10.02.2022

IoT Baseplate: Tech-Startup auch NÖ entwickelt Digitalisierungs-Lösung für den Straßenverkehr

Das IoT Baseplate Team entwickelt mit der Implementierung von IoT-Elementen in gängige K1-Fußplatten ein integriertes Modulsystem für mehr Sicherheit in Einsatzorten.
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Das IoT Baseplate Team
Das IoT Baseplate Team | © IoT Baseplate Montage: brutkasten

Über Digitalisierung im Verkehr wird nicht oft gesprochen, vor allem dann nicht, wenn es noch in Kernbereichen der Verwaltung an digitaler Innovation fehlt. Die IoT-Baseplate Gründer Klaus Heimbuchner, Markus Dorn, Helmut-Klaus Schimany und Stephan Jung möchten das nun ändern und entwickeln ein mobiles System, das Verkehrsdaten digital erfassen, verarbeiten und kommunizieren soll.  

“Die IoT Baseplate baut ein einzigartiges mobiles IoT System auf Basis der bewährten K1 Fußplatte. Damit erfassen und senden wir digitale Daten des Verkehrs, der Infrastruktur und der Umwelt genau dort, wo sie auf Straßen bisher oft wenig oder gar nicht verfügbar sind, direkt vor Ort bei Baustellen”, sagen die Co-Founder. 

All-in-One Digitalisierungs-Lösung für den Verkehr

Noch in 2021 gegründet, bietet das Tech-Startup schon eine große Produktfamilie. Ziel der Gründer ist es, mit ihrem Portfolio Hardware, Daten und Energie als ein integriertes Modulsystem anzubieten. “Alle IoT Baseplates lassen sich durch multifunktionales Stapeln oder räumlich verteilt zu einem Netzwerk kombinieren”, so die Co-Founder. 

Als Kernstück zählen die Gründer die IoT Baseplate Box, eine K1 Fußplatte, in die sämtliche IoT Elemente integriert sind. Sie können eigenständig, gestapelt oder in Kombination mit externen Sensor-Aktor-Boxen eingesetzt werden. Um die Lebensdauer des integrierten Akkus bei energieintensiven Einsätzen für Wochen oder Monate zu verlängern, hat das Team die IoT Baseplate Power entwickelt. Um die erfassten Daten auch visualisieren zu können, bietet das Startup mit seinem dritten Produkt, der IoT Baseplate Data, ein Dashboard mit zahlreichen Analyse-Tools an. 

Der Einsatz der Produkte ist vielfältig. Startend mit Baustellen, wo sie mit integrierten LED Lanelights den Standort intelligenter und sicherer gestalten sollen. Das Startup möchte dadurch rasches Reagieren im Ernstfall ermöglichen. Zudem dient das Angebot auch zur temporären Verkehrsanalyse sowie für Infrastruktur Selbstmonitoring, das automatisiert Meldungen sendet, wenn eine Signalleuchte ausfällt oder eine Fußplatte nicht richtig positioniert ist. 

Potential zieht namhafte Partner an

Die Idee zu IoT Baseplatte hatte Klaus Heimbuchner, der schon früh im Intelligent Transport System-Sektor (ITS) aktiv war. Mit seinem Team bestehend aus Experten hat er das Startup zum heutigen Status weiterentwickelt. Mit Sitz in NÖ am Flughafen Wien und im 7. Wiener Bezirk ist das Tech-Startup stolz, zahlreiche strategische Entwicklungspartner von seiner Idee überzeugt zu haben. Dazu zählen A1 Digital, TU Graz, WU Wien sowie Smart Digital.

Um die Bedürfnisse des Marktes genauestens verstehen zu können, haben die Gründer auch die Asfinag, Strabag, Vienna International Airport sowie das Land Niederösterreich als Testfeld-Partner überzeugen können. 

