30.06.2022

Investor:innen-Netzwerk primeCROWD wird zu Gateway Ventures

Das im Jahr 2015 von Markus Kainz gegründete Investor:innen-Netzwerk primeCROWD agiert künftig als Gateway Ventures.
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Gateway Ventures, primeCROWD, Kainz
(c) Gateway Ventures - Gateway Ventures-CEO Markus Kainz: "Unser Anspruch war es schon immer, Privatpersonen bereits ab 10.000 Euro den einfachen Zugang zu dieser nach wie vor geschlossenen Asset-Klasse zu ermöglichen."

Mit dem neuen Auftritt als Gateway Ventures will primeCROWD das Tor („Gateway“) zum vollends digitalen und transparenten Startup-Investment darstellen, aber auch dem heutigen Markenbild Rechnung tragen.

Gateway Ventures komplett digital

„Über die letzten sieben Jahre haben wir uns aus Wien heraus nicht nur zu einem der größten Startup-Investor:innen-Netzwerke der DACH-Region entwickelt. Wir sind gegenwärtig auch die einzigen in Österreich, die Startup-Investitionen auf Venture Capital-Niveau komplett digital abwickeln“ sagt CEO Markus Kainz.

Rund vier Monate lief der Rebranding-Prozess, verantwortlich für die Kreativleistung zeichnet sich die Wiener Agentur Dots And Lines.

Hinter Gateway Ventures steht heute ein rund zehnköpfiges Team, das von der Auswahl über die Due Diligence-Prüfung der Startups und den Notariatsakt auch beim Geldtransfer unterstützt.

Zugang zur geschlossenen Asset-Klasse ermöglichen

„Unser Anspruch mit dieser Strategie ist und war es schon immer, Privatpersonen bereits ab 10.000 Euro den einfachen Zugang zu dieser nach wie vor geschlossenen Asset-Klasse zu ermöglichen und parallel dazu etablierten Business Angels zu einer schnelleren Skalierung der Investments zu verhelfen, indem wir ihnen langwierige und zeitintensive Tätigkeiten abnehmen“, so Kainz weiter, der bisher mit seinem Team bereits 35 Startup-Investitionen mit einer Summe von mehr als 20 Millionen realisiert hat.

Die neue Brand rund um die etablierte Gateway Ventures-Plattform verspricht eigenen Worten nach den Zugang zu „handverlesenen, geprüften Investment-Optionen im kompletten europäischen Raum“.

Mit der zu 100 Prozent digitalen Abwicklung könne jede:r auf der Plattform registrierte:r Investor:in transparent alle Details und Reportings zu den aktuellen Deals einsehen.

Rolle: Zusammenbringer

In gemeinsamen Terminen sollen Investor:innen samt Begleitung des Gateway Ventures-Teams Gründer:innen kennenlernen und nach eigenem Ermessen aktiv mit Knowhow und Expertise unterstützen.

„Als Investor:innen-Netzwerk sehen wir uns in der Rolle, Investor:innen zusammenzubringen, sodass diese von der gegenseitigen Expertise profitieren können“, bringt es Kainz auf den Punkt, der Investor:innen nicht als reine Geldgeber:innen versteht. Schlussendlich wolle man vor allem auch Startups ein breites Investor:innen-Netzwerk bieten, das diese auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Exit mit Knowhow und ausgewählten Kontakten unterstützt.

Mit wenigen Klicks Investor:in werden

Ihre neue Markenwelt transportiert Gateway Ventures crossmedial. Die Website erscheint im neuen Design, inhaltlich habe man die Positionierung geschärft. Die Plattform für Investor:innen sei nun noch intuitiver und richtungsweisender und für alle zugänglich, wie Kainz herausstreicht.

„Egal, ob Erstinvestor:in oder erfahrene:r Business Angel. Wir laden nach dem Rebranding einmal mehr jede:n Interessierte:n dazu ein, sich auf unserer Plattform zu registrieren und tiefer in spannende Startup-Deals einzutauchen. Dabei stellen wir unseren Investor:innen alle notwendigen Kennzahlen und auch virtuelle Meetings mit dem Gründerteam zur Verfügung, um alle Fragen und Themen ansprechen zu können. Ist man dann von einem Startup überzeugt, braucht es nur wenige Klicks, um dabei zu sein“, sagt er.

Die neue Markenstrategie betrifft außerdem die LinkedIn-Kanäle, ferner zahle das Rebranding auf Gateway Ventures als Arbeitgebermarke ein: „Wir möchten als Team unseren Spirit, den wir bei der Durchführung von Startup-Investitionen an den Tag legen, noch mehr unterstreichen und damit vielen weiteren, jungen Talenten den Karriereschritt in die Welt der Startup-Investments auf Venture-Capital-Niveau ermöglichen“, so Kainz abschließend.

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Sasha Lipman und Petra Capin | (c) tech2impact

2020 startete tech2impact in Wien als Mentoring-Programm für Impact-Startups (brutkasten berichtete damals). Das erklärte Ziel der Gründerinnen Sasha Lipman und Jelena Popovic zum Start: „Gründer:innen gezielt dort zu unterstützen, wo sie es am meisten brauchen bzw. spezifische Bedürfnisse haben.“ Dafür gab es ein Netzwerk an Mentor:innen.

Mit der Zeit wurde das Programm weiterentwickelt. Co-Gründerin Popovic ging – für sie kam später Petra Capin. 2022 startete man ein Accelerator-Programm (brutkasten berichtete), 2024 wurde eine umfassende Neuaufstellung kommuniziert. Man gehe „von einem unternehmenszentrierten zu einem personenorientierten Modell über“, hieß es damals. Es folgten weitere Initiativen, darunter die mehrmalige Organisation des Events Insideout Summit im Rahmen der ViennaUp.

„Haben nicht die finanzielle Stabilität und das langfristige Wachstum erreicht“

Doch wie das Führungsduo Lipman und Capin via LinkedIn bekanntgab, wird tech2impact bald geschlossen. Im Herbst setze man noch einen letzten Durchgang des Programms „Edge“ um, im Frühling 2027 werde man dann das Geschäft beenden. „Wir haben mehr Geschäftsmodelle ausprobiert, als wir zählen können, alle mit demselben Ziel: tech2impact zu einem nachhaltigen Business zu machen, das nicht nur von Projekt zu Projekt läuft“, schreiben Lipman und Capin.

Trotz Erfolgen und finanziellen Wachstums, die erreicht worden seien, sei man stark von äußeren Faktoren wie Förderzyklen und Budgets von Partnern abhängig geblieben. „Wir haben nicht die finanzielle Stabilität und das langfristige Wachstum erreicht, die es gebraucht hätte“, so die beiden weiter. Getreu den eigenen Prinzipien stehe letztlich die mentale Gesundheit an erster Stelle. Man werde die Vision aber in anderen Formaten vorantreiben.

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