01.07.2021

Italienischer Rekordmeister Juventus Turin versteigert erstmals NFT

Juventus Turin hat mit der Versteigerung seines ersten NFTs erstmalig den Bereich des digitalen Sammlermarktes betreten. Und greift dabei auf Erfahrung aus dem Silicon Valley zurück.
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(c) Juventus - Juventus Turin betritt den NFT-Markt.

Juventus hat sich bei diesem Unterfangen für die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen NFT Pro by Geer aus dem Silicon Valley entschieden. Geer und der Fußballverein sind sich der ökologischen Auswirkungen der Verwendung von Blockchain bewusst. Die Wahl auf das US-Unternehmen fiel aufgrund eines neuen und nachhaltigen NFT-Protokolls namens Palm, das Geer verwendet und das auf Ethereum aufbaut. Diese Blockchain-Technologie habe einen Energieverbrauch, sowie einen CO2-Fußabdruck von nahezu Null, heißt es.

Juventus: Dreidimensionale Replik des Heimtrikots

Durch die Entscheidung von Juventus für die US-Auktionsplattform möchte sich der Fußballverein, der Spieler wie Zinedine Zidane und Alessandro Del Piero herausgebracht hat, als führende Figur in der Sammlerwelt etablieren. Und bietet dabei exklusive digitale Erinnerungsstücke an, die zudem umweltfreundlich sind. Der offizielle Post bestätigte, dass ihr erstes NFT eine dreidimensionale, hochauflösende Replik des Heimtrikots der Mannschaft für die kommende Saison sein wird. Es feiert das zehnjährige Jubiläum der Einweihung des Allianz Stadions, der Heimspielstätte des Vereins. Das NFT wird auch einige der legendärsten Spieler der Mannschaft ehren. Juventus aktuelle Spieler werden das NFT-Trikot signieren.

„Es ist die neueste Grenze des digitalen Marktes: NFTs sind einzigartige digitale Vermögenswerte, deren Exklusivität dank einer Blockchain zertifiziert wird, die sie auf ähnliche Weise validiert, wie es bei Kryptowährungstransaktionen geschieht. Es ist diese einzigartige Validierung, die sie ideal für die Welt des Sammelns macht, eine Welt, in der Juventus immer eine führende Figur war, mit so vielen denkwürdigen Gegenständen, die mit seiner über-123-jährigen Geschichte verbunden sind. Dies wird auch durch die jüngsten Initiativen bestätigt, darunter spezielle Trikots, die von den Fans immer mit großer Begeisterung aufgenommen werden und innerhalb weniger Stunden ausverkauft sind, nachdem sie online und in den Geschäften zum Verkauf angeboten werden“, so der italienische Rekordmeister.

Auch der DFB und Brasilien mittendrin im NFT-Zug

Dies ist allerdings nicht der erste Weg des Fußballs in den NFT-Bereich. Der Deutsche Fußballbund (DFB) etwa hat am 23. Juni dieses Jahres Spieler-NFT-Karten herausgebracht, die man beim Blockchain-Fantasy-Fußball-Spieleanbieter Sorare verwenden kann. Damit möchte der DFB in Corona-Zeiten und Umsatzeinbußen neue Einnahmequellen öffnen und eine tiefere Einbindung der Fans in Gang bringen. Auch der brasilianische Fußballverband (CBF) hat einen Vertrag mit dem türkischen Blockchain-Startup Bitci unterzeichnet, um nicht-fungible Token und Fan-Token auf der Plattform von BitciChain einzuführen, deren Webseite es auch ermöglicht Token des F1-Teams McLaren zu erstehen. Man merkt, Sport und NFTs haben längst einen symbiotischen Weg eingeschlagen, der nicht bei Juventus zu enden scheint.

Die NFT-Kollektion des zweifachen Champions League-Siegers umfasst drei 15-minütige Open-Edition-Drops, sowie eine Auktion für das exklusive 1-of-1 Black & White NFT, das mit einem ganz besonderen persönlichen Erlebnis verbunden ist: eine voll bezahlte Reise zu einem Heimspiel der neuen Saison, mit einem signierten Trikot und einem Treffen mit dem Team. Die Auktion läuft noch bis zum 5. Juli – das Gebot für das 21/22 Home Jersey steht aktuell bei 5.100 US-Dollar.

