10.10.2023

Infrared City erhält 1 Million Euro Pre-Seed-Finanzierung

Damit soll die Entwicklung einer KI-gesteuerten Klimasimulationssoftware für resiliente und nachhaltige Städte vorangetrieben werden.
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Infrared City, Chronis
(c) AIT/Chronis - Angelos Chronis (l.), Gründer von Infrared City.

Noch im Mai zählte das Wiener Startup Infrared City als einer von zehn Greenstart-Finalisten. Heute vermeldet man den Abschluss eine Pre-Seed-Finanzierung. Die eine Million-Euro-Investitionsrunde wurde von xista science ventures angeführt, einem VC-Fonds mit Schwerpunkt auf wissenschaftlichen Ausgründungen, mit Beteiligung von 2bX, Heartfelt, Antler und P3A Ventures.

Infrared City: Simulationsplattform für klimabewusstes Design

Infrared City ist eine interaktive Simulationsplattform (des City Intelligence Labs) für intelligentes und resilientes klimabewusstes Design auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Die Software liefert Echtzeit-Feedback über die Performance von Gebäuden und städtischen Entwürfen.

Mit den eingeworbenen Mitteln möchte das Startup seine Technologieentwicklung beschleunigen und sein Entwicklungsteam ausbauen. Konkret würde der Kapitalzufluss dem Startup ermöglichen, die Entwicklung und den Einsatz ihrer Spitzentechnologie zu beschleunigen, die Architekten und Planer zu nachhaltigeren, intelligenteren und widerstandsfähigeren Designlösungen führen soll.

Echtzeit-Feedback

Die Software nutzt Künstliche Intelligenz, um die Auswirkungen der Designentscheidungen von Architekten und Städteplanern sofort und kontinuierlich bei jedem Schritt des Planungsprozesses zu berechnen, und liefert Echtzeit-Feedback zu ökologischen Designmetriken. Sie stellt zudem Feedback zu Windgeschwindigkeit und Komfort, Sonneneinstrahlung und Sonnenlichtverfügbarkeit bereit und soll in naher Zukunft weitere kritische Analysen abdecken.

„Wir freuen uns sehr, den erfolgreichen Abschluss unserer Pre-Seed-Finanzierungsrunde bekannt geben zu können“, sagt Angelos Chronis, Co-Founder und CEO von Infrared City. „Diese beträchtliche Investition wird unsere Mission unterstützen, die Simulation in der Architektur-, Ingenieur- und Bauindustrie zu verändern. Mithilfe von Infrarot können Designer, Planer, Entwickler und Entscheidungsträger mit Umweltdaten interagieren und in Echtzeit-Rückmeldungen über die Auswirkungen ihrer Designentscheidungen erhalten. Endlich steht ihnen ein neues Werkzeug zur Verfügung, das ihnen einen noch nie dagewesenen kontinuierlichen Einblick in die Umwelteignung ermöglicht. Indem wir allen AEC-Fachleuten sofortige Umweltsimulationsfähigkeiten zur Verfügung stellen, beseitigen wir endlich die Spezialisierungsbarriere für einen widerstandsfähigeren gebauten Raum.“

Infrared City: „Sekunden statt Tage“

Auch Bernhard Petermeier von xista science ventures zeigte sich begeistert von der Partnerschaft: „Wir sind beeindruckt von der bahnbrechenden Technologie und Vision der Infrared City GmbH. Ihr innovativer Ansatz, Künstliche Intelligenz zur sofortigen Vorhersage von Simulationsergebnissen in Sekunden statt in Tagen zu nutzen, ist ein wichtiger Fortschritt für die Branche. Ich bin gespannt, welche Auswirkungen Infrared City in Zukunft auf die urbane Umwelt haben wird, die wir tagtäglich erleben.“

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Chris Müller steht vor einer Präsentation und redet in ein Mikro. (c) Tobias Zachl
Chris Müller bei der Präsentation von Horizont Steyr. (c) Tobias Zachl

„Je komplexer die Welt um uns herum wird, desto mehr sehnen wir uns nach Orten, die die Menschen schon lange prägen“. Mit dieser Vision startet Chris Müller von CMb.industries gemeinsam mit der Stadt Steyr in das neue Projekt Horizont Steyr. Bekannt ist Müller in der Szene vor allem seit seinem erfolgreichen Projekt der Tabakfabrik in Linz, wo heute einer der wichtigsten Startup-Treffs Österreichs anzufinden ist.

