23.09.2025
PERSONALIE

INiTS: Michael Hähnle folgt Irene Fialka als neuer CEO

Der Wiener High-Tech Incubator INiTS bekommt eine neue Führung.
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INiTS, neuer CEO
© INiTS/Gregor Sinai - Michael Hähnle folgt auf Irene Fialka.

Neuerung beim Wiener Inkubator INiTS: Mit 1. Oktober übernimmt Michael Hähnle die Position des Geschäftsführers und folgt damit Irene Fialka nach. Mit seiner umfangreichen Erfahrung im Bereich Technologie und Innovation soll er die Entwicklung des Innovation-Hubs weiter vorantreiben.

INiTS: über 500 Startups seit 2003

INiTS wurde 2003 gegründet und hat seitdem mehr als 500 Startups aus mehreren tausend Bewerbungen betreut. Der Inkubator ist eine gemeinsame Initiative der Universität Wien, der Technischen Universität Wien und der Wirtschaftsagentur Wien.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung“, sagt Hähnle. „INiTS hat als erster Startup-Inkubator in Wien in den vergangenen zwei Jahrzehnten wesentlich zur Entwicklung des Innovations-Ökosystems beigetragen. Diese Erfolgsgeschichte möchte ich gemeinsam mit dem Team fortschreiben und weiterentwickeln.“

Spin-offs im Fokus

Hähnle bringt Expertise im Bereich Innovation und Technologie-Management mit und hat zuvor als Managing Director den Bereich „AplusB Scaleup & Investments“ bei INiTS geleitet. In seiner bisherigen Laufbahn hat er einige Technologie-Unternehmen und Startups bei ihrer Entwicklung begleitet und verfügt über ein breites Netzwerk in der österreichischen und internationalen Technologieszene.

„Der Technologiestandort Wien bietet enormes Potential für Innovationen. Insbesondere die Spin-off-Gründungen nehmen bei den Universitäten einen immer größeren Stellenwert ein. Dieses Potential möchten wir bei INiTS noch stärker erschließen und Gründer:innen bestmöglich auf ihrem Weg zum erfolgreichen Unternehmen begleiten“, erklärt Hähnle seine Ziele.

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Containex-Project-Geschäftsführer Markus Pöcksteiner / Hintergrund: Eine von Containex Project umgesetzte Mitarbeiter:innen-Unterkunft | (c) Containex Project (Collage: brutkasten)
Containex-Project-Geschäftsführer Markus Pöcksteiner / Hintergrund: Eine von Containex Project umgesetzte Mitarbeiter:innen-Unterkunft | (c) Containex Project (Collage: brutkasten)

Wenn schnell bzw. temporär ein Gebäude benötigt wird, fällt die Wahl meist auf Container-Bauten. Während diese etwa auf Baustellen das immer gleiche spartanische Design haben, sind sie in aufwändigeren Ausführungen erst auf den zweiten Blick bzw. für das geschulte Auge als Container zu erkennen. Europäischer Marktführer in dem Bereich ist mit Containex eine bereits vor 45 Jahren gegründete Tochter der Wiener Neudorfer Walter Group.

Lücken im Prozess geschlossen

Vergangenes Jahr bekam das Unternehmen mit Containex Project eine neue Schwester, die nun mit ersten Projekten in den Markt startete. Das Ziel: als One-Stop-Shop alle Schritte zwischen der ersten Kundenanfrage und der Übergabe des fertigen Gebäudes innerhalb der Gruppe abdecken. Die neue Gesellschaft schließt damit die verbleibenden Lücken im Prozess, die bei Containex bislang noch bestanden. „Modulares Bauen entfaltet sein volles Potenzial dann, wenn Planung und Ausführung nahtlos ineinandergreifen. Mit Containex Project bündeln wir diese Kompetenzen in einer eigenständigen Projektgesellschaft“, sagt Geschäftsführer Markus Pöcksteiner.

Containex Project als Generalunternehmer

Als Generalunternehmer übernimmt Containex Project den kompletten Bauprozess, also Beratung, Planung, Erstellung von Einreichunterlagen, Fundamentlösungen und Baugrundvorbereitung, Herstellung von technischer Infrastruktur wie Kanal, Wasser, Strom und Daten, Lieferung, Montage und Ausbau der Containermodule, Dach- und Fassadengestaltung, Innenausbau und Koordination aller beteiligten Gewerke. „Unsere Kunden erwarten funktionale, technisch einwandfreie Lösungen mit klar definierten Verantwortlichkeiten. Genau das leisten wir – vom ersten Entwurf bis zur schlüsselfertigen Übergabe“, meint Pöcksteiner.

Unter den ersten Referenzprojekten sind etwa eine Landarztpraxis, ein Kindergarten, ein Seminarzentrum, ein Ausweichquartier eines Gymnasiums, eine Mitarbeiter:innen-Unterkunft eines Logistik-Betriebs oder Ladehubs für E-Autos bzw. E-Bikes inklusive „Lounge“ von Burgenland Energie. Dabei sind nicht alle umgesetzten Projekte temporär.

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