03.06.2025
SAVE THE DATE

Innovator of the Year 2025: Wir holen die innovativsten Köpfe auf die große Bühne

In eigener Sache. Auch heuer heißt es wieder: Bühne frei für Österreichs innovativste Köpfe! brutkasten kürt gemeinsam mit seiner Community den Innovator of the Year - erstmals im Rahmen einer festlichen Award-Verleihung am 5. November 2025 bei "The BOLD Experience".
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Dieses Jahr bringt brutkasten den "Innovator of the Year"-Award auf die physische Bühne. © Grafik: brutkasten/Haris Dervisevic

Innovation ist der Motor für eine zukunftsfitte Wirtschaft, schafft Jobs und hilft uns dabei, große Herausforderungen wie den Klimawandel oder die digitale Transformation zu meistern. Österreich mischt dabei ganz vorne mit: Laut dem aktuellen European Innovation Scoreboard 2024 belegen wir den sechsten Platz unter allen EU-Ländern. Damit zählt Österreich zu den „Strong Innovators“ Europas.

Dabei kann Österreich auf gute Voraussetzungen bauen: eine starke Forschungslandschaft, Unternehmen mit Innovationsgeist und eine Vielzahl an Startups. Doch all das wäre wenig wert ohne die Menschen, die tagtäglich umdenken und umsetzen – egal, ob in Startups, Scaleups oder in Corporates. Genau ihnen gehört unsere Bühne bei Innovator of the Year.

Diesen Innovationsgeist wollen wir auch heuer wieder sichtbar machen: Mit dem „Innovator of the Year“ holt brutkasten die innovativsten Köpfe des Landes vor den Vorhang. In einem sorgfältigen Auswahlprozess stellt unsere Redaktion innovative Persönlichkeiten in verschiedenen Kategorien auf. Und dann seid ihr gefragt: Wer wird zum Innovator of the Year gewählt?

Save the date: 5. November 2025

Dieses Jahr hebt brutkasten den „Innovator of the Year“-Award auf die nächste Stufe. Bisher lief alles digital ab, sowohl das Voting als auch die Preisverleihung. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter und bringen dafür gemeinsam mit der BOLD Community die Innovationsszene endlich an einem Ort zusammen.

Der Innovator of the Year wird heuer auch physisch übergeben – und zwar im Rahmen der „The BOLD Experience“, Österreichs Innovationsfestival der Wirtschaftskammer Österreich. Bei diesem Event werden erstmals mutige Innovator:innen, führende Unternehmen und visionäre Köpfe für einen Tag voller Inspiration, Interaktion und zukunftsweisender Ideen zusammengebracht. Am 5. November 2025 wird im Palais Auersperg die „Innovator of the Year“-Award-Ceremony stattfinden. Save the date – alle weiteren Infos folgen bald!

„Mit Innovator of the Year wollen wir den Innovatorinnen und Innovatoren eine Bühne geben und ihre Arbeit anerkennen. Heuer können wir das endlich im Rahmen der ‚The BOLD Experience‘ auf einer physischen Bühne machen. Wir wollen die innovativsten Köpfe bei einer festlichen Award-Verleihung küren, weil sich diese Menschen das wirklich verdient haben“, sagt brutkasten-Gründer und -CEO Dejan Jovicevic. „An diesem Tag werden wir alle Innovatorinnen und Innovatoren feiern, die aus ihren Ideen Innovationen machen, die für den Markt spürbar sind, aber auch das Leben vieler Menschen verbessern“.


Über „The BOLD Experience“

The BOLD Experience bringt am 5. November 2025 erstmals wegweisende Technologien und Innovationen aus Österreich und der ganzen Welt in einem einzigartigen Festivalformat zusammen. In erlebbaren Formaten, inspirierenden Keynotes, interaktiven Tech-Exhibitions, immersiven Experiences und offenen Networking-Bereichen erleben Besucher:innen Innovation zum Anfassen. Die Veranstaltung schafft Raum für Austausch, neue Partnerschaften und mutige Ideen – und bietet Innovator:innen sowie Unternehmen die ideale Plattform, um sich zu vernetzen und gemeinsam die Zukunft aktiv zu gestalten.

