06.05.2016

INSPIKED – der neue Online Art Store aus Österreich

Eine neue Online Galerie für zeitgenössische Kunst bietet Kunden nicht nur die Möglichkeit, limitierte Reproduktionen von Kunstwerken in verschiedensten Materialien und Größen günstig zu erwerben, sondern auch einen eigenen Artservice für Materialempfehlung bis hin zu individuellen Gestaltungskonzepten.
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INSPiKED -die neue Online Galerie für zeitgenössische Kunst. (c) INSPiKED

Nach dem Motto „den Charme des Vergangenen mit der Moderne verbinden“ gründete Flo Hildwein die Online Kunstgalerie INSPiKED. Nach über 10 Jahren als Marketingexpertin in einem Großunternehmen kam der Kunstliebhaberin die Idee, leistbare zeitgenössische Kunst online zu vertreiben, um jungen Künstlern eine Plattform zu bieten. Nicht nur durch Retro- bzw. moderne Motive, sondern auch durch den Vertriebsweg, der in diesem Bereich noch relativ selten ist, sowie die neuen Produktionsmethoden abseits vom Massenmarkt verbindet das Unternehmen Altes mit Neuem.

Die Motive auf INSPiKED reichen von außergewöhnlichen Fotoaufnahmen über abstrakte Collagen bis hin zu farbenfrohen Illustrationen. Auch Orginalfotografien der 60er und 70er Jahre aus Wien lassen sich auf INSPiKED wiederfinden.

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Wie funktioniert INSPiKED?

Gründerin von INSPiKED Flo Hildwein (c) INSPiKED
Gründerin von INSPiKED Flo Hildwein (c) INSPiKED

Kunden haben auf INSPiKED die Möglichkeit mit nur wenigen Klicks, limitierten Editionen von Fotografien, Illustrationen oder grafischen Designs auf unterschiedlichsten Materialien und Größen günstig anfertigen zu lassen. Auf der Online Plattform kann sich der Kunde bequem durch einen Angebotsüberblick, geordnet nach Kollektionen und Themenschwerpunkten, klicken und die Werke begutachten.

„Ich finde es sehr schön, dass wir mit unserer Arbeit alte Werte mit dem Neuen vereinen können“, erklärt Gründerin Flo Hildwein.

Mit dem
Mit dem „Art Service“ entwickelt INSPiKED auch neue Werke basierend auf individuellen Kundenwünschen. (c) INSPiKED

Zusätzlich hat man auch die Möglichkeit, Hintergrundinformationen zu den Künstlern und verschiedenen Ausführungen einzuholen. Das ausgewählte Kunstwerk lässt sich anschließend nach individuellen Wünschen selbst kreieren, die Materialien reichen von Fine Art Fotopapier, über Echtholzrahmen mit Glas bis hin zu stabilen Aluminium Dibon Platten. Da sich die Auswahl an Künstlern ständig erweitert, lohnt es sich auch öfter vorbeizuschauen.

„Art Service“ für individuelle Werk

INSPiKED bietet Kunden zusätzlich zu den bestehenden Kunstwerken auf der Plattform auch ihren „Art Service“ an. Auf diese Weise lassen sich neue Werke basierend auf den individuellen Kundenwünschen anfertigen. Egal ob es sich um die Überarbeitung eines alten Familienfotos handelt oder die Recherche zu Archivbildern sowie das Lieblingszitat.

„Mit dem Art Service schaffen wir auch etwas sehr Persönliches, denn hier wird der Kunde Teil des Gestaltungsprozesses und somit Teil seines Kunstwerkes“, so Hildwein.

Dem Gründerteam aus Wien liegt es außerdem ganz besonders am Herzen, viele österreichische Künstler und Motive auf ihrer Plattform anzubieten und die Werke in Österreich produzieren zu lassen. Auch bei der Herstellung der Kunstwerke ist es dem Team wichtig auf ökologische Standards zu achten und den Gebrauch von umweltschädlichen Substanzen zu vermeiden.

