27.06.2015

iPhone oder Android: Zeig mir dein Handy und ich sag dir, wer du bist

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Die Wahl des Smartphones gibt Auskunft darüber, wo man Urlaub macht.

Die Wahl des Mobiltelefons kann Auskunft über den Charakter und den Lebensstil geben. Vor allem zwischen iPhone und Android-Usern kann es schon zu hitzigen Diskussionen kommen, wenn darüber philosophiert wird, welche Designs schöner sind oder welches Smartphone eine bessere User-Experience bietet. Dass die Wahl des Handys auch Auskunft darüber gibt, wo man Urlaub macht, wurde jetzt bekannt.

Die Online-Suchmaschine für Flüge und Reisen Kayak hat nun ihre Suchanfragen für den «Mobile Travel Report» analysiert und kam zu interessanten Ergebnissen. „Das Ergebnis ist ein ausführlicher Bericht über das deutsche Such- und Buchungsverhalten auf dem Smartphone“, liest man auf der Website Reise-Suchmaschine.

Dabei überrascht der Report mit der Erkenntnis, dass „die Wahl des Reiseziels vom Endgerät abhängt“ oder, dass „die App zum Suchen am häufigsten genutzt wird“. Das Buchverhalten der iPhone Besitzer auf Kayak ergibt, dass die Besitzer der Apple-Smartphones weniger preissensibel sind und Hotels der Vier-und Fünf-Sterne Kategorie am meisten gebucht werden.

„Die Wahl des Reiseziels hängt vom Endgerät ab“: Kayak findet heraus, dass Istanbul, Bangkok und Palma de Mallorca als Reisedestinationen bei Smartphone-Nutzern ganz weit vorn liegen und bei iPhone- und Android-Nutzern die ersten drei Plätze der beliebtesten Reisedestinationen einnehmen. „Auffallend ist auch, dass Android-Nutzer eine Präferenz für Ziele in der Türkei haben“, steht im Report.

Details zu den Ergebnissen sieht man in den beiden Grafiken unten, wo die beiden Nutzerprofile eines typischen iPhone- und Androidnutzers abgebildet sind. Wer weiß, vielleicht erkennt sich der ein oder andere Leser in einem der beiden Profile wieder?

 

Das Profil eines iPhone-Users bei Kayak:

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Das Profil eines Android-Users bei Kayak:

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(BilderQuelle)

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froots CEO David Mayer-Heinisch und froots Investor & Advisor Andreas Treichl bei der Pressekonferenz im Café Landtmann © Roland Unger/froots
froots CEO David Mayer-Heinisch und Andreas Treichl bei der Pressekonferenz im Café Landtmann © Roland Unger/froots

“Die staatlich geförderte private Altersvorsorge in Österreich schrumpft“, heißt es in der jüngsten Aussendung des österreichischen Fintech-Unternehmens froots. Die Zahl der Verträge in der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge hat sich seit ihrem Höchststand von 1,6 Millionen im Jahr 2012 laut Finanzmarktaufsicht mehr als halbiert. Parallel dazu ist das Prämienvolumen in der Lebensversicherung seit 2010 um rund ein Drittel zurückgegangen und lag laut den letzten verfügbaren Verbandsdaten im Jahr 2024 bei etwa 5,2 Milliarden Euro. Als wesentlichen Grund für diese Entwicklungen nennt das 2020 gegründete Wiener Startup die hohen Gebührenstrukturen traditioneller Produkte. Nun versucht das Unternehmen, mit einem veränderten Kostenmodell anzusetzen.

Trennung von Versicherungsmantel und ETF-Investment

Das Kernkonzept des neuen Produkts beruht auf der Trennung der rechtlichen Versicherungshülle vom eigentlichen Investment. Während ein Versicherungspartner den notwendigen Rahmen für die KESt-Befreiung stellt, übernimmt froots die Vermögensverwaltung auf Basis von ETFs.

Das Startup verzichtet dabei nach eigenen Angaben auf die branchenübliche „Zillmerung“ – bei der Abschlussprovisionen direkt von den ersten Prämienjahren abgezogen werden – sowie auf Kickbacks an die Vermittler:innen. „Alles, was den Kundinnen und Kunden keinen Mehrwert bringt, haben wir weggelassen“, erklärt David Mayer-Heinisch, Gründer und CEO von froots, der erst kürzlich die Zusammenarbeit mit Christian Teichmann als neuem CFO und COO startete. Stattdessen verrechnet das Fintech eine jährliche All-in-Fee von einem Prozent, zuzüglich der regulären ETF-Kosten und einer altersabhängigen Risikoprämie für die Versicherung.

Die Konditionen im Detail

Die Mindesteinlage liegt bei 100 Euro monatlich oder einem Einmalbetrag von 5.000 Euro, die gesetzliche Mindestlaufzeit beträgt 15 Jahre. Das Einsparpotenzial untermauert das Unternehmen mit einer Modellrechnung der Vergleichsplattform fynup: Wer 30 Jahre lang monatlich 300 Euro anlegt, soll mit dem froots-Modell am Ende rund 50.000 Euro mehr erhalten als mit einer durchschnittlichen fondsgebundenen Lebensversicherung – laut Berechnung 269.000 statt 219.000 Euro.

Die Modellrechnung basiert dabei auf einer angenommenen Wertentwicklung von 7 % p.a. vor Kosten und gilt für einen 35-jährigen männlichen Sparer. Bei einer Einmalveranlagung desselben Gesamtbetrags fällt der Unterschied laut fynup noch deutlicher aus und erreicht knapp 100.000 Euro.

Investoren fordern Reform der dritten Säule

Unterstützt wird das Fintech von prominenten Investoren wie Reinhold Baudisch (durchblicker), Georg Kapsch und dem ehemaligen Erste-Group-Chef Andreas Treichl, der sich bereits früh als Seed-Investor an froots beteiligte. Letzterer plädiert für strukturelle Änderungen: „Wir müssen die dritte Säule neu beleben, damit wir das Gesamtsystem wie in den skandinavischen Staaten entlasten und wieder in die Zukunft investieren können.“

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