Während seiner Preseed-Phase hat das eigenfinanzierte Startup nicht nur vom Touch Tech Inkubator Accent des Landes NÖ unterstützung bekommen, sondern auch Förderungen von FFG, Land NÖ, WKNÖ Tip und aws erhalten. Für 2022 haben die Gründer weitere Testfelder und Pilotprojekte geplant und möchten gegen Ende des Jahres Marktreife erreichen. 

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Startups im DefenseTech Bereich könnten einen Aufschwung erleben. (c) pexels

In Österreich unterliegen Rüstungsbetriebe strengen Export- und Herstellungskontrollen, primär geregelt durch das Kriegsmaterialgesetz und das Außenwirtschaftsgesetz. Um der Rüstungsindustrie die Arbeit zu erleichtern, will Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) die gesetzlichen Rahmenbedingungen nun lockern. Unsicherheiten sollten entfernt werden und Exporte schneller und einfacher über die Bühne gehen, so der Minister gestern gegenüber der „Zeit im Bild“ (ZIB) des ORF bei einem Besuch eines Rheinmetall-Werks in Wien. Die Finanzierung von Rüstungssaufträgen sei ein wesentliches Finanzierungsvehikel für heimische Industrie und Betriebe.

„Neutralität ist oberstes Gut“

Gleichzeitig sagte er, dass diese Schritte keinen Einfluss auf die Neutralität haben sollen. „Die Neutralität ist oberstes nationales Gut, das es zu schützen gilt. Wir dürfen aber durch die Neutralität nicht in eine Situation kommen, dass unsere Betriebe gewisse Aufträge nicht abarbeiten können.“

Ob sich die strikte Trennung von wirtschaftlichem Profit und militärischer Neutralität in Österreich in der Realität so aufrechterhalten lässt, wie es die Politik erhofft, bleibt angesichts der verankerten juristischen Hürden abzuwarten. Für die heimischen Startups und Unternehmen im Defense- oder auch Dual-Use-Bereich sind die geplanten Lockerungen jedenfalls eine Chance, sich auf dem europäischen Markt noch stärker zu etablieren.

Diskretion und Dual Use

Dass die Vereinbarkeit von wirtschaftlichem Potenzial und der Neutralität in Österreich nicht gerade einfach ist, wissen auch Founder:innen. Dem Thema DefenseTech wird in Österreich traditionell mit großer Diskretion begegnet. Kein Wunder, hat sich das Land schon vor 71 Jahren der Neutralität verpflichtet. Reine DefenseTech-Startups findet man hierzulande kaum, die meisten agieren im sogenannten „Dual Use“-Bereich. Das bedeutet, ihre Produkte lassen sich nicht ausschließlich im militärischen, sondern auch im zivilen Bereich einsetzen. Neben dem teils kritischen Ansehen der Industrie, gibt es weiters auch Strafen für Unternehmen, wenn deren Produkte für Kriegsparteien bereitgestellt werden.

3,3-Milliarden-Euro-Industrie

Trotz der strengen Auflagen leistet die Rüstungsindustrie in Österreich ihren wirtschaftlichen Beitrag: Laut Industriemagazin erwirtschaftet die Branche jährlich etwa 3,3 Milliarden Euro und damit 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Und es haben sich in den letzten Jahren auch einige Startups im DefenseTech- oder verwandten Bereichen etabliert, die von den Lockerungen profitieren könnten. Viewpointsystem, CycloTech oder Drone Rescue Systems, um ein paar zu nennen – wohl gemerkt alle drei im genannten „Dual Use“-Segment.

Wie groß das Potenzial ist, das durch solche Lockerungen entfesselt werden kann, zeigt ein Blick über die Grenze. Im Nachbarland Deutschland boomt die DefenseTech-Branche. Erst gestern berichtete brutkasten über ein 1,6 Mrd. Euro schweres Investment in das Münchner KI-DefenseTech-Scaleup Helsing – der neue Deutschland-Rekord. Das Unternehmen für Drohnen und unbemannte Kampfflugzeuge wird nun mit 18 Mrd. US-Dollar bewertet. Zuvor holte der Münchner Drohnenhersteller Quantum Systems 1,2 Mrd. US-Dollar.

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