31.10.2017

Jugend eine Welt sammelt Bitcoin-Spenden für Bildungsprojekte

Es ist nicht die erste Bitcoin-Spendenaktion der Hilfsorganisation. Bereits 2015 hat es eine erfolgreiche gegeben, damals für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
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(c) Jugend eine Welt

Kryptogeld findet im Alltag immer weitere Anwendungsbereiche. Während Startups an Debit-Karten und ähnlichen Systemen arbeiten, um Bitcoin und Co. zum allgemeinen Zahlungsmittel zu machen, entdecken auch immer mehr Hilfsorganistaionen Kryptogeld für sich. So auch Jugend eine Welt. „Wir halten unsere Bitcoins auf einer Hardware Wallet und wandeln diese zeitnah in Euro um. Damit unterstützen wir Bildungs- und Nothilfe-Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche, darunter Straßenkinder und Kinderarbeiter, und leisten Bildungsarbeit in Österreich“, heißt es von der Hilfsorganisation.

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Gespendet werden kann über diesen QR-Code:

Digital-Bildung für Kinder und Jugendliche

Auch die Projekte, die mit der Spendenaktion finanziert werden, stehen ganz im Zeichen der Digitalisierung. „Kinder und Jugendliche in Risikosituationen brauchen vor allem eines: Bildung. Nur über Bildung finden sie den Weg in eine bessere Zukunft und können Jobchancen im Trend der Zeit nutzen – beispielsweise um mit dem Internet, der zunehmenden Digitalisierung oder auch der Blockchaintechnologie Schritt halten zu können“, schreibt Jugend eine Welt.

Nicht die erste Bitcoin-Aktion

Bereits 2015 sammelte Jugend eine Welt erstmals Bitcoin-Spenden. Damals wurden mit dem Erlös unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unterstützt. Sie bekamen von der Hilfsorganisation SIM-Karten, um in Kontakt mit ihren Familien in den Krisenregionen bleiben zu können. „Mit der Hilfe zahlreicher Bitcoin-Enthusiasten wurde die Aktion ein voller Erfolg“, heißt es von Jugend eine Welt.

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Das Gründerteam von refinq (l.n.r.): Lukas Fischer, Franziska Walde, Markus Berger | © refinq

Die Hitze hatte Europa in diesem Sommer fest im Griff. Die EU-Kommission möchte daher im Oktober einen Rahmen für Klimaresilienz vorlegen und 100 der am stärksten gefährdeten Gebiete Europas benennen. Das Wiener Unternehmen refinq ist bereits einen Schritt voraus und stellt seit heute eine Liste zur Verfügung, die alle 1.165 Regionen der 27 EU-Länder nach ihrer klimatischen Exposition reiht. Österreichische Gebiete sind ab Rang 294 zu finden.

„Wir veröffentlichen das vollständige Ranking und die Methode dahinter, nicht nur die Top 100. Jede und jeder kann nachsehen, wo die eigene Region steht und wie wir dorthin gekommen sind“ sagt refinq-Co-Founder und Co-CEO Lukas Fischer. Refinq bewertet dabei vier Gefahren: Hitze, Wasserknappheit, Waldbrand und Hochwasser. Diese Gefahren werden zu einem kombinierten Wert zusammengefasst, der durch einen einfachen Mittelwert auf einer Skala von 0 bis 100 dargestellt wird. Die Kennzahlen beschreiben den Zeitraum von 2066 bis 2085 in einem Hochemissionspfad.

Die Karte zeigt, „was physisch auf dem Spiel steht“

„Die Kommission wird sagen, welche Gebiete gefährdet sind. Unsere Karte zeigt, was dort physisch auf dem Spiel steht. Das sind zwei verschiedene Fragen, und Europa braucht auf beide eine Antwort“, erklärt Franziska Walde, Co-Founder und Managing Director. Dabei betont refinq, dass Exposition nicht dasselbe ist wie Vulnerabilität. Das refinq-Ranking misst, wie stark die vier Klimagefahren in einer Region ausgeprägt sind. Es misst nicht, wie gut diese Region darauf vorbereitet, finanziert oder geschützt ist. Die kommende Bewertung der Kommission bezieht die Vulnerabilität mit ein.

Italien am gefährdetsten

Italiens Region Ferrara belegt auf dieser Liste von refinq den unbeliebten ersten Platz. Die norditalienische Region kommt auf 97,4 von 100 möglichen Punkten, wobei die Hitze das führende Risiko ist. Insgesamt liegen 40 italienische Regionen in den Top 100. Mit Spanien und Griechenland stellen diese drei Länder fast drei Viertel der exponiertesten 100 Regionen dar. Österreich höchstplatzierte Region ist das Weinviertel. Bis 2080 steigt dort die Hitzeexposition um zwei Stufen auf der fünfstufigen Skala von refinq, die Wasserknappheit um eine Stufe auf die zweithöchste.

Die Karte zeigt die Top 100 exponiertesten Regionen Europas, wobei das größte Risiko der Region mit einer eigenen Farbe markiert ist (Orange: Hitze, Violett: Wasserknappheit, Rot: Waldbrände, Türkis: Hochwasser). | © refinq

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