27.10.2017

Preisvergleich: iPhone X ohne Handy-Vertrag deutlich günstiger

Die beiden Portale tarife.at und durchblicker.at kommen zum gleichen Schluss: Das neue iPhone X ist ohne Handy-Vertrag auf Dauer billiger. Am günstigsten kommen Studierende davon.
/artikel/iphonex-tarifvergleich
Screenshot: https://www.apple.com/at/iphone-x/

Ab heute kann das neue iPhone X vorbestellt werden. Die beiden Vergleichsportale tarife.at und durchblicker.at haben das zum Anlass genommen, den besten Deal für Kunden aufzuzeigen. Und beide kommen zum gleichen Schluss: Am günstigsten kommt man davon, wenn man das Smartphone ohne Vertrag kauft (um stolze 1149 Euro) und einen günstigen SIM Only-Tarif dazu nimmt. Im Schnitt spare man sich damit 202 Euro, heißt es bei tarife.at. Exakt auf 142 Euro Unterschied komme man im Vergleich zum günstigsten Vertragsangebot, schreibt durchblicker.at.

+++ Preisvergleich: Das iPhone 8 ohne Mobilfunk-Vertrag spart im Schnitt 222 Euro +++

Deutliche Preisunterschiede zwischen Anbietern

Sehr deutlich seien auch die Preis-Unterschiede zwischen den großen Mobilfunkanbietern, errechnet durchblicker.at. Je nach Ausführung des Smartphones (64 oder 256 GB Speicher) kämen auf die gesamte Laufzeit Unterschiede von bis zu 158 Euro zustande. Bei der 64 GB-Version kommt man demnach mit T-Mobile am günstigsten davon, bei der 256 GB-Version mit Drei. Die insgesamt günstigste Variante gäbe es nur für Studierende über den Spezialanbieter Educom (SIM only-Tarif): Sie kämen dort auf die Laufzeit sogar nochmal um 120 Euro billiger davon, als mit anderen SIM Only-Tarifen.

Mobilfunker-Angebote besser für Ratenzahler

Für alle, die die 1149 Euro (64 GB) bzw. 1319 Euro (256 GB) für das iPhone X nicht auf einmal berappen können, um mit SIM only-Tarifen den besten Deal zu bekommen, gibt tarife.at einen weiteren Tipp. Mobilfunkanbieter bieten Null Prozent-Finanzierungsmodelle an. Im Einzelhandel zahle man im Gegensatz dazu von zehn Prozent Zinsen aufwärts und könne damit bei Ratenzahlung insgesamt um bis zu 289 Euro schlechter davonkommen.

+++ Das Lehrstück der Disruption – 10 Jahre iPhone +++


⇒ Vergleich bei tarife.at

⇒ Vergleich bei durchblicker.at

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Feragen
© RVS - (v.l.n.r.) Bernhard Wimmer (Raiffeisen Salzburg), Thomas Heinzmann, Michael und Anja Geretschläger (alle Feragen), Bernhard Tomasi (Raiffeisen Salzburg).

Das Salzburger Genetik-Startup Feragen sorgte Anfang 2025 für Aufsehen, als es eine Kooperation mit Nestlé Purina verkündete – siehe hier. Nun beteiligt sich die Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen am Unternehmen. Die Genossenschaft zur finanziellen und strukturellen Förderung junger und innovativer Unternehmen in Salzburg steigt mit einem sechsstelligen Betrag ein.

Feragen: Ursprung bereits 2012

Feragen geht auf die Forschung der Molekularbiologin Anja Geretschläger an der Universität Salzburg zurück, die damit bereits 2012 begann. 2017 wurde daraus ein Unternehmen. Heute führen Anja und Michael Geretschläger gemeinsam die Geschäfte. Während die Founderin die Bereiche Forschung und Entwicklung verantwortet, liegt der Fokus von Michael Geretschläger auf Vertrieb und Marketing. Aus dem universitären Spinoff ist ein international tätiges Diagnostiklabor mit Kundinnen und Kunden in zahlreichen europäischen Ländern geworden, heißt es per Aussendung.

Die Raiffeisen Salzburg Start-Up-Experten Bernhard Wimmer, Bernhard Tomasi und Herbert Stelzinger kommentieren die Beteiligung wie folgt: „Feragen zeigt, wie aus universitärer Forschung ein international erfolgreiches Unternehmen entstehen kann. Besonders beeindruckt haben uns die wissenschaftliche Tiefe, die klare Wachstumsstrategie und die konsequente Verbindung von Diagnostik und Digitalisierung. Das Unternehmen adressiert einen wachsenden Markt mit hoher gesellschaftlicher Relevanz und passt damit hervorragend zu unserer Beteiligungsstrategie. Wir freuen uns darauf, das Team auf dem weiteren Wachstumskurs zu begleiten.“

Über 10.000 User:innen

Ein zentraler Baustein der Wachstumsstrategie der Salzburger ist die digitale Plattform „myFERAGEN“. Durch sie verwalten Züchter, Zuchtverbände und Tierärzte genetische Daten und Analyseergebnisse. Aktuell nutzen eigenen Angaben zufolge rund 10.500 Anwender:innen die Plattform, auf der 38.000 Hunde erfasst sind. Mit dem integrierten Werkzeug DogMatching lasse sich bereits vor einer geplanten Paarung prüfen, wie gut zwei Tiere genetisch zusammenpassen. Dadurch können Risiken minimiert und die langfristige genetische Gesundheit von Populationen verbessert werden, so der Claim.

Mit der Beteiligung der Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen sollen digitale Angebote weiter ausgebaut und zusätzliche internationale Märkte erschlossen werden. „Ein Investor, der versteht, dass hinter unseren Analysen Forschung steht und kein schnelles Produkt, ist selten. Mit Raiffeisen haben wir genau diesen Partner gefunden – und das direkt vor unserer eigenen Haustür. Das Vertrauen, das uns hier entgegengebracht wird, ist Rückenwind und Verpflichtung zugleich. Wir gehen diesen Weg mit derselben wissenschaftlichen Konsequenz weiter, mit der wir ihn begonnen haben“, sagt Anja Geretschläger.

„Uns hat nicht nur das Kapital überzeugt“

Auch Michael Geretschläger schlägt in eine ähnliche Kerbe, wenn er sagt: „Uns hat nicht nur das Kapital überzeugt, sondern die Haltung dahinter: Die Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen denkt regional und investiert langfristig – das passt exakt zu uns. Mit diesem Rückhalt können wir die nächsten Schritte deutlich schneller gehen: internationale Expansion und eine Plattform, die mitwächst. Dass aus Österreich ein Weltmarktführer im Pet-Bereich kommen kann, ist bewiesen. Wir haben vor zu zeigen, dass das auch aus Salzburg geht.“

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