20.04.2017

InsurTech: Startup Call für den „Insurance Innovation Day“

Der Regelfall ist es nicht, dass dem Thema "Versicherung" ein magischer Beiklang zugeschrieben wird. Beim Insurance Innovation Day ist das allerdings anders. Die Insurance Factory geht mit dem Event "MOI - Magic of Innovaion" in die dritte Runde. Startups können sich ab sofort für den Insury Startup Award anmelden.
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Startups können sich ab sofort für den Insury Award anmelden.
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Die Kundenerwartungen in der Versicherungsbranche steigen tagtäglich. Für Versicherer ist es demnach essentiell, zu wissen, welche Trends die Zukunft bestimmen werden und wie man erfolgreiche Strategien dafür entwickelt.

MOI – Magic Of Innovation

Gemeinsam mit Startups will sich die Insurance Factory für die digitale Zukunft wappnen. Beim Event werden verschiedenste Möglichkeiten neuer Technologien aufgezeigt und auch Themen wie Digitalisierung, Mobilität und Konnektivität werden behandelt. Man möchte ein starkes Zeichen in der nationalen Versicherungswelt setzen, heißt es von Veranstalterseite. Nicht umsonst lautet das Motto „CoCoCo – Collaboration – Co-Creation – Connectivity“. Bei Fachvorträgen und Keynotes bekommen die Teilnehmer einen tiefen Einblick in die Branche und können sich bestimmt den ein oder anderen Insider-Tipp von den Speakern abholen.

„CoCoCo – Collaboration – Co-Creation – Connectivity“

Insury Startup Award

Die Insurance Factory hat sich zum Ziel gesetzt, zukunftsweisende Projekte und Ideen Versicherungen und Business Angels näherzubringen. Deshalb findet auch der „Insury Startup Award“ eine Neuauflage.

Themenbereiche:

  • MARKETING & SALES & CUSTOMER SERVICES
  • TECHNOLOGY / Blockchain, Chatbot, AR, AI, IoT etc
  • CLAIMS MANAGEMENT, UNDERWRITING & OTHER SERVICES
  • SECURITY & FRAUD
  • P2P INSURANCE & FULL DIGITAL INSURANCE

Startups aus der ganzen Welt (gegründet ab 01.01.2012) sind eingeladen, beim Award mitzumachen.


Preise:

  • Mentoring Programm – One2One Talk mit Versicherungsmanagern
  • Mehr Bekanntheit mit Hilfe unserer Medienpartner
  • Ein wunderschöner Erinnerungspokal

Teilnahmekriterien:

Pro Gesellschaft kann maximal ein Projekt eingereicht werden. Pro Kategorie werden die Plätze 1 bis 3 von einer eigens zusammengestellten Jury, im Zuge der Veranstaltung am 20. Sept. 2017, prämiert. Die Anmeldefrist läuft bis 31.05.2017

HIER gehts zur Anmeldung und weiteren Infos zur Jury und dem Award

Bis 31.05.2017 läuft die Anmeldefrist für den Insury Award.

Hard Facts

Was: MOI – THE MAGIC OF INNOVATION |  INSURANCE INNOVATION DAY

Wann: 20.09.2017 ab 13.30 Uhr bis 21.09.2017 17.00 Uhr

Wo: Studio 44 | Rennweg 44 | 1038 WIEN

Veranstalter: Insurance Factory

Kontakt: Erika Krizsan


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V.l.n.r. LH Stv. Stephan Pernkopf, COO Gate Space Johannes Pammer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher | © NLK Filzwieser

Die Zukunft des ESA-Phi-Lab Austria ist bis 2031 sicher. Das Land Niederösterreich und die ESA (über den Bund) finanzieren den Space Hub in Schwechat mit 4,4 bzw. 5,2 Millionen Euro, wie bei den Austrian Space Days bekanntgegeben wurde. Somit können weitere Unternehmen gefördert werden. Ziel für die Förderperiode ab 2028 ist, neuartige Raumfahrttechnologien schneller vom Prototyp in die industrielle Produktion zu bringen.

