27.10.2020

Interactive Paper: NÖ-Startup will „Weihnachten retten“

Das niederösterreichische Startup Interactive Paper will mit seiner interaktiven Weihnachtskarte für Unternehmen über abgesagte Firmen-Weihnachtsfeiern hinwegtrösten.
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(c) Interactive Paper: Das niederösterreichische Startup bringt die interaktive Weihnachtskarte
(c) Interactive Paper: Das niederösterreichische Startup bringt die interaktive Weihnachtskarte

Das 2020 ein ganz besonderes Weihnachten wird – und das nicht unbedingt im positiven Sinne – ist inzwischen klar. Firmen-Weihnachtsfeiern sind schon in relativ kleinen Unternehmen unter den aktuellen Umständen nicht möglich. Andererseits liegt deren Wichtigkeit auf der Hand und so sind Alternativen gefragt. Eine solche – oder besser eine Art Trostpflaster für abgesagte Feiern – will das niederösterreichische Startup Interactive Paper bieten – und noch mehr. Man wolle Weihnachten retten, sagt Co-Founder Raphael Besnier mit einem Augenzwinkern.

Denn seine interaktive Weihnachtskarte soll sowohl bei Mitarbeitern als auch anderen, die das Unternehmen mit Weihnachtsgrüßen bedenken will, mit persönlicher Note über den Ausfall der physischen Zusammenkunft hinwegtrösten. „Mit der interaktiven Weihnachtskarte kann man beispielsweise personalisierte Weihnachtsgrüße in Videoform, Gewinnspiele, eine Engerl-Bengerl-Aktion oder Spenden für eine guten Zweck sammeln und an das Team, Kunden oder Geschäftspartner verschicken, um auch in diesen eher finsteren Zeiten Freude zu schenken“, heißt es dazu vom Startup.

Interactive Paper: Idee zur Weihnachtskarte kam von Kunden

Bei dem Einfall habe man Hilfe gehabt: „Die interaktive Weihnachtskarte ist eine von vielen Ideen, die direkt von unseren Kunden kommt. Oft erkennen unsere Kunden im Interactive Paper Lösungen für verschiedenste Herausforderungen, die sie alltäglich begleiten. Das finden wir besonders spannend an unserem Job. Denn die Technologie an sich ist nicht das Relevante – es kommt darauf an, was man damit macht“, so CEO Besnier.

Interactive Paper ist nicht das einzige heimische Startup, das seinen Kunden in der Corona-bedingt außergewöhnlichen Situation Lösungen für Weihnachten bieten will. Das Grazer Startup Teamazing etwa bietet virtuelle Firmen-Weihnachtsfeiern mit Challenges für die Mitarbeiter an. Und die drei Social Startups Social Held, impactory und respondeco weisen Unternehmen den Weg zu gemeinnützigen Alternativen zur ausgefallenen Feier.

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Weniger Inhalt, sinkende Qualität, größere Verpackungen bei gleichem Preis. Die Profit-Tricks der Lebensmittelhersteller sind zahlreich. Milka zeigte es letztes Jahr: Ihre Tafeln schrumpften um mehrere Gramm, der Preis wurde sogar erhöht. Auf Fälle wie diese macht der Verein für Konsumenteninformation (VKI) mit der Wahl zu „Konsum-Ente“ jedes Jahr aufmerksam. 2026 ist mit Neoh ein bekanntes heimisches Scaleup nominiert. Konsument:innen würden laut VKI bei dem Neoh-Crunch-Riegel „aufgrund der Verpackungsgröße mehr oder größere Riegel“ erwarten.

Fünf Riegel, eine Verpackungsmaschine

CEO und Gründer Manuel Zeller äußerte sich nun auf LinkedIn dazu. Alle fünf Riegel des Unternehmens hätten aufgrund unterschiedlicher Dichte auch unterschiedliche Größen. So sei der „luftige“ Cocos-Riegel viel größer als der Crunch-Riegel.

„Dennoch hat unser Produzent nur einen Verpackungsautomaten auf dieser Linie für uns. Ein zusätzlicher Verpackungsautomat oder die Individualisierung der Werkzeuge ist eine riesige Investition. Deshalb verwenden wir für alle Riegel dasselbe Format, und können noch nicht individuell auf die unterschiedlichen Volumina eingehen“, erklärt Zeller, der ankündigt, die Verpackung in Zukunft an die Größe der Riegel anzupassen. Das dürfte aber noch dauern, denn Neoh stehe grundsätzlich vor einer „Mammutaufgabe“, die Industrie zu weniger Zucker zu transformieren.

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Interactive Paper: NÖ-Startup will „Weihnachten retten“

  • Das 2020 ein ganz besonderes Weihnachten wird – und das nicht unbedingt im positiven Sinne – ist inzwischen klar.
  • Firmen-Weihnachtsfeiern sind schon in relativ kleinen Unternehmen unter den aktuellen Umständen nicht möglich.
  • Eine Art Trostpflaster für abgesagte Feiern will das niederösterreichische Startup Interactive Paper bieten – und noch mehr.
  • Denn seine interaktive Weihnachtskarte soll sowohl bei Mitarbeitern als auch anderen, die das Unternehmen mit Weihnachtsgrüßen bedenken will, mit persönlicher Note über den Ausfall der physischen Zusammenkunft hinwegtrösten.

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