„Wie bei der Tabakfabrik, von den Tabakwaren hin zu rauchenden Köpfen, soll in Steyr ein Ort der Unfreiheit zu einem Ort der Freiheit werden“, so der Plan. Auf dem Areal in der Berggasse befand sich im 17. Jahrhundert ein Kloster, bevor die Räumlichkeiten rund 200 Jahre lang als Gefängnis dienten.

Sollte das Projekt den Gemeinderat im Herbst passieren, wird 2029/2030 mit der Fertigstellung von Horizont Steyr gerechnet.

Zuerst war es ein Kloster, dann über 200 Jahre ein Gefängnis. Müller plant nun einen Startup-Hub. (c) Tobias Zachl

Milieu aus Industrie, Infrastruktur und Verständnis

„Die Stadt Steyr kommt mit einem industriellen Erbe“, hebt Müller den Standort hervor. „Hier kommt ein Milieu zusammen aus Industrie, aus Infrastruktur, aus Mobilität, Nachhaltigkeitsthemen, aus Internationalität und auch aus der Fachhochschule. Hier muss man einfach innovativ sein.“ Der Standort ist vor allem durch Leitbetriebe wie BMW, AVL List, BMD, SKF und Steyr Automotive bekannt.

Auf dem rund 3.000 Quadratmeter großen Gelände rund um die Berggasse sollen künftig Büros, Coworking-Spaces und Begegnungszonen für Startups sowie junge Unternehmen entstehen, wie brutkasten bereits berichtete. Gemeinsam mit Tp3 Architekten will Chris Müller die alte Immobilie zu einem „Ort der Begegnung und der Entwicklung von Zukunftsprojekten“ umgestalten und damit auch den Wirtschaftsstandort Steyr stärken.

„Unsere Orte sind kuratierte Orte“

Müller versteht den zukünftigen Hub als eine Produktionskette. „Wir haben uns gedacht, wir nehmen Wände weg und verbinden die einzelnen Gebäude, wir bringen die Freiheit hinein“, so der Projektentwickler. Im letzten Trakt der Gebäudereihe befindet sich das alte Theater der Stadt. Diesen Ort sieht Müller als zukünftigen Präsentationsraum mit einem Fassungsvermögen von 300 Menschen.

Eines der wichtigsten Learnings, die der Oberösterreicher aus seinem Projekt der Tabakfabrik in Horizont Steyr mitbringt, ist das Schaffen kuratierter Orte. Im Vordergrund stünde nicht die reine Vermietung von Büros, es ginge vielmehr um das Zusammenspiel der einzelnen Firmen. „Wir fragen nach den Bedürfnissen der Interessent:innen, was sie brauchen, aber natürlich auch, was sie sich von diesem Ort erwarten. Wir nehmen nicht alle rein, nur weil sie bezahlen.“

Das alte Theater könnte für zukünftige Präsentationen und Talks genutzt werden. (c) MecGreenie

Bereits 70 Prozent vorvermietet

Laut Angaben von Müller sind bereits 70 Prozent der Räumlichkeiten vorvermietet, für knapp 2.000 Quadratmeter der Fläche sind bereits Letters of Interests unterschrieben worden. Müller erwähnt dabei, dass ständig neue Anfragen kommen.

Für Interessierte an den Räumlichkeiten gibt es hier mehr Informationen.

Das Projekt Horizont Steyr soll von CMb.industries gemeinsam mit den Tp3 Architekten umgesetzt werden. (c) Raffael Portugal
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