16.09.2020

iPad, iWatch & Co.: Diese neuen Geräte hat Apple auf seinem Hardware-Event enthüllt

Apple hat am 15. September auf seiner Hardware-Veranstaltung einige Informationen zu neuen Geräten und Funktionen gebracht, jedoch kein Wort über das iPhone verloren. Dies soll noch in diesem, spätestens nächsten Monat passieren.
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Apple, Die Apple Watch Series 6, Blutsauerstoff-Sensor
(c) Apple - Die "Apple Watch Series 6" mit blood-oxygen-sensor und dazugehöriger App.

Eine der großen Ankündigungen von Apple auf dem Event war die neue „Apple Watch Series 6“ um 399 US-Dollar; ab 18. September erhältlich. Das Wearable wird mit einem neuen „Apple S6-Siliziumchip“ inklusive einem ständig aktiven Energiespar-Display geliefert. Die Uhr inkludiert auch einen „blood oxygen sensor“.

Auch günstige Variante mit der Apple Watch SE

Zudem hat der US-Konzern angekündigt, dass es mit der Apple Watch SE eine neuere und kostengünstigere Variante um 279 US-Dollar geben wird, die ab 22. September erhältlich ist.

(c) Apple – Die Apple Watch SE wird es als kostengünstigere Variante ab 22. September geben.

Mit der neuen Option „Familien-Setup“ sollen Familien in Verbindung bleiben, auch wenn einzelne Mitglieder kein iPhone haben. Das Feature kommt auch mit einer Familien-Tracking-Funktion, mit der Eltern sicherstellen können, dass ihre Kinder beispielsweise in der Schule oder beim Sport angekommen sind.

Wegen Corona mehr „In-Home-Fitness“

Zudem startet Apple ein neues Fitness-Abonnement für 9,99 US-Dollar pro Monat oder 79,99 US-Dollar im Jahr. Der Service ist in der Activity-App verfügbar und zielt auf In-Home-Fitness-Services ab, die, wie der Konzern bemerkte, aufgrund der anhaltenden Pandemie immer beliebter werden.

iPad Air mit 4k-Kamera

Ein weitere Vorstellung war das neue iPad Air der vierten Generation. Es verfügt über ein 10,9-Zoll-Retina-Display mit einer Auflösung von 2360 × 1640 und ersetzt den Lightning-Anschluss durch ein USB-C-Kabel. Das neue iPad Air besitzt zudem einen im Netzschalter integrierten Touch ID-Fingerabdrucksensor und eine neue 4K-fähige 12-Megapixel-Rückfahrkamera.

(c) Apple – Das neue iPad Air wird ab Oktober im Handel landen.

Darin enthalten ist der „super fast five nanometer A14 Bionic-Chip“ mit fast zwölf Milliarden Transistoren und einer „16-core neural engine“ für Apps, die auf maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz basieren. Zudem wurden zwei neue Farbtöne eingeführt. Neben dem üblichen Silber, Space Grey und Roségold, gibt es das iPad jetzt auch in Grün und Himmelblau.

Außerdem teilte das US-Unternehmen mit, dass auch die achte Generation des iPads aktualisiert und mit einem früheren A12 Bionic-Chip ausgestattet wurde.

Abos an einem Ort versammelt

Mit Apple One verfolgt der US-Gigant zudem einen Plan seine Abonnements – TV, Musik, Spiele, sowie iCloud-Speichergebühren, an einem Ort zu vereinen. Insgesamt gibt es drei Stufen – eine für Einzelpersonen, eine für Familien, sowie die oberste Stufe mit dem vollständigen Paket.

Software-Updates da, inklusive besserer Sicherheit

Zudem teilte Apple auf dem Event mit, dass mit dem heutigen Tag, dem 16. September, die lang erwartenden Software-Updates eintreffen werden. Dazu gehören iOS 14 für iPhones, iPadOS 14 für iPads, watchOS 14 für Apple Watch Wearables und tvOS14 für Apple TV-Boxen.

Außerdem ist neu, dass iOS 14 neue Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen, sowie eine neue und verbesserte Karte, eine neu gestaltete Siri und eine neue integrierte Übersetzer-App bietet.

Betriebssystem

Zu Apples nächstem Desktop- und Laptop-Betriebssystem, macOS Big Sur, hielt man sich noch bedeckt. Allerdings wird gemunkelt, dass es noch vor der Weihnachtszeit veröffentlicht wird.

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Mit virtuellen Gesprächspartnern will versa klassische Verkaufstrainings für Unternehmen verändern. Erst im Jänner 2026 gegründet, zählt das Unternehmen bereits rund 14 zahlende Kunden und ist nach eigenen Angaben profitabel. Und das ohne externes Investment.
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Die Gründer von versa: Jakob Logar, Maximilian Brehm und Elija Dentler (v. l.) | (c) webformance.agency

Ein schwieriges Kundengespräch, eine heikle Preisverhandlung oder eine verärgerte Kundin: Solche Situationen gehören in vielen Berufen zum Alltag. Doch wie bereitet man Mitarbeitende darauf vor? Klassische Kommunikationstrainings sind oft zeitaufwendig und bieten nur begrenzte Möglichkeiten, das Gelernte praktisch anzuwenden.

Genau hier setzt das Grazer Startup versa an. Das im Jänner 2026 gegründete Unternehmen hat eine KI-basierte Plattform entwickelt, mit der Mitarbeitende realistische Gesprächssituationen simulieren und anschließend individuelles Feedback erhalten können.

