14.08.2025
FÖRDERUNGEN

Innovationsminister Hanke kündigt 22 Mio. Euro für Halbleiter- und Quantentechnologien an

Österreich kofinanziert die Chips-JU-Quantenpilotlinien mit rund 20 Millionen Euro. Zusätzlich sind zwei Millionen Euro für QuantERA-Ausschreibungen vorgesehen.
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Foto: Parlamentsdirektion/ Ulrike Wieser

Halbleiter- und Quantentechnologien gelten als Schlüssel für künftiges Wachstum. Die EU bündelt daher ihre Kräfte im sogenannten Chips Joint Undertaking (Chips JU), das seit 2024 den Aufbau einer F&E-Infrastruktur der nächsten Generation sowie die Entwicklung und Herstellung von Quantenchips vorantreibt.

20 Millionen Euro für Ko-Finanzierung von Chips JU

Vor knapp drei Monaten wählte Chips JU Konsortien aus, die sechs zusätzliche Pilotlinien für Quantenchips „Made in Europe“ aufbauen sollen – mit österreichischer Beteiligung in fünf Projekten. Seit Anfang August läuft die Einreichung der Anträge für Phase eins. Für die Ko-Finanzierung der heimischen Partner stellt das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) 20 Millionen Euro bereit, wie es am Donnerstag bekannt gab.

Innovationsminister Peter Hanke unterstreicht die Bedeutung transnationaler Pilotlinien: „Sie sind ein wichtiges Instrument, um Spitzenforschung in marktfähige Anwendungen zu überführen. Damit stärken wir den heimischen Innovations- und Wirtschaftsstandort, Europas technologische Souveränität und legen die Grundlage für zukunftssichere Jobs und nachhaltiges Wachstum“, so Hanke.

Zwei Millionen für QuantERA

Parallel forciert das BMIMI angewandte Quantentechnologien – von Computing und Simulation über Quantenkommunikation bis zu Sensorik und Metrologie. Für die Teilnahme österreichischer Einrichtungen an der transnationalen Ausschreibung der europäischen Partnerschaft QuantERA plant das Ressort zusätzlich zwei Millionen Euro: Die Vorbereitungen für die Calls laufen. QuantERA ist ein europäisches Netzwerk von Forschungsförderorganisationen, das Projekte in den Quantentechnologien unterstützt und in Forschung, Innovation und Talente investiert.


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Alice Hristov (Mitte) bei der Preisverleihung des Bundeswettbewerbs Jugend Innovativ 2026
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Über zehn Millionen Menschen weltweit leiden an Parkinson. Das Kernsymptom Tremor, ein unkontrolliertes Zittern, wird bisher fast ausschließlich punktuell bei Arztterminen erfasst. „Der Arzt ist komplett auf die subjektive Einschätzung vom Patienten angewiesen“, erklärt Entwicklerin Alice Hristov im brutkasten-Gespräch. Weil verfälschte Momentaufnahmen oft zu ungenauen Medikationen führen, möchte die Wiener HTL-Schülerin diese Datenlücke mit TremoCup schließen.

TremoCup Prototyp @ Alice Hristov

Diskrete Messung beim Trinken

TremoCup ist ein kompaktes Sensormodul, das auf die Unterseite einer handelsüblichen Tasse montiert wird. Während der Nutzung misst das System die Bewegungen im Alltag. Ein integrierter Bandpassfilter lässt dabei nur Frequenzen zwischen 4 und 12 Hertz durch, um gezielt den Tremor zu erfassen und andere Alltagsbewegungen verlässlich auszublenden. „So ähnlich wie bei Noise-cancelling“, zieht Alice den technischen Vergleich.

Die Daten werden per Bluetooth an eine selbst entwickelte Smartphone-App übermittelt, die Verlaufsgrafiken anzeigt und PDF-Berichte für das Arztgespräch generiert. Aus Datenschutzgründen verbleiben alle Daten lokal und symmetrisch verschlüsselt auf dem Endgerät. In einer bereits durchgeführten Befragung von 20 Pflegeheimbewohnerinnen gaben 75 Prozent an, dass ihnen dieser lokale Datenschutz besonders wichtig sei.

Vom Freizeitprojekt auf die internationale Bühne

Die Entwicklung des Systems begann als Freizeitprojekt neben dem Unterricht an der HTBLVA Spengergasse, die in der Vergangenheit schon mehrmals beeindruckende Schüler:innen-Projekte hervorgebracht hat. „Wenn ich lange gesessen bin und es am Ende nach dem Testen funktioniert, das war der größte Erfolg für mich“, so Hristov über die intensive Entwicklungsphase.

Der Aufwand hat sich ausgezahlt: Beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend Innovativ holte TremoCup den 1. Preis in der Kategorie „ICT & Digital“, der mit 2.500 Euro dotiert ist. Das Preisgeld soll direkt in das Projekt zurückfließen: „Das wird wieder reinvestiert in TremoCup. Patente sind nicht billig, falls ich ein Patent bekomme.“

Regulatorische Prüfung und Markteintritt

Als nächste Schritte sind eine klinische Validierung in neurologischen Praxen sowie Förderanträge bei AWS und FFG geplant. Zudem steht die finale regulatorische Einordnung an. Aktuell wird das System vorläufig als Klasse-I-Medizinprodukt eingestuft.

Der angedachte Verkaufspreis soll zwischen 80 und 150 Euro pro Einheit liegen. Im September 2026 wird Hristov ihr Projekt zudem beim 37. European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) in Kiel präsentieren.

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