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Die Trinsik-Partner (vl.): Marcel Grosskopff, Georg Frick, Manuel Hörl und Lukas Meusburger | (c) Trinsik
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40 Mitarbeiter:innen an fünf Standorten bzw. Tochtergesellschaften in Wien, Budapest, Dornbirn, München und Zürich; dazu Referenzkunden wie ABB, Andritz, EnBW, Lufthansa, Verbund, Hitachi Energy, ÖBB, Erste Stiftung und die Europäische Investitionsbank. Der in Vorarlberg gegründete Venture Builder V_Labs hat in den zehn Jahren seines Bestehens sein Konzept bewiesen. Er stand etwa auch bei der Ausgründung von MyFlexbox aus der Salzburg AG und dem folgenden Investment von 75 Millionen Euro im Hintergrund.

Strategie statt Experimente

Die Weiterentwicklung in der vergangenen Dekade war aber nicht nur quantitativer Natur, erzählt Managing Partner Lukas Meusburger gegenüber brutkasten: „Die ganze Szene hat sich seitdem massiv gewandelt. Es geht heute viel weniger ums Experimentieren. Die Initiativen kommen mittlerweile direkt aus der Unternehmensstrategie und sollen richtigen Impact erzielen.“

Was der Gründer sagt, spiegelt sich auch in einer kürzlich veröffentlichten Studie des Wiener Mitbewerbers whataventure wieder – brutkasten berichtete. Schon im Vorjahr hatte man dort an gleicher Stelle konstatiert, Venture Building sei „über die Experiment-Phase hinaus“. Durch aktuelle Budgetkürzungen fällt der Befund dieses Jahr noch schärfer aus: Die klare Kopplung von Corporate-Venturing-Aktivitäten an die Unternehmensstrategie sei mittlerweile Überlebenskriterium.

Extrinsischer Beitrag zu intrinsischen Zielen

V_Labs habe sich im Lichte dieser Entwicklungen bereits in den vergangenen mindestens fünf Jahren gewandelt, erzählt Meusburger. Und eines sei dabei klar geworden: Die Selbstdefinition als Labor, die sich im Namen V_Labs widerspiegelt, passt 2026 nicht mehr. Auch „Venture Builder“ reiche heute nicht mehr aus, sagt der Gründer. Nun wurde die neue Brand präsentiert: Trinsik tritt als „Business Creation Studio“ auf. „Wir zeigen damit, dass wir noch näher am Kerngeschäft sind“, so Meusburger.

Und warum Trinsik? Man wolle Partnern das notwendige extrinsische Element liefern, um ihre intrinsisch motivierten Innovationsbestrebungen zu erfüllen. „We help you build the bold ideas you can’t afford to leave on paper“, lautet der neue Slogan dazu. „Die Corporates, die es ernst meinen, scheuen nicht davor zurück, große Wetten einzugehen. Aber die Execution bleibt dabei die große Herausforderung“, sagt Meusburger. Das habe sich auch durch KI nicht geändert. „Man kann zwar schneller einen Prototypen bauen, aber die internationale Ausrollung und Skalierung braucht nach wie vor Erfahrung und Wissen.“

Auch dieser Befund deckt sich – nicht ganz überraschend – mit jenem von Mitbewerber whataventure. Dabei machen beide eine weitere Entwicklung im Corporate-Venturing-Bereich aus, die negativ gedeutet werden kann, ihnen aber dennoch in die Hände spielt: Zahlreiche interne Innovationsprogramme – auch bei großen Corporates – wurden in den vergangenen Jahren wieder gestrichen. Die Innovationsagenden wanderten dabei direkt in die Business-Units zurück. Das ändere aber nichts an einer Tatsache, ist Meusburger überzeugt: „Der Bedarf bei Corporates, sich strategisch weiterzuentwickeln, hat sich kein bisschen verändert.“ Und der Bedarf für externe Hilfe sei dabei größer denn je.

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