Gegründet wurde das Unternehmen von Jakob Logar, Elija Dentler und Maximilian Brehm. Die Idee entstand aus den beruflichen Erfahrungen der Gründer. Co-CEO Logar war rund 20 Jahre im Vertrieb tätig und absolvierte selbst zahlreiche Kommunikationstrainings. Diese seien zwar hilfreich gewesen, hätten aber meist nur wenig Raum für praktische Übungen geboten. „Da haben wir jetzt einfach gesehen, das was KI da möglich macht, ist eben diesen Flaschenhals der Rollenspiele aufzuheben“, erklärt Logar. Mitarbeitende könnten dadurch unabhängig von Trainer:innen oder Vorgesetzten Gespräche üben.

Von einem Forschungsprojekt zur KI-Plattform

Den Anstoß lieferte ein Forschungsprojekt am Grazer Know-Center. Dort wurde auf Anfrage der Medizinischen Universität Innsbruck untersucht, ob sich Arzt-Patienten-Gespräche mit KI simulieren lassen. Ein erster ChatGPT-Prototyp zeigte Potenzial, aber auch technische Grenzen.

Heute kombiniert versa verschiedene KI-Modelle für die Szenarioerstellung, Sprachinteraktion und Auswertung. Unternehmen können eigene Unterlagen und Kundenprofile einbinden, um möglichst praxisnahe Trainingssituationen zu schaffen.

Doch warum braucht es dafür eine eigene Plattform statt ChatGPT? „Die Magie liegt eigentlich in der KI-Architektur und in der Agent-Orchestrierung“, sagt Logar. Anders als bei der Nutzung eines einzelnen Sprachmodells sollen die KI-Personas konsistent bleiben und die Auswertungen vergleichbar sein.

Eigene KI-Basismodelle entwickelt das Startup nicht. Stattdessen setzt es auf eine flexibel aufgebaute Architektur. „Wir verwenden immer das beste Modell“, so Logar. Neue Technologien könnten dadurch einzelne Komponenten ersetzen, ohne die gesamte Plattform verändern zu müssen.

Eingesetzt wird versa derzeit vor allem beim Onboarding neuer Mitarbeitender. Diese können vom ersten Kundentelefonat bis zur Preisverhandlung unterschiedliche Gesprächssituationen trainieren.

Das KI-Trainingsgespräch selbst erfolgt dann im Look eines Video-Calls. (c) versa Training GmbH

14 zahlende Kunden und bereits profitabel

Nur wenige Monate nach der Gründung zählt versa laut Logar rund 14 zahlende Unternehmenskunden. Darunter befinden sich eine große Bank und einer der größten deutschen Versicherer. Als Zielgruppe sieht versa nicht ausschließlich Großkonzerne. Interessant sei die Plattform grundsätzlich für Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitenden in kundenorientierten Rollen, etwa im Vertrieb oder Kundenservice.

Der Weg vom ersten Interesse zum Vertragsabschluss sei allerdings nicht immer kurz. Besonders bei größeren Unternehmen würden rechtliche Prüfungen rund um den Einsatz von KI den Verkaufsprozess verlängern.

Finanziert wurde das Startup bislang ausschließlich aus Eigenmitteln. Das Stammkapital von 10.000 Euro brachten die drei Gründer selbst auf. Auf die Frage, wann das Unternehmen profitabel werden wolle, antwortet Logar: „Wir sind schon profitabel.“

Förderabsage als Wendepunkt

Ursprünglich hatte das Gründerteam auf eine aws-Seedförderung gehofft. Nach einem Pitch im Frühjahr 2026 folgte jedoch die Absage. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gründer ihre bisherigen Jobs bereits gekündigt. Trotz des Rückschlags beschlossen sie weiterzumachen. „Wir haben dann aber den Entschluss gefasst, weiterzumachen, weil die Idee so gut ist“, erzählt Logar. Die Absage habe das Team letztlich stärker auf den Markt fokussiert.

Aktuell ist versa in der Science Park Graz Academy und arbeitet im Grazer Unicorn. Zunächst will das Startup aus eigener Kraft weiterwachsen und einen mittleren sechsstelligen Umsatzbetrag erreichen. Für die spätere Skalierung werden Partner gesucht.

Dabei denkt das Team von Beginn an international. „Wir haben ja keine sprachlichen Restriktionen“, erklärt Logar. Erste Kunden aus Deutschland hat versa bereits gewonnen. Langfristig will das Unternehmen vor allem dort wachsen, wo der Bedarf an skalierbaren Kommunikationstrainings besonders groß ist.

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AI Summaries

iPad, iWatch & Co.: Diese neuen Geräte hat Apple auf seinem Hardware-Event enthüllt

  • Eine der großen Ankündigungen von Apple auf dem Event war die neue „Apple Watch Series 6“ um 399 US-Dollar; ab 18. September erhältlich.
  • Das Wearable wird mit einem neuen „Apple S6-Siliziumchip“ inklusive einem ständig aktiven Energiespar-Display geliefert.
  • Auch günstige Variante mit der Apple Watch SE.
  • Zudem startet Apple ein neues Fitness-Abonnement für 9,99 US-Dollar pro Monat oder 79,99 US-Dollar im Jahr.
  • Das neue iPad Air besitzt einen im Netzschalter integrierten Touch ID-Fingerabdrucksensor und eine neue 4K-fähige 12-Megapixel-Rückfahrkamera.

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  • Auch günstige Variante mit der Apple Watch SE.
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  • Eine der großen Ankündigungen von Apple auf dem Event war die neue „Apple Watch Series 6“ um 399 US-Dollar; ab 18. September erhältlich.
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