Unabhängigkeit und Wertschöpfung

Aufgrund der geopolitischen Lage sei es zentral, mit der „Konkurrenz aus den USA und Asien mithalten zu können“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie präzisiert: „Wenn wir die Schlüsseltechnologien nicht in der Hand haben, dann steigt unsere Abhängigkeit sowohl politisch, aber vor allem auch wirtschaftlich. Was das heißt, haben wir in den letzten Jahren hautnah zu spüren bekommen.“

Außerdem sieht sie eine Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Wir erwarten uns neue Jobs, neue Unternehmen und dadurch auch neue Wertschöpfung, aber vor allem auch Wohlstand in der Zukunft.“ Während andere Branchen laut Mikl-Leitner wegen der wirtschaftlichen Lage verloren gingen, habe die Raumfahrt Potential. „Es gibt in der Raumfahrt ein Wachstum von zehn Prozent pro Jahr. Raumfahrttechnologie und auch Bahntechnologie sind die am schnellsten wachsenden Bereiche weltweit und da wollen wir natürlich auch mit dabei sein.“

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Die Verlängerung des ESA-Phi-Lab ist wichtig, um zu zeigen, dass wir auch in angespannten Budgetzeiten in Zukunftstechnologien investieren.“

Vier Ausschreibungen, mehr als 150 Einreichungen

Seit seiner Einführung im Jahr 2024 gab es vier Ausschreibungsrunden, in denen insgesamt über 150 Projekte eingereicht wurden. Einreichungen seien weiterhin laufend möglich. Die Förderung betrage zwischen 200.000 und 500.000 Euro die Projekte würden 12 bis 24 Monate begleitet werden. Der Schwerpunkt liege auf Upstream-Technologien, also der Hard- und Software für Satelliten und Raumfahrzeuge und ihren Betrieb. Das Programm verbindet die Finanzierung mit Unterstützung u. a. bei Geschäftsmodellen, Marktanalyse und Skalierung.

Im ESA Phi-Lab Austria werden aktuell 13 Projekte umgesetzt. Dabei sind Firmen wie Peak Technology, R-Space oder auch Gate Space beteiligt. Letztere designte einen Satelliten, der im Februar nächsten Jahres von SpaceX in den Orbit geschossen werden soll. Der Beaconsat ist Österreichs erster Militärsatellit und soll Angriffe auf Navigationssignale sichtbar machen.

Der Beatconsat (Bildmitte) wurde von Gate Space im Auftrag des Verteidigungsministeriums entwickelt. | © brutkasten

Auf Space Factory folgt Ausbau von Space Hub

Im Sommer dieses Jahres wurde die Space Factory, eine Infrastruktur für Prototyping und Tests, gegründet (brutkasten berichtete). Nun folgt der Ausbau des Space Hubs, um Platz für mehr Firmen zu schaffen. Aktuell sind dort zehn Unternehmen tätig. „Als österreichischer Generaldirektor bin ich wirklich sehr beeindruckt, wie dynamisch die Szene hier ist, wie schnell sich das aufbaut und wie vorwärtsschauend die Region Niederösterreich, aber Österreich insgesamt ist. Die Industrie ist aufgewacht und sehr aktiv. Das rennt jetzt“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.

Space Region Lower Austria

In Niederösterreich möchte man „Raumfahrt weiterdenken“ und arbeitet daher an der Initiative „Space Region Lower Austria“. Von Seibersdorf über Wiener Neustadt bis zum Flughafen Wien-Schwechat sollen Forschungseinrichtungen und Unternehmen besser vernetzt werden und unter einer Dachmarke auftreten. „Wir stehen für Raumfahrttechnologie, wir wollen im internationalen Wettbewerb auch mitspielen können. Wir wollen uns von den USA und letztendlich auch von Asien abheben können“, sagt Mikl-Leitner.

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