05.11.2015

Jimmy Kimmel und seine bahnbrechende Startup-Idee

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Jimmy Kimmel erklärt, dass aktuell kein einziges Pferd Hosen trägt. (c) notey

Gründen ist anstrengend, keine Frage. Doch wie uns US-Talkshow-Moderator Jimmy Kimmel zeigt, sollte auch der Spaß dabei nicht zu kurz kommen. Er sieht in Hosen für Pferde eine monumentale Idee zum Wohle der Menschheit und ein aufstrebendes Milliarden-Business.

Jimmy Kimmel und sein Assistent Guilermo präsentieren in der Show „Shark Tank“, dem amerikanischen Pendant zu „2 Minuten 2 Millionen“ von Puls 4, ihre Geschäftsidee. Horsepants. Richtig, Hosen für Pferde. Kimmel will damit der Welt das beschämende Gefühl nehmen „nackte“ Pferde ansehen müssen. Er fordert lediglich fünf Millionen US-Dollar, um mit seinem Business groß durchzustarten. Der kanadische Investor Robert Herjavec war Feuer und Flamme.

Viel Spaß!

https://www.youtube.com/watch?v=opNiKBP7hQo

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Denise Mayr, Gründerin von topergo © Denise Mayr

Jede:r, der schon einmal auf Jobsuche war, kennt die endlos scheinenden Listen der gängigen Jobportale. Seit Jahrzehnten wird im Web in dieser Form nach Stellen gesucht. Denise Mayr aus Südtirol will der Jobsuche jetzt eine neue Perspektive geben: Mit topergo stellt sie die gängige Darstellung infrage und verlegt die Stellensuche kurzerhand in ein vertrautes Interface: eine interaktive Landkarte à la Google Maps.

Visuelle Standortsuche im Fokus

Das topergo-Webinterface © topergo

Statt vager Ortsangaben markieren Pins die konkreten Arbeitsplätze in der Umgebung. Jobsuchende sollen so auf einen Blick erkennen, welche Stellen in der Nachbarschaft offen sind. „Mir persönlich war das Listen-System zu unübersichtlich. Das gibt es im Grunde seit den 2000ern unverändert“, erklärt die Gründerin im Gespräch. Die Bewerbung erfolgt mit einem Klick: Über den Button öffnet sich direkt der Mail-Client mit vordefiniertem Betreff. Registrieren müsse man sich laut Mayr nicht.

Auch die umgekehrte Richtung ist vorgesehen: Arbeitssuchende können sich als Symbole auf der Karte sichtbar machen, damit Betriebe sie direkt ansprechen. Aktuell dominieren vor allem Inserate aus der Gastronomie und der IT-Branche, wie die Gründerin uns im Gespräch schildert.

B2B-Modell soll monetarisieren

Für Jobsuchende soll das Angebot dauerhaft kostenlos bleiben. Das Geschäftsmodell richtet sich laut der Gründerin rein an Arbeitgeber: Um die Plattform zu etablieren und eine hohe Angebotsdichte zu erreichen, seien die ersten 1.000 Pins gratis. Anschließend sei geplant, dass Betriebe ein monatliches Modell pro Stellen-Pin zahlen, ergänzt durch Premium-Optionen zur optischen Hervorhebung.

Neben einer nativen App mit integriertem Job-Alert für Pendler steht laut Mayr die geografische Expansion im Fokus: Nach dem Start in Südtirol ist der Ausbau nach Österreich, Deutschland und schließlich ganz Europa geplant.

Eigeninitiative neben dem Klassenzimmer

„Mich interessiert es extrem, Dinge zu schaffen. Ich lebe dafür“, betont die 18-jährige Gründerin, die kurz vor der Matura steht. Ohne Investoren oder Team will sie die Skalierung nun aus eigener Kraft weiter vorantreiben.

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