20.05.2020

Investment für 7LYTIX von Raiffeisen Innovation Invest und Mediaprint

Die Mediaprint wird im Rahmen des Investments die KI-Lösung von 7LYTIX verstärkt in das eigene Business integrieren.
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Franziskos Kyriakopoulos , Gründer von 7LYTIX.
Franziskos Kyriakopoulos , Gründer von 7LYTIX. (c) 7LYTIX

Das Linzer Startup 7LYTIX verkündet ein aktuelles Investment. Lead-Investor der Runde ist die Raiffeisen Innovation Invest – eine Beteiligungsgesellschaft der Raiffeisenlandesbank OÖ (RLB OÖ) –, welche bereits zuvor in 7LYTIX investiert hatte. Neu ist nun die Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag Gesellschaft m.b.H. & Co KG als Investor mit an Bord. Die Höhe des Investments ist nicht bekannt.

+++7lytix und newsadoo: 2 Millionen Euro Investment für Linzer KI-Startups+++

Das von Franziskos Kyriakopoulos 2016 gegründete Startup 7LYTIX optimiert Geschäftsprozesse in Produktion, Supply Chain und Handel mit Künstlicher Intelligenz und Data Science. Mit der Technologie von 7LYTIX  im Bereich der Predictive Analytics konnten bisher Kunden wie Salamander, Deutsche Bahn und Henkel gewonnen reden, für die entsprechende Bedarfs- und Absatzprognosen erstellt werden.

Wie MediaPrint die AI von 7LYTIX nutzen wird

Mit der Beteiligung von MediaPrint an 7LYTIX werden in Zukunft die Absätze von Zeitungsverkäufen prognostiziert und bereits erhobene Daten mithilfe von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz verknüpft. Die Erstellung von Absatzprognosen von Belieferungsmengen, Abwanderungsprognosen im Bereich der Abowerbung sowie das Ausspielen personalisierter Empfehlungen in Online-Kundenclubs werden im Bereich Sales & Service der MediaPrint bereits umgesetzt und laufend optimiert. In Zukunft soll es möglich sein, das Kunden- und Kaufverhalten detailliert zu analysieren, auf Kundenbedürfnisse noch besser einzugehen und Handlungsempfehlungen in Echtzeit zu liefern, heißt es in einer entsprechende Presseaussendung.

+++ aktuelle Startup-Investments im brutkasten-Ticker +++

„Die zukunftsweisende Technologie von 7LYTIX wird uns in unserem Kerngeschäft unterstützen und uns dabei helfen, unsere wirtschaftlichen Aktivitäten bereits im Vorhinein zu optimieren. Damit rüsten wir uns für die Zukunft, um unsere Kundenbedürfnisse noch besser zu bedienen“, wird Christoph Niemöller, Geschäftsführer der Mediaprint, in der Presseaussendung zitiert.

„Die Künstliche Intelligenz ist eine maßgebliche Zukunftstechnologie und die Einsatzmöglichkeiten für unser Unternehmen sind vielseitig. Als größtes Printmedienhaus Österreichs möchten wir das große strategische und ökonomische Potential mit den Services der 7LYTIX nutzen“, zeigt sich auch Thomas Kralinger, Geschäftsführer der MediaPrint, zuversichtlich.

Wie 7LYTIX das Investment nutzen wird

„Franziskos Kyriakopoulos hat es in den letzten Jahren mit seinem Team geschafft, Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz aufzubauen und setzt diese nun treffsicher in den unterschiedlichsten Geschäftsfeldern um. Es freut uns mit der Mediaprint nunmehr einen neuen Partner und Investor für das weitere Wachstum der 7lytix gewonnen zu haben“, heißt es außerdem von Reinhard Schwendtbauer, Vorstand RLB OÖ, zum Investment.

Franziskos Kyriakopoulos, Geschäftsführer von 7LYTIX, über die Weiterentwicklung seines Unternehmens: „Das Investment hat es uns nicht nur ermöglicht uns personell zu verdoppeln, unsere Entwicklung voranzutreiben und souverän durch die Covid-19-Krise zu kommen, sondern verschafft uns natürlich auch die Möglichkeit, weitere Projekte mit nationalen und internationalen Kunden zu entwickeln.“

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V.l.n.r. LH Stv. Stephan Pernkopf, COO Gate Space Johannes Pammer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher | © NLK Filzwieser

Die Zukunft des ESA-Phi-Lab Austria ist bis 2031 sicher. Das Land Niederösterreich und die ESA (über den Bund) finanzieren den Space Hub in Schwechat mit 4,4 bzw. 5,2 Millionen Euro, wie bei den Austrian Space Days bekanntgegeben wurde. Somit können weitere Unternehmen gefördert werden. Ziel für die Förderperiode ab 2028 ist, neuartige Raumfahrttechnologien schneller vom Prototyp in die industrielle Produktion zu bringen.

