17.02.2021

Instahelp: Grazer Health-Startup in Deutschland ausgezeichnet

Instahelp, die Plattform für psychologische Beratung online, wurde von EuPD Research als "Top Brand Corporate Health 2021" ausgezeichnet. Damit darf sich das junge Unternehmen zu den besten Dienstleistern im erweiterten Gesundheitsbereich in Deutschland zählen.
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Instahelp
(c) Instahelp - Instahelp CEO Bernadette Frech adressiert innerbetriebliche Mental-Well-Being-Kultur

Psychische Gesundheit ist spätestens seit Corona, und bereits davor seit der steigenden Akzeptanz des Burn-Out-Syndroms als Krankheit, zum Thema geworden. Gerade in der Krise, in denen sehr viele Beruf, Lockdown, Homeschooling und das einfache „krank sein“ jonglieren müssen, müsste das Thema allgemein stärker verankert sein und politisch mehr im Fokus. Dort wo die Politik das Thematisieren verabsäumt, da schreitet das Grazer Startup Instahelp ein und bietet online psychologische Beratung an. Und es wurde dafür nun prämiert.

Instahelp als Top Brand Corporate Health

Um einen am Markt für erweitertes betriebliches Gesundheitsmanagement geeigneten Anbieter zu finden, gibt es das Qualitätssiegel „Top Brand Corporate Health“ des Beratungsunternehmens EuPD, das die besten Dienstleister im erweiterten betrieblichen Gesundheitsmanagement auszeichnet. Zu den Kunden der in Bonn sitzenden Firma zählen unter anderem e.on, Wüstenrot, Huawei, Panasonic, Samsung, Coca Cola und LG.

100 beste Arbeitgeber Deutschlands

Die Vorgangsweise bei der Auswahl der Nominierten: Das Team von EuPD befragt die „besten 100 Arbeitgeber Deutschlands“ anonym nach den ihnen bekannten Gesundheitsdienstleistern. Es folgt danach ein Audit, in dem die Anbieter des erweiterten betrieblichen Gesundheitsmanagements nach strengen Kriterien überprüft werden.

Corporate-Health-Award für Instahelp

Instahelp wurde in diesem Prozess von Arbeitgebern nominiert und als jene Brand weiterempfohlen, die Unternehmen in diesen fordernden Zeiten weiterhelfen kann. Die psychologische online-Beratung konnte die Prüfer überzeugen und sich damit von der Masse der Dienstleister abheben. Der Preis: Der „Corporate-Health-Award“ und das Qualitätsmerkmal „Top Brand Corporate Health 2021“.

Mental-Well-Being-Kultur

„Diese Auszeichnung bestärkt und freut uns sehr. Sie zeigt, dass sich sowohl unser Qualitätsansatz, als auch unsere Begleitung von Unternehmen hin zu einer innerbetrieblichen Mental-Well-Being-Kultur gut verankert haben“, sagt Instahelp CEO Bernadette Frech. „Wir wollen noch vieles bewirken, damit wir gemeinsam stark aus diesen schwierigen Zeiten gehen.“

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Österreich hat Probleme, seine KI-Expert:innen zu halten. | Symbolbild (c) Envato

Ein kürzlich erschienener Report der WU Wien dürfte gemischte Gefühle in Österreichs KI-Branche auslösen. Hierzulande habe man exzellente KI-Fachkräfte, aber zu wenige und obendrein Probleme, diese zu halten. Die Studie basiert auf der Analyse von 2,86 Millionen Beschäftigungsdatensätzen, also Job- bzw. Positionseinträgen, 1,23 Millionen individuellen Biografien und mehr als 123.000 Unternehmen in Österreich. 

Führend in technologischer Spezialisierung

Österreich belegt im europäischen Vergleich unter 38 Ländern Rang drei bei der technologischen Spezialisierung seiner KI-Fachkräfte. Eine Auszeichnung für die Alpenrepublik, schließlich zähle man in diesem Bereich zu den führenden Standorten in Europa. Trotzdem kommen diese Experten seltener in die breite Wirtschaft als in anderen vergleichbaren Ländern. 97 % der heimischen Unternehmen stellen keine KI-Spezialist:innen an.

„Wer ‚KI-Strategie‘ sagt und nicht ‚Menschen‘ meint, hat den Kern verfehlt: Adoption ist ein Personal-, kein IT-Thema“, sagt Can Tihanyi vom Institut für International Business der WU Wien: „Technologie-Adaption scheitert fast nie an der Technologie. Sondern an den Menschen, die fehlen, um sie in die Unternehmen zu tragen.“

Österreich verliert KI-Experten

Die wenigen Spezialist:innen, die es in Österreich gibt, wandern zudem im Laufe ihrer Karriere ab. Rund 17 % der Fachkräfte in Build-Rollen verlassen das Land. In Bereichen wie Generative AI oder Natural Language Processing ist es rund ein Viertel. Zudem stellen die Autoren der Studie fest, dass 44 % aller Abwander:innen bereits nach dem ersten Jahr Österreich den Rücken kehren.

„Wer hochqualifizierte KI-Expert:innen halten will, muss ihnen vom ersten Tag an attraktive Projekte, Entwicklungsperspektiven und fachliche Verantwortung bieten – genau im ersten Jahr entscheidet sich, ob jemand bleibt“, erklärt Andreas Schumacher, Chief Innovation Officer und Vorstandsmitglied der VTU Group. Der Nachwuchs bleibt hingegen aus, denn sechs Prozent der KI-Beschäftigten in Österreich sind Einstiegskräfte. „Österreich verliert nicht die Breite seiner KI-Fachkräfte, sondern seinen Platz im technologischen Spitzenfeld“, ergänzt Schumacher.

Mehr Ausbildungsplätze, Beratung und bessere Infrastruktur

Die Conclusio der Autoren ist klar: Es brauche mehr Ausbildungskapazitäten für KI-Fachkräfte an Universitäten. Unternehmen sollten zudem durch AI-Readiness-Programme unterstützt werden, KI im eigenen Betrieb einzusetzen. Ein Zugang zu geteilter Infrastruktur und Beratung könnte hierbei Abhilfe schaffen. Österreich benötige außerdem Maßnahmen, um KI-Spezialist:innen langfristig zu halten. Dabei brauche nicht jedes Unternehmen eigene KI-Teams, durch Transferzentren könne diese Lücke geschlossen werden.

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