Lukas Bürger als Co-Founder

Dass das Kickstarter-Ziel so schnell erreicht wurde, verwundert wenig, sind zwei der Gründer doch richtige Kickstarter-Veteranen. Dies war ebenso bei Gusta Gardens vorherigen Startup, Paul Potato der Fall. Denn neben Fabian Pirker (CEO) und Armin Buttazoni sind auch die Bergaffe-Founder Lukas Bürger und David Dietrich am Unternehmen beteiligt (alle zu je gleichen Teilen). Dietrich war mit seinem anderen Startup – flying tent – sogar noch erfolgreicher auf Kickstarter. Dort kamen 2016 bei 20.000 Euro Finanzierungsziel fast eine halbe Million Euro herein.


⇒ Zur Kickstarter Kampagne

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v.l.n.r.: David Riedl und Laurenz Sutterlüty, die beiden Gründer und Geschäftsführer von EnerCube | © Kathrin Gollackner

Die Nächte werden länger, die Temperaturen beginnen zu sinken. Kurzum: Die Heizsaison beginnt. Der Salzburger Heizzentralen-Hersteller EnerCube bietet mit seinen Wärmepumpen-Heizzentralen eine nachhaltige Heizungsmöglichkeit an. Nun bringt er im Zuge der strategischen Partnerschaft mit Panasonic eine neue Modellreihe auf den Markt, die vor allem für große Gebäude gedacht ist. Damit soll die Wärmewende in Gewerbe, Industrie und kommunalen Gebäudebeständen vorangetrieben werden.

Fertigung in Europa

EnerCube integriert bei der neuen Reihe Luftwärmepumpen der Big Aquarea M-Serie von Panasonic in seine Heizzentralen. Gefertigt werden die Wärmepumpen in Europa in einer tschechischen Panasonic-Fabrik in Pilsen. EnerCube verantwortet die Entwicklung und ganzheitliche Fertigung der Heizzentralen und greift dabei auf die etablierte Wärmepumpentechnologie von Panasonic zurück.

Schneller Tausch, geringe Investitionskosten

Das Salzburger Unternehmen setzt auf vorgefertigte Heizzentralen, wobei die einzelnen Komponenten bereits im Werk zusammengesetzt werden. Das soll einen schnellen Tausch garantieren. Zusätzlich seien die Investitionskosten laut dem Salzburger Unternehmen geringer als bei bestehenden Modellreihen. „Wir wollen den Heizungstausch so einfach machen, dass sich auch große Gebäudebestände mit überschaubarem Aufwand und wirtschaftlich tragfähigen Investitionskosten auf eine nachhaltige Wärmeversorgung umstellen lassen“, sagt David Riedl, Co-Gründer und Geschäftsführer von EnerCube.

Co-Gründer und ebenfalls Geschäftsführer Laurenz Sutterlüty ergänzt: „Mit der neuen Modellreihe erweitern wir unser Angebot an vorgefertigten Heizzentralen auf Basis von Panasonic Luftwärmepumpen und schaffen damit Lösungen, die durch ihre kompakte Bauweise, hohe Effizienz und Wirtschaftlichkeit überzeugen.“ Die neuen Geräte erreichen bis zu 180 kW Wärmepumpenleistung, wodurch größere Gebäude mit einer Einheit, auch Cube genannt, versorgt werden können. Die Einheiten werden außerhalb der Gebäude aufgestellt und benötigen laut EnerCube nicht mehr Platz als die Fläche eines Autoparkplatzes. Neben dem Heizen können die Cubes auch zum Kühlen und zur Warmwasserbereitung verwendet werden.

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