14.07.2020

Innovationsaward 2020: A1 sucht die innovativsten KMU Österreichs

Mit dem Innovationsaward sucht A1 25 Unternehmen, die sich in der Coronakrise durch innovative Projekte ausgezeichnet haben.
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(c) Adobe Stock / A1 Innovationstour
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A1 sucht die innovativsten KMU Österreichs. Dafür hat der führende Kommunikationsanbieter Österreichs gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und Medienpartner RMA (Regionalmedien Austria) den Innovationsaward 2020 ins Leben gerufen. Prämiert werden kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die eine innovative Vorreiterrolle in ihrer Region einnehmen und zeigen, wie neue Technologien und digitale Lösungen erfolgreich eingesetzt werden.

Martin Resel: Innovative KMU gesucht

„Gerade in den letzten Wochen haben viele kleine Unternehmen innovative Wege beschritten, um ihre Kunden zu begleiten und neue Zielgruppen zu erschließen“, sagt A1 CCO Enterprise Martin Resel: „Mit dem Innovationsaward 2020 suchen wir KMU, die auch in herausfordernden Zeiten Mut und Kreativität gezeigt und erfolgreich auf neue technische Lösungen und digitale Geschäftsideen gesetzt haben.“

Details dazu erläutert Martin Resel auch im nachfolgenden Video.

Innovationsaward: Preise für 25 innovative KMU

Mit dem Innovationspreis 2020 unterstützen A1 und RMA die innovativsten KMU Österreichs auf dem Weg in die Digitalisierung. Unter den Einreichungen werden 25 Unternehmen aus ganz Österreich prämiert. Zu gewinnen gibt es A1 Innovationschecks im Wert von je 3.000 Euro und Werbeschaltungen in auflagenstarken regionalen Medien. Damit haben Gewinner die Möglichkeit, aus den vielseitigen Services und Lösungen von A1 das für sie zugeschnittene Paket zusammenzustellen. Außerdem bekommen die Gewinner auf der A1 Business-Plattform #BusinessChange Raum, um ihre Erfolgsstories einem breiten Publikum vorzustellen.

Wie man für den Innovationsaward einreicht

Unternehmen haben bis Mittwoch, den 29. Juli, die Möglichkeit, ihre Initiativen und Projekte online vorzustellen und einzureichen. Dazu füllen sie einfach ein entsprechendes Online-Formular aus. Zudem können die einreichenden Unternehmen Dokumente anhängen oder ihr innovatives Projekt via Handy-Videobotschaft vorstellen.

Ende Juli werden die von einer Jury ausgewählten Sieger informiert. Die Preise werden anschließend im Rahmen der A1 Innovationstour persönlich an die Gewinner übergeben.

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Tausendundein Speicher
© Dachgold e.U - Cornelia Daniel, Initiatorin von Tausendundein Speicher, vor dem dritten Speicher der Initiative in Himberg, Niederösterreich.

Um Tausendundein Dach war es etwas ruhig geworden in letzter Zeit. Das Unternehmen wurde 2014 von Cornelia Daniel, Inhaberin der Solarberatung Dachgold, und dem Photovoltaikspezialisten 10hoch4 gegründet. Vor über drei Jahren erreichte man – Nomen est Omen – ein langgehegtes Ziel und enthüllte das 1001. Photovoltaik-Dach auf der Interspot Film GmbH in Wien, brutkasten berichtete.

Der Weg von Tausendundein Dach bis zu Tausendundein Speicher

2025 folgte erstmals die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf einem denkmalgeschützten Gebäude, am Schloss Rodaun, und damit das 1.235. Dach. Nun widmet man sich mit dem neuen Namen Tausendundein Speicher der Errichtung von 1.001 dezentralen Gewerbespeichern bis 2033.

„Nach dem Kraftakt von Tausendundein Dach fangen wir noch einmal von vorne an“, erklärt Cornelia Daniel gegenüber brutkasten. „Wenn man so ein großes Ziel erreicht hat, dann bleibt die Frage, was kommt danach?“

Daniel hatte darauf nicht gleich die richtige Antwort, gesteht sie, als sie nach ihren nächsten Zielen, der nächsten Vision gefragt wurde: „2.000 Dächer bzw. 10.000 Dächer klangen langweilig.“ Zudem merkte die Founderin, dass in der aktuellen Rezession die Investitionsbereitschaft in PV trotz bleibender Nachfrage sank.

