09.03.2020

Innovate4nature-Wettbewerb: Mit Insekten-Ideen zu 10.000 Euro Preisgeld

Auch heuer findet der innovate4nature-Wettbewerb statt. Bis Ende April haben Startups Zeit ihre Ideen einzureichen und den Hauptpreis von 10.000 Euro plus Unterstützung bei der Umsetzung zu ergattern. Der heurige Fokus: Insekten.
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(c) innovate4nature - Anmeldungen für den dritten innovate4nature-Contest sind noch bis Ende April möglich.

Der Ideen-Wettbewerb innovate4nature geht in die mittlerweile dritte Runde. Neben der Klimakrise sei der Verlust der Biodiversität die größte Umweltbedrohung unserer Zeit, meint Projektmanager Patrick Würschl. Genau hier setze die Initiative an.

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innovate4nature 2020 mit Fokus auf Insekten

„Ziel von innovate4nature – insects edition – ist, sowohl innovative Geschäftsideen als auch nicht-gewinnorientierte Initiativen zu fördern, die einen positiven Beitrag zum Schutz von Natur und Biodiversität in Österreich leisten. Im Speziellen wird dabei der Fokus auf Insekten und ihre Lebensräume gelegt“ sagt Würschl.

„Müllabfuhr der Natur“

Der Verlust der Artenvielfalt bei Insekten habe gravierende Konsequenzen für Menschen und Wirtschaft, heißt es laut Aussendung. Und weiter: Insekten dienen als Bestäuber von Blüten, sind natürliche Gegenspieler von Kulturschädlingen, die „Müllabfuhr der Natur“ und Nahrungsquelle vieler Tierarten. Dementsprechend wichtig seien sie laut Würschl für die Balance des Ökosystems.

Anmeldung für innovate4nature bis Ende April offen

Ideen und Projekte können auf der Plattform bis 29. April eingereicht werden. Der Hauptpreis: 10.000 Euro Startkapital für das vorgeschlagene Projekt, sowie die kostenlose Teilnahme an einem mehrmonatigen Gründungsprogramm – bei dem die besten Einreichungen bei der Entwicklung und Realisierung ihrer Ideen von Experten begleitet werden. Partner sind WWF Österreich und Impact Hub Vienna. Unterstützt wird diese Biodiversitäts-Initiative vom Bund (BMLRT) und der Europäischen Union.

Auch Workshops möglich

Vor der Einreichung besteht auch die Möglichkeit die eigene  Idee in Workshops österreichweit zu konkretisieren oder auch Projektpartner zu finden.

Workshops & Hackathon- Termine

Graz – 18.3. @AULA x space
Salzburg – 19.3. @Techno-Z Salzburg
Wien – 20.3. @Social City Wien
Linz – 23.3. @AXIS Linz
Innsbruck – 24.3. @InnCubator
Klagenfurt- 25.3. @Lakeside Science & Technology Park


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Die neue Besetzung des Startup-Rats © BMWET/Dolenc

Der Startup-Rat des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) ist neu aufgestellt worden. Die für Startups zuständige Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat damit neun Expert:innen für die kommenden drei Jahre berufen. Das Gremium vereint Perspektiven aus Startups, Venture Capital, Business Angels, Inkubatoren und Interessenvertretungen und soll als Schnittstelle zwischen Politik und Startup-Community fungieren. Entscheidungen trifft der Rat dabei nicht – er agiert rein beratend.

Neue Gesichter, ein prominenter Abgang

Neu berufen wurden:

Weiterhin im Rat sitzen Rudolf Dömötör, Claudia Falkinger, Stefan Haubner, Laura Raggl und Werner Wutscher

Mobilisierung von privatem Wachstumskapital im Zentrum

Im Zentrum der kommenden drei Jahre stehen laut Zehetner die Mobilisierung von privatem Wachstumskapital, einfachere und schnellere Gründungsprozesse, bessere Bedingungen für Scaleups sowie die stärkere Verankerung von Unternehmertum in Bildung und Gesellschaft. Gleichzeitig geht es darum, Österreich noch stärker als Teil eines gemeinsamen europäischen Innovations- und Kapitalmarkts zu positionieren.

„Wir wollen nicht nur mehr Gründungen, sondern mehr Wachstumsgeschichten aus Österreich. Dafür braucht es Menschen am Tisch, die wissen, wo es in der Praxis hakt, was international funktioniert und welche nächsten Schritte wirklich einen Unterschied machen“, betont die Staatssekretärin.

Fokus der neuen Periode: der Dachfonds

Zentrales Vorhaben dabei ist der Scaleup-Dachfonds: ein Fund-of-Funds mit einem Zielvolumen von 300 bis 500 Millionen Euro, der bei der Austria Wirtschaftsservice (aws) angesiedelt wird und in VC-Fonds investieren soll, die wiederum Startups finanzieren. Laut aktuellem Budgetgesetz soll der Fonds bis Ende 2027 sein First Closing abschließen.

Die Vergangenheit des Gremiums

2020 setzte Ex-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck einen Startup-Beauftragten (Michael Altrichter) samt Startup-Komitee ein. Diese Konstruktion war vertraglich an ihre Amtszeit gebunden und endete mit ihrem Rücktritt. Im Juli 2022 rief Nachfolger Martin Kocher den Startup-Rat in seiner heutigen Form ins Leben – personell großteils identisch mit dem alten Komitee.

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Innovate4nature-Wettbewerb: Mit Insekten-Ideen zu 10.000 Euro Preisgeld

  • Neben der Klimakrise sei der Verlust der Biodiversität die größte Umweltbedrohung unserer Zeit, meint Projektmanager Patrick Würschl.
  • Genau hier setze die Initiative an.
  • Der Verlust der Artenvielfalt bei Insekten habe gravierende Konsequenzen für Menschen und Wirtschaft, heißt es laut Aussendung.
  • Und weiter: Insekten dienen als Bestäuber von Blüten, sind natürliche Gegenspieler von Kulturschädlingen, die „Müllabfuhr der Natur“ und Nahrungsquelle vieler Tierarten.
  • Ideen und Projekte können auf der Plattform bis 29. April eingericht werden.
  • Vor der Einreichung besteht auch die Möglichkeit die eigene  Idee in Workshops österreichweit zu konkretisieren oder auch Projektpartner zu finden.

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  • Und weiter: Insekten dienen als Bestäuber von Blüten, sind natürliche Gegenspieler von Kulturschädlingen, die „Müllabfuhr der Natur“ und Nahrungsquelle vieler Tierarten.
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  • Vor der Einreichung besteht auch die Möglichkeit die eigene  Idee in Workshops österreichweit zu konkretisieren oder auch Projektpartner zu finden.

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Innovate4nature-Wettbewerb: Mit Insekten-Ideen zu 10.000 Euro Preisgeld

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