30.07.2025
FUNNEL-ERSTELLUNG

involve.me: Neues KI-Tool von Wiener Startup hilft beim Sales-Website-Bau

Das Wiener Startup involve.me hat sich darauf spezialisiert, Unternehmenskunden das Erstellen von Sales- und Marketing-Funnels im Web zu erleichtern. Ein neues KI-Chatbot-Tool soll den Vorgang nun weiter vereinfachen.
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Vlad Gozman, Gründer von involve.me | (c) involve.me
Vlad Gozman, Gründer von involve.me | (c) involve.me

Wie bekommt man potenzielle Kund:innen dorthin, wo man sie haben will? Die Antwort in der Vertriebssprache lautet: Man muss sie eintrichtern. Also nicht ganz – genutzt wird das englische Wort für Trichter: Funnel. Auf einer Website ist so ein Funnel etwa ein Rechner, ein Quiz oder ein Formular, das dann zum individualisierten Angebot führt. Das 2019 gegründete Wiener Startup involve.me rund um Vlad Gozman hilft Kund:innen dabei, solche Funnels im Web zu erstellen.

„Virtueller Funnel-Experte“

Schon bislang bot das Startup dafür ein Baukastensystem nach dem Drag-and-Drop-Prinzip. Nach der Einführung ergänzender KI-Funktionen im Vorjahr (brutkasten berichtete) setzt involve.me nun auch auf ein KI-Chatbot-Tool, das die Funnel-Erstellung weiter erleichtern soll. „Der involve.me KI-Agent fungiert als virtueller Funnel-Experte, der in der Lage ist, mehrstufige Funnels, Landing Pages und Website-Einbettungen basierend auf natürlichsprachlichen Eingaben iterativ eigenständig zu generieren“, heißt es dazu vom Unternehmen.

Ergänzung statt Ersatz

Der KI-Chatbot ersetzt dabei aber nicht den Drag-and-Drop-Editor, sondern ergänzt ihn – die beiden können parallel genutzt werden. Betont wird von involve.me zudem, dass der Chatbot auf die vorhandenen Möglichkeiten der Software des Startups zugreift, und die Website-Teile nicht von Grund auf neu codet. „Anders als Tools, die Code von Grund auf erzeugen, baut der involve.me KI-Agent mit bestehenden Komponenten, die nativ für unsere Funnel-Plattform sind, und gewährleistet so Sicherheit, Stabilität und Zuverlässigkeit von Anfang an“, sagt dazu Gründer Gozman.

involve.me-Gründer Gozman mit Abgrenzung zu Vibe-Coding

Denn, so der CEO: Vibe-Coding-Plattformen wie Lovable und Bolt lieferten zwar visuell beeindruckende Ergebnisse, würden aber Probleme wie Bugs, unbehandelte Grenzfälle und Sicherheitslücken verbergen, was sie „für den Live-Einsatz in geschäftskritischen Anwendungen oft ungeeignet“ machen würde. „Was in einer Demo funktioniert, funktioniert selten in der realen Welt“, so Gozman.

Der Gründer betont: „Wir verwalten die Kundendaten unserer Kunden, daher war es wichtig, das Potential der konversationellen KI-Funnel-Generierung mit der Robustheit und Zuverlässigkeit von professioneller Software zu verbinden.“

Beta-Version kostenlos

Aktuell liegt erst die Beta-Version des neuen Tools vor. Diese basiert auf KI-Modellen von OpenAI, man sei aber „modell-agnostisch“ und könne auch andere LLMs heranziehen, heißt es von involve.me. Nutzer:innen sind dazu eingeladen, Feedback zur Beta-Version zu geben. Dazu kann der KI-Agent derzeit auch noch kostenlos genutzt werden – sowohl in der Paid- als auch in der Free-Version. Eine kostenpflichtige Pro-Version sei aber geplant, heißt es vom Startup.

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Bitpanda
Bitpanda Headquarter in Wien (c) Bitpanda GmbH

Mit Tirol wird ein weiteres Bundesland innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe an die Bitpanda-Infrastruktur angeschlossen. Nach den Landesbanken Niederösterreich-Wien und Burgenland kooperiert nun auch jene in Tirol mit Bitpanda Enterprise, der Infrastruktur des Wiener Krypto-Unicorns Bitpanda für institutionelle Kunden.

„Digitale Assets als fester Bestandteil von Portfolios“

Das Angebot richtet sich laut Bitpanda zunächst an Nutzer:innen, die in die zehn größten Krypto-Assets investieren möchten. In einer nächsten Phase wird es auf alle von Bitpanda unterstützten digitalen Assets ausgeweitet. Die Einführung von Sparplänen ist ebenfalls geplant.

Digitale Assets würden sich laut Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda, zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner, breit diversifizierter Portfolios entwickeln. „Unsere Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Bankengruppe zeigt, wie Banken ihren Kundinnen und Kunden genau diesen Zugang sicher und unkompliziert ermöglichen können. Wir sind stolz, die Raiffeisen Bankengruppe auf diesem Weg als verlässlicher Partner zu begleiten und freuen uns, das Angebot nun auch in Tirol weiter auszubauen“, ergänzt Enzersdorfer-Konrad.

Zwischen Banking und Krypto-Investment

„Mit dieser erweiterten Partnerschaft festigt Raiffeisen seine Pionierrolle und stärkt die Bedeutung Österreichs als innovativer Hub für digitale Assets“, heißt es in einer Aussendung dazu. Die Bankengruppe untermauere damit ihren Status als EU-weiter Vorreiter, der die Brücke zwischen traditionellem Banking und modernen Krypto-Investments erfolgreich schlage.

Thomas Wass, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol, kommentiert: „Investieren in Krypto-Assets ist ein Thema mit viel Zukunftspotenzial, wobei allerdings auch auf die damit einhergehenden Risiken zu achten ist. Ich freue mich, dass wir unseren Kunden durch diese Kooperation den Zugang zum Krypto-Angebot von Bitpanda ermöglichen können.“

Kooperation mit Banken Teil von B2B-Schiene Bitpanda Enterprise

Mit Bitpanda Enterprise will Bitpanda einen weiteren Ausbau des B2B-Bereichs vorantreiben, wie brutkasten bereits berichtete. Bereits 2023 wurde die Zusammenarbeit mit Raiffeisen ertmals angekündigt. Die Plattform bietet eine einheitliche Technologie, die es Banken, Fintechs, Brokern, Handelsfirmen, Family Offices und Unternehmenskunden ermöglicht, in großem Umfang auf digitale Assets zuzugreifen.

Zu den Partnern zählen neben den Raiffeisenbanken unter anderem N26, Société Générale, Deutsche Börse Group, RAKBANK und Onda Finance.

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