24.10.2018

Hohes sechsstelliges Investment für Wiener IoT-Startup ToolSense

aws Gründerfonds und Segnalita Ventures von Markus Langes-Swarovski investieren gemeinsam einen "hohen sechsstelligen Betrag" in das Wiener IoT-Startup ToolSense.
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ToolSense: CEO und Co-Founder Alexander Manafi
(c) ToolSense: CEO und Co-Founder Alexander Manafi

„Im Bereich der Baumaschinen zeigt sich ein hohes Digitalisierungspotenzial, das sich dank neuer Technologien nun auch auf bisher nicht besetzte Marktsegmente ausweitet. Die bisherige Umsetzungsgeschwindigkeit sowie der kundenorientierte Zugang von ToolSense haben uns überzeugt. Wir unterstützen die Internationalisierung nun im gemeinsamen Investorenkreis und ToolSense bei seinem Wachstum“, sagt Ralf Kunzmann, Geschäftsführer des aws Gründerfonds. Dieser investierte nun gemeinsam mit Bestandsinvestor Segnalita Ventures (Markus Langes-Swarovski) einen „hohen sechsstelligen Betrag“ in das Wiener IoT-Startup. Das Investment werde für den Ausbau des Vertriebs, die europaweite Marktdurchdringung und die Weiterentwicklung der Produkte verwendet, heißt es in einer Aussendung.

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Segnalita Ventures mit Folgeinvestment

Segnalita Ventures war bereits im Herbst 2017 bei ToolSense eingestiegen, damals gemeinsam mit Martin Global. „Die bisherige Entwicklung von ToolSense bestätigt unsere Entscheidung für ein Investment vor einem Jahr und unser Vertrauen in das Gründerteam. Die Zusammenarbeit mit rund 20 international agierenden Konzernen in so kurzer Zeit ist einerseits dem Produkt und dem offensichtlichen Marktpotenzial und andererseits dem unermüdlichen Einsatz des Gründerteams geschuldet“, sagt Bernhard Letzner, Geschäftsführer von Segnalita Ventures.

ToolSense: IoT am Bau

Das Startup entwickelt einen Hersteller-unabhängigen Standard zur Vernetzung von mobilen, kostenkritischen Bau- und Reinigungsmaschinen im Internet der Dinge (IoT). Dies schaffe Transparenz und ermögliche Produktivitätssteigerungen in der Baubranche und für Maschinenbauer, heißt es vom Startup. Mit den Nutzungsdaten der Maschinen ließen sich neue Geschäftsmodelle und ein zusätzlicher Business Impact erwirtschaften. Mit diesem Ansatz konnte ToolSense, ein Spin-Off der FH Technikum Wien, bereits mehr als 20 B2B Kunden und Partner wie die Deutsche Telekom, Helvetia Versicherungen und SAP gewinnen.

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Daten als Trumpf

Der Einbau des standardisierten ToolSense-Moduls ermöglicht den Herstellern die Aufzeichnung der Maschinendaten. Die enorme Anzahl an Daten, die dabei generiert wird, sei mit herkömmlichen Cloud-Lösungen kaum zu bewältigen. Das Startup hat eine Ultra Edge-Computing Technologie entwickelt, mit der die Datenverarbeitung nicht mehr in der Cloud stattfindet sondern bereits direkt am ToolSense-Modul – am äußersten Rand bzw. am „Ultra Edge“ des Datennetzwerks. Die ToolSense-Module verarbeiten alle für den Hersteller relevanten Informationen mittels eigens entwickelter Machine Learning Algorithmen sollen damit eine laufende Optimierung der Funktionsweise bewirken.

Neue Geschäftsmodelle

Mit den gewonnenen Erkenntnissen aus den Nutzungsdaten ließen sich für die Hersteller eine ganze Reihe neuer Geschäftsmodelle und Use Cases entwickeln, sagt ToolSense. Ein möglicher Anwendungsfall sei Predictive Maintenance, also z.B. die vorausschauende Berechnung über bald erforderliche Ersatzteile und fällige Servicetermine. Die Erkenntnisse darüber, ob und wie lange mit der Maschine gebohrt, gehämmert oder gestemmt wird und wo sie gerade im Einsatz ist, könne umsatzsteigernd und nutzerfreundlich verwendet werden. (PA/red)

⇒ Zur Page des Startups

Archiv: Video-interview mit den ToolSense-Co-Foundern:

Babs Duras imLive Stream mit den Co-Foundern des IoT-Startups ToolSense, Stefan Öttl und Alexander Manafi, die sich über ein sechsstelliges freuen. Thomas Faast, der Leiter des FH Technikum Wien Inkubators hat das Startup seit der ersten Stunde unterstützt.

Gepostet von DerBrutkasten am Freitag, 6. Oktober 2017

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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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