17.11.2017

Interaction: Linzer Startup Rudy Games verknüpft Brettspiel mit App

Mit einer FFG-Förderung startet Rudy Games nun ein Forschungsprojekt zu Mixed Reality bei Brettspielen. Schon jetzt werden zwei teil-digitale Spiele angeboten.
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(c) Rudy Games: Das Team

Das Linzer Startup Rudy Games verknüpft seine analogen Spiele mit Apps. Das soll nicht nur den Spielspaß erhöhen. Über die App-Funktionen kann ein und dasselbe Spiel-Set von der Volksschule bis ins Altenheim individuell an die Spieler angepasst genutzt werden. Zudem führt die App etwa Statistiken über alle User, die für Schätzfragen herangezogen werden. Das aktuelle Spiel „Interaction“ bietet über die Kombination eine Vielzahl an angepassten Aufgaben, denen sich Spieler stellen müssen.

+++ Live Interview: Der Founder Manfred Lamplmair im Gespräch über Rudy Games +++

Neues Projekt dank FFG-Förderung

Bei dem einfachen Zusammenspiel zwischen Spiel und App soll es jedoch nicht bleiben. Vor Kurzem wurde eine FFG-Förderung über 380.000 Euro bewilligt. Mit dieser startet Rudy Games ein Forschungsprojekt. Dabei soll es konkret um Augmented bzw. Mixed Reality gehen. Founder Manfred Lamplmair erhofft sich, dass im Rahmen des Projekts gleich mehrere neue Spiele entstehen. Über das und mehr sprach er im Live-Interview mit dem Brutkasten.

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Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz © Andritz Group

Allein in Österreich könnten zukünftig rund 220.000 Tonnen davon besser verwertet werden. Bisher scheitert eine echte Kreislaufwirtschaft jedoch an der Praxis: „Wirkliches Faser-zu-Faser-Recycling, also sprich aus Abfällen wirklich wieder ein Kleidungsstück zu machen, das liegt im Bereich von 1% und weniger“, zieht Michael Waupotitsch, Vice President Textile Recycling bei Andritz, im Gespräch ernüchternde Bilanz. Der Großteil der Altkleider wird deponiert oder verbrannt.

Vorhersage statt bloßer Materialbestimmung

Hier setzt die neue Technologie „teXscan“ an, die Andritz gemeinsam mit der französischen Tochtergesellschaft Laroche entwickelt. Während bestehende Nahinfrarot-Systeme lediglich die reine Materialzusammensetzung bestimmen können, soll die neue Lösung erstmals die konkrete Rezyklierfähigkeit zerstörungsfrei vorhersagen.

„Die Innovation dabei ist, dass man erstmals nicht nur Farbe oder Zusammensetzung messen, sondern eine Vorhersage treffen kann, wie gut etwas recycelbar ist.“, so Waupotitsch. Das System ordnet den Textilien einen Score von 0 bis 100 zu, der auf Kriterien wie der Faserlänge und dem Kurzfaseranteil basiert. Waupotitsch betont jedoch im Gespräch, dass es sich hierbei um „keinen industriellen Standard“, sondern primär um eine „Entscheidungshilfe“ für Sortier- und Recyclingbetriebe handelt.

Der teXscan © Andritz

Bislang nur weiße Baumwolle identifizierbar

Bislang beschränkt sich die Analysefähigkeit des Prototyps ausschließlich auf weiße Baumwollfasern. Die größte Herausforderung im Massenmarkt stellen jedoch Mischgewebe und gefärbte Stoffe dar, die den Großteil heutiger Fast Fashion ausmachen. Andritz plant, bis Ende des Jahres verlässliche Aussagen über farbige Baumwolle zu treffen; Mischgewebe sollen als nächstes folgen.

Aktuell existiert das System als Tischgerät. Um industriell relevant zu werden, soll die Technologie zu Handheld-Geräten oder vollautomatisierten Online-Sensoren für Förderbänder weiterentwickelt werden, erklärt der Textil-Recycling-Experte.

teXscan als strategischer „Door Opener“

„Recycling von Textilien steht im Wettbewerb mit extrem günstigen Frischfasern“, merkt Waupotitsch im Gespräch an. Man müsse das gesamte wirtschaftliche System beachten und vorsichtig sein sich in dieser Hinsicht nicht selbst zu belügen, denn „unterm Strich muss es sich auch rechnen“, so der Experte. Zudem fehlen in Europa flächendeckende, genormte Sammelsysteme, wie man sie vom Altpapier kennt.

Für den Technologiekonzern ist der Scanner ohnehin nicht das primäre Endprodukt sondern eine Möglichkeit der Zusammenarbeit. Andritz versteht sich als Maschinen- und Anlagenbauer. Das Messgerät soll vielmehr als „Door-Opener“ fungieren, um letztlich großskalierte mechanische und chemische Recyclinganlagen zu vertreiben.

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