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V.l.n.r. LH Stv. Stephan Pernkopf, COO Gate Space Johannes Pammer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher | © NLK Filzwieser

Die Zukunft des ESA-Phi-Lab Austria ist bis 2031 sicher. Das Land Niederösterreich und die ESA (über den Bund) finanzieren den Space Hub in Schwechat mit 4,4 bzw. 5,2 Millionen Euro, wie bei den Austrian Space Days bekanntgegeben wurde. Somit können weitere Unternehmen gefördert werden. Ziel für die Förderperiode ab 2028 ist, neuartige Raumfahrttechnologien schneller vom Prototyp in die industrielle Produktion zu bringen.

Unabhängigkeit und Wertschöpfung

Aufgrund der geopolitischen Lage sei es zentral, mit der „Konkurrenz aus den USA und Asien mithalten zu können“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie präzisiert: „Wenn wir die Schlüsseltechnologien nicht in der Hand haben, dann steigt unsere Abhängigkeit sowohl politisch, aber vor allem auch wirtschaftlich. Was das heißt, haben wir in den letzten Jahren hautnah zu spüren bekommen.“

Außerdem sieht sie eine Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Wir erwarten uns neue Jobs, neue Unternehmen und dadurch auch neue Wertschöpfung, aber vor allem auch Wohlstand in der Zukunft.“ Während andere Branchen laut Mikl-Leitner wegen der wirtschaftlichen Lage verloren gingen, habe die Raumfahrt Potential. „Es gibt in der Raumfahrt ein Wachstum von zehn Prozent pro Jahr. Raumfahrttechnologie und auch Bahntechnologie sind die am schnellsten wachsenden Bereiche weltweit und da wollen wir natürlich auch mit dabei sein.“

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Die Verlängerung des ESA-Phi-Lab ist wichtig, um zu zeigen, dass wir auch in angespannten Budgetzeiten in Zukunftstechnologien investieren.“

Vier Ausschreibungen, mehr als 150 Einreichungen

Seit seiner Einführung im Jahr 2024 gab es vier Ausschreibungsrunden, in denen insgesamt über 150 Projekte eingereicht wurden. Einreichungen seien weiterhin laufend möglich. Die Förderung betrage zwischen 200.000 und 500.000 Euro die Projekte würden 12 bis 24 Monate begleitet werden. Der Schwerpunkt liege auf Upstream-Technologien, also der Hard- und Software für Satelliten und Raumfahrzeuge und ihren Betrieb. Das Programm verbindet die Finanzierung mit Unterstützung u. a. bei Geschäftsmodellen, Marktanalyse und Skalierung.

Im ESA Phi-Lab Austria werden aktuell 13 Projekte umgesetzt. Dabei sind Firmen wie Peak Technology, R-Space oder auch Gate Space beteiligt. Letztere designte einen Satelliten, der im Februar nächsten Jahres von SpaceX in den Orbit geschossen werden soll. Der Beaconsat ist Österreichs erster Militärsatellit und soll Angriffe auf Navigationssignale sichtbar machen.

Der Beatconsat (Bildmitte) wurde von Gate Space im Auftrag des Verteidigungsministeriums entwickelt. | © brutkasten

Auf Space Factory folgt Ausbau von Space Hub

Im Sommer dieses Jahres wurde die Space Factory, eine Infrastruktur für Prototyping und Tests, gegründet (brutkasten berichtete). Nun folgt der Ausbau des Space Hubs, um Platz für mehr Firmen zu schaffen. Aktuell sind dort zehn Unternehmen tätig. „Als österreichischer Generaldirektor bin ich wirklich sehr beeindruckt, wie dynamisch die Szene hier ist, wie schnell sich das aufbaut und wie vorwärtsschauend die Region Niederösterreich, aber Österreich insgesamt ist. Die Industrie ist aufgewacht und sehr aktiv. Das rennt jetzt“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.

Space Region Lower Austria

In Niederösterreich möchte man „Raumfahrt weiterdenken“ und arbeitet daher an der Initiative „Space Region Lower Austria“. Von Seibersdorf über Wiener Neustadt bis zum Flughafen Wien-Schwechat sollen Forschungseinrichtungen und Unternehmen besser vernetzt werden und unter einer Dachmarke auftreten. „Wir stehen für Raumfahrttechnologie, wir wollen im internationalen Wettbewerb auch mitspielen können. Wir wollen uns von den USA und letztendlich auch von Asien abheben können“, sagt Mikl-Leitner.

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