10.09.2020

Investment für Augmented-Reality-Startup Amlogy

Parallel zum Investment expandiert Amlogy nach Italien und bringt mit dem Areeka Studio ein Social Network mit AR-Kontext.
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(c) Amlogy

Die Amlogy GmbH bringt eine neue WebAR-Technologie auf den Markt und sichert sich im gleichen Atemzug frisches Kapital. Zu den bestehenden Business Angels Michael Dell und Alexander Ottmann gesellt sich Wolfgang Maierhofer.

„Durch seine jahrelange Erfahrung in der Medizinischen Verlagsbranche bringt er essentielles Know-How und Expertise mit ins Unternehmen und ist somit großer Unterstützer des weiteren Ausbaus von Augmented Reality“, heißt es dazu in einer Aussendung. Wegen des Austria Wirtschaftsservice Covid-Start-up-Hilfsfonds wurde das Investment verdoppelt,die Amlogy GmbH freut sich somit über eine mittlere sechsstellige Investmentsumme. 

Amlogy expandiert nach Italien

Nun expandiert Amlogy mit dem Produkt Areeka auch nach Italien. Denn Areeka, das Bildungsprodukt von Amlogy, steht jetzt auch in der Mondadori Buchhandlung zur Verfügung. Dazu zählen ein Skelett-Poster, die Areeka Erlebniskarten („Die Welt der Tiere und Dinosaurier“) sowie demnächst Themenhefte mit Titeln wie „Licht und Wasser“, „Eine interaktive Reise ins Alte Ägypten“ und „Verkehrszeichen einfach verstehen“. 

Start von Areeka Studio

Zudem wird der Start von Areeka Studio verkündet – laut Eigenangabe „das erste soziale webbasierte Augmented Reality Studio weltweit.“

Konkret handelt es sich beim Areeka Studio um  eine webbasierte AR-Lösung, mit der jede und jeder ohne Zuuhilfenahme von Developern eigene AR-Inhalte erstellen kann. „Web Augmented Reality mach es erstmals möglich, dass User keine App mehr verwenden müssen, um Augmented Reality-Content abzurufen“, heißt es dazu: „Alles was gebraucht wird, ist ein Link, der im Webbrowser geöffnet wird.“

Und der zuvor erwähnte Social-Aspekt? Neben dem Erstellen von Augmented Reality-Inhalten gibt es auch die Möglichkeit anderen Web-AR-Creators zu folgen, deren Projekte zu liken und zu teilen – so wie in herkömmlichen sozialen Netzwerken.

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Hansi Hansmann auf der Main Stage des Female Future Festivals 2026. © brutkasten

Unter dem Motto „The Power of Connection“ versammelten sich am 22. Oktober rund 2.000 Teilnehmende in der Wiener Ottakringer Eventlocation. Das von den Schwestern Verena Eugster und Patricia Zupan-Eugster gegründete Female Future Festival widmete sich Themen wie Leadership, künstlicher Intelligenz und Finanzkompetenz. Neben Fachpanels zu Verhandlungsstrategien oder finanzieller Gesundheit war auch Business Angel Hansi Hansmann als Keynotespeaker auf der Bühne zu sehen.

„…, weil ich glaube, dass es unsere Welt besser macht“

Im Gespräch mit brutkasten nannte Hansmann seine Motivation für den Besuch: „Ich habe zwei kleine Töchter und ich möchte gerne, dass meine Töchter später im Leben irgendwann alles das machen können, was sie machen wollen, ohne dass ihr Geschlecht sie daran hindert.“ „Ich bin ein ganz, ganz großer Fan davon, dass es mehr Unternehmerinnen und mehr Investorinnen gibt. Überhaupt mehr Frauen an der Macht, weil ich glaube, dass es unsere Welt besser macht“, ergänzt er zu seinen Beweggründen.

Was seine Beteiligungen angeht, sieht der Investor und ehemalige Manager in Sachen Geschlechterverteilung ein klares Muster: „Ich habe in alles investiert: in rein männliche Teams natürlich viel mehr, aber auch rein weibliche und gemischte Teams. Am besten performen gemischte Teams aus meiner Erfahrung.“

Der Hebel gemischter Teams

Den Vorteil gemischter Teams sieht Hansmann im Zusammenspiel unterschiedlicher Stärken: Es gebe „unterschiedliche Eigenschaften und Skills zwischen Frauen und Männern, und die Mischung macht’s aus“.

Als Beispiel nennt er den Markteintritt: „Ein reines Männerteam geht mit dem Produkt raus, wenn es fertig ist. Nach dem Motto ’das können wir mal rausschieben in den Markt, probieren wir mal, schauen wir mal, ob es ankommt.’ Beim reinen Frauenteam, da muss das Produkt perfekt sein. Und das dauert natürlich fünf Monate länger, bis die auf den Markt gehen, und damit vergeht Zeit.“ Für ihn gilt: „Das gemischte Team, wo sozusagen alle Stimmen zu Wort kommen, ist das Ideale.“

Deutlicher Finanzierungs-Gap in H1/2026

Doch obwohl die Teamkonstellation am besten zu performen scheint, bestehen nach wie vor große Ungleichheiten in Sachen Startup-Finanzierung. Erst kürzlich zeigte der Female Start-up Funding Index H1/2026 von EY Österreich, Female Founders und Fund F das Ausmaß. Im ersten Halbjahr flossen 472 Mio. Euro Risikokapital in österreichische Startups, ein Plus von 329 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Rein männliche Teams erhielten davon 94,9 Prozent, gemischte Teams 4,8 Prozent und rein weibliche Teams 0,3 Prozent. Der Frauenanteil unter den analysierten Gründer:innen lag bei rund 13 Prozent. „Frauen dürfen gründen. Finanziert werden Männer“, brachte es Lisa-Marie Fassl, Managing Partner von Fund F, in der damaligen Aussendung auf den Punkt.

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Investment für Augmented-Reality-Startup Amlogy

  • Die Amlogy GmbH bringt eine neue WebAR-Technologie auf den Markt und sichert sich im gleichen Atemzug frisches Kapital.
  • Zu den bestehenden Business Angels Michael Dell und Alexander Ottmann gesellt sich Wolfgang Maierhofer.
  • Wegen des Austria Wirtschaftsservice Covid-Start-up-Hilfsfonds wurde das Investment verdoppelt,die Amlogy GmbH freut sich somit über eine mittlere sechsstellige Investmentsumme.
  • Nun expandiert Amlogy mit dem Produkt Areeka auch nach Italien.
  • Zudem wird der Start von Areeka Studio verkündet – laut Eigenangabe „das erste soziale webbasierte Augmented Reality Studio weltweit.“

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  • Zudem wird der Start von Areeka Studio verkündet – laut Eigenangabe „das erste soziale webbasierte Augmented Reality Studio weltweit.“

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  • Die Amlogy GmbH bringt eine neue WebAR-Technologie auf den Markt und sichert sich im gleichen Atemzug frisches Kapital.
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