So sprach Daniel mit Kunden, hörte zu, erkannte ihren Bedarf und merkte, dass sich im Dezember 2024 ein Schlüsselmoment entfaltete. „Die Batteriepreise hatten sich halbiert und die Strompreise waren gestiegen“, erklärt sie. „Plötzlich rechneten sich Speicher, was vorher nicht der Fall war.“

Start 2025

Ab Anfang 2025 beschäftigte sich die Gründerin somit intensiv mit dem Thema, entwickelte (gemeinsam mit einem deutschen Partner) Tools zur Berechnung und plötzlich war der Moment da. „Es war irgendwie einfach logisch. Etwas, wo man später denkt, warum sind wir nicht schon vorher darauf gekommen.“

Also startete Daniel Tausendundein Speicher und setzte erste Projekte um, damit sie bereits etwas vorweisen konnte, noch bevor sie an die Öffentlichkeit ging.

Erste Speicher in Betrieb

So laufen bereits die ersten Gewerbespeicher: Elf Anlagen mit zusammen rund 900 Kilowattstunden sind in Betrieb, sechs in Wien und fünf in Niederösterreich. Das Spektrum reicht derzeit von 14 bis 240 Kilowattstunden.

„Alle bleiben mit ihrer Anschlussleistung unter 250 Kilowatt und fallen damit in die einfachste Anschlusskategorie, ohne teure Netztechnik und erweiterte Nachweise. Der Fokus liegt bewusst auf dieser Größenklasse. Eine Beschränkung ist das nicht: Größere Anlagen werden auf Wunsch samt Verfahren umgesetzt“, heißt es per Aussendung. Anm.: Mit der nächsten Stufe des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes dürfen Unternehmen ab 1. Oktober Strom zwischen eigenen Standorten teilen und direkt an andere Betriebe liefern.

© Dachgold e.U – Cornelia Daniel in Himberg, Niederösterreich.

Tausendundein Speicher simuliert

Laut eigenen Angaben braucht Österreich bis 2040 8,7 Gigawatt Batteriespeicherleistung, davon 6,0 Gigawatt dezentral bei Haushalten und Gewerbe. Nur gehe, so Daniel, der Ausbau zäh voran.

„Ich sehe Großspeicherprojekte, die seit drei bis sechs Jahren in Planung sind und noch immer nicht am Netz. Unsere Anlagen stehen in wenigen Monaten.“ Mittelgroße, betriebsintegrierte Speicher hinter dem Zählpunkt einer bestehenden PV-Anlage seien nämlich „genehmigungsarm und, wenn keine baulichen Maßnahmen nötig sind, schneller am Netz“.

Jede Anlage wurde vorab anhand des tatsächlichen Viertelstunden-Lastprofils des Betriebs simuliert, nicht „einfach überschlagen“. Ein Gewerbespeicher rechnet sich, so die Gründerin, selten über einen einzigen Effekt. Entscheidend sei das sogenannte Profit-Stacking: Mehrere Erlösquellen werden kombiniert. Dazu gehört zunächst, mehr vom selbst erzeugten Solarstrom zu nutzen. Hinzu kommen die Kappung von Lastspitzen, die den Leistungspreis bestimmen, und ein intelligenter Stromeinkauf, bei dem der Speicher in günstigen Stunden geladen wird, erklärt sie.

„Speichern durfte man immer. Was sich ändert, ist, dass es sich jetzt rechnen lässt“, erklärt Daniel. „Weil Viertelstundenwerte für viele Zählpunkte verfügbar sind, können wir einem Betrieb ziemlich genau sagen, was es ihm bringt, seine Verbräuche zu verschieben. Das war jahrelang Bauchgefühl. Jetzt ist es eine Rechnung, und sie geht auf.“

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Innovationsaward 2020: A1 sucht die innovativsten KMU Österreichs

  • A1 hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und Medienpartner RMA den Innovationsaward 2020 ins Leben gerufen.
  • Prämiert werden kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die eine innovative Vorreiterrolle in ihrer Region einnehmen und zeigen, wie neue Technologien und digitale Lösungen erfolgreich eingesetzt werden.
  • „Gerade in den letzten Wochen haben viele kleine Unternehmen innovative Wege beschritten, um ihre Kunden zu begleiten und neue Zielgruppen zu erschließen“, sagt A1 CCO Enterprise Martin Resel: „Mit dem Innovationsaward 2020 suchen wir KMU, die auch in herausfordernden Zeiten Mut und Kreativität gezeigt und erfolgreich auf neue technische Lösungen und digitale Geschäftsideen gesetzt haben.“
  • Zu gewinnen gibt es A1 Innovationschecks im Wert von je 3.000 Euro und Werbeschaltungen in auflagenstarken regionalen Medien.
  • Außerdem bekommen die Gewinner auf der A1 Business-Plattform #BusinessChange Raum, um ihre Erfolgsstories einem breiten Publikum vorzustellen.

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