14.11.2019

Top-Silicon Valley-VCs investieren in „fliegendes Motorrad“

Nicht nur ist der Name "Speeder" den Star Wars filmen entnommen - das gesamte Konzept eines fliegenden Motorrads des US-Startups JetPack Aviation klingt nach Science Fiction. Doch der Gründer hat eine Menge einschlägige Erfahrung und nun auch Top-Silicon Valley-VCs an Bord.
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Rendering des
Rendering des "Speeder" in einem Promo-Video von JetPack Aviation - Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=URgznwTph6M&feature=youtu.be

Mehr als 150 Meilen pro Stunde (rund 241 km/h) soll der „Speeder“ – der Name ist den Star Wars-Filmen entnommen – des US-Startups JetPack Aviation fliegen können. Das „fliegende Motorrad“ soll dabei senkrecht starten und landen können. Und die auf den ersten Blick vielleicht unglaubwürdigste Behauptung des Gründers David Mayman: Ein Prototyp des „Speeder“ soll mit nur zwei Millionen Dollar Budget in kurzer Zeit entstehen, um dann in weniger als fünf Jahren in Serie und auf den Markt gehen zu können.

+++ Fokus-Channel: Mobility +++

JetPack Aviation: Erfahrenes Startup mit Top-Investoren

Was nach naiver Science Fiction klingt, hat aber mehr Hand und Fuß, als man zunächst glauben möchte. Denn erstens hat Gründer Mayman sich und sein Startup bereits mit einem Produkt bewiesen: Das namensgebende Jetpack seines Unternehmens fliegt bis zu 160 km/h, ist von der US-Luftfahrtbehörde genehmigt und wird von den Special Forces der US Navy genutzt. Zweitens kommen die zwei Millionen US-Dollar für den Prototyp unter anderem von Draper Associates, dem Skype Co-Founder Jaan Tallinn und Y-Combinator – also Investoren, die schon oft das richtige Händchen bewiesen haben. Investoren die, wenn es mit dem Prototypen etwas wird, schnell das nötige Kleingeld für die Serienproduktion bereitstellen können.

Kein E-Antrieb, Militär als Ziel-Kunde

JetPack Aviation-Gründer Mayman verzichtet für sein fliegendes Motorrad bewusst auf einen Trend: Es ist nicht elektrisch betrieben. Stattdessen setzt man auf einen kräftigen Verbrennungsmotor und Turbinen-Antrieb. Der „Speeder“ soll sich dementsprechend in fünf Minuten tanken lassen. Auch für die Vermarktung hat Mayman bereits einen Plan: Wie bei seinem Jetpack will er zunächst das US-Militär als Kunde gewinnen.

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Die beiden Gründer Dirk van Wassenaer und David Mayer-Heinisch | (c) Froots

Ein weiteres Jahr, ein weiteres Investment in Millionenhöhe bei froots. Zuletzt berichtete brutkasten im Juni 2025 von einer Kapitalrunde über 2,9 Millionen Euro, heuer fließen 2,25 Millionen Euro in den Vermögensverwalter. Die Finanzierungsrunde tragen neben bestehenden Kapitalgebern wie Andreas Treichl, Ex-CEO der Erste Group, und durchblicker-Gründer Reinhold Baudisch neue Investoren wie Paul Fattinger, Ex-CEO von woom. Das frische Geld wird laut froots in erster Linie für den weiteren Ausbau der technischen Plattform und die Stärkung der Marke eingesetzt.

Langfristigkeit als Unternehmens-Credo

Bei froots setze man bewusst auf kleinere Schritte mit „maßgeschneiderten Finanzierungsrunden für die Evergreen-Investoren“, wie es vom Unternehmen heißt. Dabei denke das Fintech langfristig. „Wir müssen niemandem in fünf Jahren einen Exit liefern. Das gibt uns die Freiheit, Entscheidungen für die nächsten zwanzig Jahre zu treffen“, sagt CEO und Co-Gründer David Mayer-Heinisch und ergänzt: „Wir haben gegründet, um zu bleiben. Unsere Kundinnen und Kunden investieren bei uns, weil sie sehr gut verstehen, dass wir sie bei ihrem langfristigen Asset Management unterstützen.“ Sowohl bei Kund:innen als auch Investor:innen zielt das Unternehmen auf einen Zeitrahmen von 20 Jahren ab. Derzeit managt froots ein Anlagevermögen von rund 250 Millionen Euro.

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