Unabhängigkeit und Wertschöpfung

Aufgrund der geopolitischen Lage sei es zentral, mit der „Konkurrenz aus den USA und Asien mithalten zu können“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie präzisiert: „Wenn wir die Schlüsseltechnologien nicht in der Hand haben, dann steigt unsere Abhängigkeit sowohl politisch, aber vor allem auch wirtschaftlich. Was das heißt, haben wir in den letzten Jahren hautnah zu spüren bekommen.“

Außerdem sieht sie eine Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Wir erwarten uns neue Jobs, neue Unternehmen und dadurch auch neue Wertschöpfung, aber vor allem auch Wohlstand in der Zukunft.“ Während andere Branchen laut Mikl-Leitner wegen der wirtschaftlichen Lage verloren gingen, habe die Raumfahrt Potential. „Es gibt in der Raumfahrt ein Wachstum von zehn Prozent pro Jahr. Raumfahrttechnologie und auch Bahntechnologie sind die am schnellsten wachsenden Bereiche weltweit und da wollen wir natürlich auch mit dabei sein.“

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Die Verlängerung des ESA-Phi-Lab ist wichtig, um zu zeigen, dass wir auch in angespannten Budgetzeiten in Zukunftstechnologien investieren.“

Vier Ausschreibungen, mehr als 150 Einreichungen

Seit seiner Einführung im Jahr 2024 gab es vier Ausschreibungsrunden, in denen insgesamt über 150 Projekte eingereicht wurden. Einreichungen seien weiterhin laufend möglich. Die Förderung betrage zwischen 200.000 und 500.000 Euro die Projekte würden 12 bis 24 Monate begleitet werden. Der Schwerpunkt liege auf Upstream-Technologien, also der Hard- und Software für Satelliten und Raumfahrzeuge und ihren Betrieb. Das Programm verbindet die Finanzierung mit Unterstützung u. a. bei Geschäftsmodellen, Marktanalyse und Skalierung.

Im ESA Phi-Lab Austria werden aktuell 13 Projekte umgesetzt. Dabei sind Firmen wie Peak Technology, R-Space oder auch Gate Space beteiligt. Letztere designte einen Satelliten, der im Februar nächsten Jahres von SpaceX in den Orbit geschossen werden soll. Der Beaconsat ist Österreichs erster Militärsatellit und soll Angriffe auf Navigationssignale sichtbar machen.

Der Beatconsat (Bildmitte) wurde von Gate Space im Auftrag des Verteidigungsministeriums entwickelt. | © brutkasten

Auf Space Factory folgt Ausbau von Space Hub

Im Sommer dieses Jahres wurde die Space Factory, eine Infrastruktur für Prototyping und Tests, gegründet (brutkasten berichtete). Nun folgt der Ausbau des Space Hubs, um Platz für mehr Firmen zu schaffen. Aktuell sind dort zehn Unternehmen tätig. „Als österreichischer Generaldirektor bin ich wirklich sehr beeindruckt, wie dynamisch die Szene hier ist, wie schnell sich das aufbaut und wie vorwärtsschauend die Region Niederösterreich, aber Österreich insgesamt ist. Die Industrie ist aufgewacht und sehr aktiv. Das rennt jetzt“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.

Space Region Lower Austria

In Niederösterreich möchte man „Raumfahrt weiterdenken“ und arbeitet daher an der Initiative „Space Region Lower Austria“. Von Seibersdorf über Wiener Neustadt bis zum Flughafen Wien-Schwechat sollen Forschungseinrichtungen und Unternehmen besser vernetzt werden und unter einer Dachmarke auftreten. „Wir stehen für Raumfahrttechnologie, wir wollen im internationalen Wettbewerb auch mitspielen können. Wir wollen uns von den USA und letztendlich auch von Asien abheben können“, sagt Mikl-Leitner.

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Investment für 7LYTIX von Raiffeisen Innovation Invest und Mediaprint

  • Lead-Investor ist die Raiffeisen Innovation Invest – eine Beteiligungsgesellschaft der Raiffeisenlandesbank OÖ (RLB OÖ) -, zudem ist die Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag Gesellschaft m.b.H.
  • Das von Franziskos Kyriakopoulos 2016 gegründete Startup 7LYTIX optimiert Geschäftsprozesse in Produktion, Supply Chain und Handel mit Künstlicher Intelligenz und Data Science.
  • Mit der Technologie von 7LYTIX  im Bereich der Predictive Analytics konnten bisher Kunden wie Salamander, Deutsche Bahn und Henkel gewonnen reden, für die entsprechende Bedarfs- und Absatzprognosen erstellt werden.
  • Mit der Beteiligung von MediaPrint an 7LYTIX werden in Zukunft die Absätze von Zeitungsverkäufen prognostiziert und bereits erhobene Daten mithilfe von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz verknüpft.
  • Die Erstellung von Absatzprognosen von Belieferungsmengen, Abwanderungsprognosen im Bereich der Abowerbung sowie das Ausspielen personalisierter Empfehlungen in Online-Kundenclubs werden im Bereich Sales & Service der MediaPrint bereits umgesetzt und laufend optimiert.

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  • Das von Franziskos Kyriakopoulos 2016 gegründete Startup 7LYTIX optimiert Geschäftsprozesse in Produktion, Supply Chain und Handel mit Künstlicher Intelligenz und Data Science.
  • Mit der Technologie von 7LYTIX  im Bereich der Predictive Analytics konnten bisher Kunden wie Salamander, Deutsche Bahn und Henkel gewonnen reden, für die entsprechende Bedarfs- und Absatzprognosen erstellt werden.
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  • Mit der Technologie von 7LYTIX  im Bereich der Predictive Analytics konnten bisher Kunden wie Salamander, Deutsche Bahn und Henkel gewonnen reden, für die entsprechende Bedarfs- und Absatzprognosen erstellt werden.
  • Mit der Beteiligung von MediaPrint an 7LYTIX werden in Zukunft die Absätze von Zeitungsverkäufen prognostiziert und bereits erhobene Daten mithilfe von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz verknüpft.
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