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EU-Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen bei ihrer Keynote "Europe's Tech Moment" auf der VivaTech in Paris. (c) Martin Pacher | brutkasten

Es ist ein Tag mit zwei Schauplätzen. In Évian-les-Bains geht am Mittwoch der G7-Gipfel zu Ende. Am Abschlusstag sitzen die Chefs der führenden KI-Konzerne, darunter Sam Altman (OpenAI), Dario Amodei (Anthropic), Demis Hassabis (Google DeepMind) und Arthur Mensch (Mistral), mit den Staats- und Regierungschefs bei einem Arbeitsmittagessen zu Frontier-KI, Infrastruktur und Souveränität. Mehrere hundert Kilometer entfernt, auf der VivaTech in Paris, liefern zwei EU-Kommissarinnen die europäische Antwort auf die Frage, ob der Kontinent eigene globale Tech-Champions bauen kann.

Souveränität als europäischer Gegenentwurf

Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, verwies in ihrer Keynote „Europe’s Tech Moment“ selbst auf das G7-Treffen. Weltweit investierten Regierungen massiv in ihre technologische Führung, Europa müsse seine eigene Kapazität stärken, Technologien zu entwickeln, zu produzieren und einzusetzen. Rückenwind holt sie sich aus einem am selben Tag veröffentlichten Eurobarometer: Demnach stufen 79 Prozent der Europäer:innen Digitalpolitik als EU-Top-Priorität ein, 85 Prozent befürworten Investitionen in europäisch entwickelte Infrastruktur, 82 Prozent wollen weniger Abhängigkeit von Drittstaaten.

Untermauert ist diese Linie durch das European Technological Sovereignty Package, das die Kommission Anfang Juni vorlegte: mit dem CHIPS Act 2.0 für die Halbleiter-Wertschöpfungskette und dem Cloud and AI Development Act, der einen einheitlichen Souveränitätsrahmen für Cloud-Dienste schafft. Niemand dürfe einen „Kill-Switch“ über kritische Infrastruktur haben, so hatte Virkkunen die Stoßrichtung bei der Präsentation des Pakets zusammengefasst. Beim Risikokapital benannte sie das Gefälle: Auf die USA entfielen über 50 Prozent des globalen VC, auf China rund 40, auf Europa nur etwa fünf Prozent.

Fünf-Milliarden-Fonds gegen die Fragmentierung

Im Panel „Can Europe Build Global Champions?“ setzte Ekaterina Zaharieva, Kommissarin für Startups, Forschung und Innovation, auf Selbstbewusstsein. Europa habe die besten Deep-Tech-Talente und den größten Binnenmarkt, kranke aber an Fragmentierung. Dagegen verwies sie auf das 28. Regime, ein „europäisches Delaware“ für grenzüberschreitende Gründungen, und auf den Scaleup Europe Fund: fünf Milliarden Euro, seit Mai von EQT gemanagt, erste Investments im Herbst, gedacht, um Deep-Tech-Scale-ups in Europa zu halten.

Ekaterina Zaharieva auf der VivaTech 2026 | (c) VivaTech

Der Kontrapunkt eines Gründers

Den Kontrapunkt lieferte mit Jean-Charles Samuelian ein Gründer, der über sein Boardmandat bei Mistral mit der Runde in Évian verbunden ist, wo Mistral-CEO Mensch am Mittagstisch saß. Der CEO des Gesundheits-Scaleups Alan mag die Erzählung vom benachteiligten Europa nicht. Er habe nie gefragt, was Europa ihm geben solle, sondern wie er ein Problem löse. Wer ein echtes Kategorie-Produkt baue, finde auch Kapital, notfalls global. Das Defizit sei nicht mangelnder Ehrgeiz, sondern eine Kultur, die Risiko scheue, bis hin zum Einkauf.

Anknüpfungspunkte für Österreich

Für das heimische Ökosystem gibt es mehrere Anknüpfungspunkte. Die KI-Infrastruktur, die Virkkunen beschwört, hat in Österreich eine Adresse: Die AI Factory Austria (AI:AT), geführt von Advanced Computing Austria und dem AIT, ist seit Sommer 2025 in Betrieb, der Wiener Coworking-Hub seit Februar offen, ein KI-Supercomputer für Wien soll 2027 folgen. Der CHIPS Act 2.0 betrifft mit Standorten wie Infineon in Villach oder AT&S beim Advanced Packaging unmittelbar heimische Player. Und die Debatte um Spätphasen-Kapital spiegelt die hiesige Diskussion um einen Dachfonds und institutionelles Wachstumskapital.

Die eigentliche Frage: Kauft Europa seine Innovation?

Am Ende verschob Zaharieva die Frage von der Finanzierung zur Nachfrage: Es gehe nicht mehr darum, ob Europa Kapital für Skalierung finde, sondern ob es seine eigene Innovation auch kaufe. Der erste Kunde müsse oft die öffentliche Hand sein. Während in Évian über die großen Linien verhandelt wird, liegt die Antwort darauf bei den Einkäufer:innen.

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