23.11.2021

Innerspace: Tiroler VR-Trainings-Startup erhält Millionen-Investment

Das Tiroler Startup Innerspace entwickelt VR-Simulatoren, um Personal in Reinräumen zu trainieren. Für das weitere Wachstum konnte sich Innerspace nun erneut ein Millionen-Investment sichern.
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Innerspace
v.l.n.r.: Bernhard Fercher, Walter Ischia, Sebastian Scheler, Alexander Wild, Andreas Berger (Copyright: Chris Hofer)

Innerspace wurde im Jahr 2017 von Sebastian Scheler, Bernhard Fercher und Andreas Berger gegründet. Seit 2018 spezialisiert sich das Unternehmen auf das Training von Mitarbeitern in der Produktion von Life-Science-Unternehmen, wie pharmazeutischen Reinräumen. Zum Einsatz kommen dafür eigens entwickelte VR-Simulatoren, die das richtige Verhalten in einem risikofreien Umfeld trainieren. Dadurch sollen unter anderem Risiken durch Reinraum-Kontaminationen minimiert werden.

Zweite Finanzierungsrunde im siebenstelligen Bereich

Bereits im Feber 2020 konnte das Startup in einer ersten Finanzierungsrunde ein Millionen-Investment sichern. Als Investoren beteiligten sich damals der Tiroler Frühphasen-Investor MAD Ventures und der in Deutschland ansässige High-Tech Gründerfonds (HTGF).

Wie Innerspace am Dienstag bekannt gab, erfolgte nun erneut eine Finanzierungsrunde. Sie beläuft sich auf einen nicht näher genannten „siebenstelligen Euro-Bereich“. Neben den beiden Bestandsinvestoren MAD Ventures und dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) beteiligt sich nun auch der österreichische aws Gründerfonds.

„Ich betrachte Virtual Reality als eine große Innovation, die zunehmend Industrien und Dienstleistungen verändert. Dank dem Team von Innerspace können nun Trainings im Bereich Life Science vom Grundsatz neu gedacht werden. Und das ist erst der Anfang für weitere Anwendungen“, so Christoph Haimberger, der im Oktober diesen Jahres als neuer Geschäftsführer des aws Gründerfonds auf Ralf Kunzmann folgte.

Innerspace möchte Marktpräsenz weiter ausbauen

Das Startup möchte laut eigenen Angaben mit dem Investment seine Marktpräsenz weiter ausbauen und nutzt die Mittel zur Aufstockung seines Vertriebs- und Consulting-Teams. Auch eine Produkt- und Markterweiterung in weitere Bereiche der Pharma- und Chemieindustrie stehen auf dem Plan.

Mittlerweile kommt die Technologie laut Innerspace bei „Big Playern der Pharma-Industrie“ in Europa, Nordamerika und Japan zum Einsatz. „Wir erhalten großes Interesse von Seiten der Industrie für unsere VR-Simulatoren“, so Walter Ischia, Geschäftsführer Vertrieb und Finanzen von Innerspace. Aktuell beschäftigt das Startup über 30 Mitarbeiter. Und Ischia sieht weitere Wachstumschancen am Markt: „Allein in Europa gibt es knapp 100.000 Reinraummitarbeiter, weltweit sind es rund viermal so viele.“ 

Wie Sebastian Scheler, Co-Founder und Chief Methodologist von Innerspace, abschließend ausführt, kann die Technologie noch weitere Use-Cases erfüllen „Die Prinzipien hinter unserem Simulator sind nicht nur auf den Reinraum anwendbar. Die Anforderung, richtiges Verhalten in kritischen Produktionsbereichen effektiv, messbar und reproduzierbar zu trainieren, gibt es neben der Pharma- und Chemieindustrie noch in vielen anderen Bereichen mit weit höherer Anzahl als nur in Reinräumen, zum Beispiel in Laboren.“


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v.l.: Matthias Nadrag (enixi), Uwe Kroiss (Umweltunternehmensberatung), Christoph Fischer (QMedia IT) © Uwe Kroiss

Die Umweltunternehmensberatung UUB GmbH bringt unter der Marke RegioStrom ein neues digitales Portal für den gewerblichen Stromhandel auf den Markt. Die Plattform soll es Industrie-, Gewerbebetrieben sowie Gemeinden ermöglichen, überschüssigen Photovoltaik-Strom direkt und zu selbst definierten Konditionen an Verbraucher:innen zu verkaufen.

Automatisierung im Hintergrund

Für die technische Umsetzung zeichnen laut einer Aussendung zwei Partnerunternehmen verantwortlich. Während QMedia IT für die Benutzeroberfläche zuständig ist, liefert das Kärntner Startup enixi die technologische Basis für die Datenverarbeitung. Laut Projektbeteiligten soll die monatliche Abrechnung über das System vollautomatisiert erfolgen.

„Daten sind der Schlüssel für eine moderne und nachhaltige Energiewirtschaft. Unsere Technologien ermöglichen es, Energieflüsse intelligent zu steuern und Angebot sowie Nachfrage optimal zusammenzubringen“, erklärt enixi-Gründer Matthias Nadrag. Das Ziel der Betreiber sei es, den Prozess so einfach wie eine Online-Vergleichsplattform zu gestalten, quasi das „Trivago der Energiewirtschaft“.

B2B-Ausbau nach Finanzierungsrunde

Für das Kärntner Startup enixi bedeutet die Partnerschaft einen strategischen Schritt beim Ausbau des B2B-Geschäfts. Das auf Energy-Sharing spezialisierte Startup hatte erst im April dieses Jahres ein sechsstelliges Investment von drei neuen Gesellschafter:innen vermeldet.

Die damalige Kapitalspritze, die bei einer mittleren siebenstelligen Bewertung investiert wurde, soll primär für die Skalierung und das Erreichen der Marktführerschaft in Österreich genutzt werden. Mit dem neuen Kooperationsprojekt kann das Startup seine automatisierte Abrechnungskompetenz nun im regionalen Stromhandel zwischen Unternehmen unter Beweis stellen.

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