17.02.2026
FTI

Infineon Austria und IT:U: Neue Partnerschaft mit gemeinsamen Laboren

Bereits bis Spätsommer sollen drei spezialisierte Labore am Infineon-Standort Linz entstehen, die bis zu 60 Studierenden Platz bieten sollen.
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(vl.) Infineon-Chefin Sabine Herlitschka und IT:U-Gründungspräsidentin Stefanie Lindstaedt | (c) IT:U
(vl.) Infineon-Chefin Sabine Herlitschka und IT:U-Gründungspräsidentin Stefanie Lindstaedt | (c) IT:U

„Wir arbeiten seit vielen Jahren mit einer Vielzahl von Bildungsorganisationen zusammen. Unser Antrieb dabei ist immer derselbe: Innovation in die Bildung zu bringen und Lernen so zu gestalten, dass es Menschen befähigt, Technologien wirklich zu verstehen und anzuwenden“, sagt Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Austria. Der Konzern verkündete nun eine weitere strategische Partnerschaft in dem Feld: mit der erst seit 2024 aktiven Linzer Interdisciplinary Transformation University (IT:U).

Drei „LearnLabs“ bis Spätsommer

Konkret planen der Halbleiter-Riese und die technische Uni drei spezialisierte Labore, sogenannte „IT:U LearnLabs“, am Infineon-Standort Linz. Diese sollen sich mit den Themen „Smart Electronics“, „Digitales Prototyping“ und „Space Technologies“ befassen. Öffnen sollen sie bereits im Spätsommer dieses Jahrs und dann bis zu 60 Studierenden aus dem Masterstudiengang „Interdisciplinary Computing“ Platz bieten. „Als globales Halbleiterunternehmen bringen wir Know-how und unsere Schlüsseltechnologien ein und profitieren gleichzeitig von neuen Perspektiven“, kommentiert Herlitschka.

„Zwischen Domänen übersetzen“

Und IT:U-Gründungspräsidentin Stefanie Lindstaedt meint: „An der IT:U stellen wir uns mit interdisziplinären Ansätzen in Forschung und Lehre den drängenden Herausforderungen unserer Zeit. Dafür brauchen wir Menschen, die über die Grenzen ihrer Disziplin hinausblicken und zwischen Domänen übersetzen.“ Die Partnerschaft schaffe konkrete Projekte und eröffne attraktive Berufsfelder.

„Intelligente Systeme verstehen, entwerfen und umsetzen“

In den drei „LearnLabs“ sollen Studierende in fachübergreifenden Kleingruppen „mit neuesten Technologien arbeiten und intelligente Systeme verstehen, entwerfen und umsetzen“. In Montagestationen können dabei Prototypen erstellt und getestet werden. Je nach Labor stehen unterschiedliche Infineon-Technologien zur Verfügung. Der Masterstudiengang „Interdisciplinary Computing“ soll digitale Technologien mit Fachrichtungen wie Umwelttechnik, Medizin, Psychologie und Elektronik verbinden.

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Das unbemannte Flugsystem „Reliant“ von Quantum Systems ist für die militärische Überwachung und Lageerfassung konzipiert © Quantum Systems

Das bayerische DefenceTech-Unternehmen Quantum Systems hat den Abschluss seiner Series-D-Finanzierungsrunde bekannt gegeben. Mit dem frischen Kapital in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar steigt die Post-Money-Bewertung des Scaleups auf rund acht Milliarden US-Dollar. Die Runde wurde von den Investmentgesellschaften Blackstone, Noteus, Airbus und Advent angeführt. Auch namhafte Bestandsinvestor:innen wie Balderton und HV Capital beteiligten sich erneut an der Finanzierung.

Die „Twister“-Drohne im Einsatz für die Überwachung und Lageerfassung auf kurze Distanz. | © Quantum Systems

Aufklärungsdrohnen und KI-Software

Konkret entwickelt und produziert Quantum Systems unbemannte Flugsysteme (UAVs) sowie softwaregesteuerte Robotikplattformen für den Militär- und Sicherheitsbereich zu Luft, Land und See. Die Produktpalette reicht von taktischen Aufklärungsdrohnen über KI-gestützte Lageerfassungssysteme bis hin zu autonomen Bodenfahrzeugen. Mit der Finanzierungsrunde hat Quantum Systems seine Unternehmensbewertung mehr als verdoppelt.

Ausbau der Multi-Domain-Strategie

Die neuen Mittel sollen primär genutzt werden, um das Wachstum zu beschleunigen und diese Systeme für koordinierte Einsätze in der Luft, an Land und auf dem Seeweg auszuweiten. Das Unternehmen plant hierbei den Übergang von einzelnen Plattformen zu einem vernetzten Gesamtsystem, das über das hauseigene Software-Ökosystem „MOSAIC UXS“ koordiniert wird.

Darüber hinaus fließen die Gelder in den Ausbau der weltweiten Produktionskapazitäten sowie in die Absicherung der Lieferketten für verbündete Märkte. Nach Unternehmensangaben absolvierten die Systeme von Quantum Systems allein im Jahr 2025 mehr als 19.000 Missionen in der Ukraine. Parallel dazu baute das laut CEO profitable Unternehmen seine Produktionspräsenz in Deutschland, der Ukraine, den USA, Australien, Rumänien, Großbritannien und den baltischen Staaten aus.

Das optional bemannte Multi-Mission-Luftfahrzeug „Pulse P19“ ist als MALE-UAV (Medium Altitude Long Endurance Unmanned Aerial Vehicle) für unterschiedlichste Einsatzszenarien ausgelegt. © Quantum Systems

Strategische Allianzen

Parallel zur Finanzierungsrunde vertieft Quantum Systems die strategische Zusammenarbeit mit Airbus Defence and Space, um die Entwicklung europäischer Verteidigungstechnologien voranzutreiben. Co-CEO und Co-Gründer Florian Seibel betont die veränderte Marktlage: „Verteidigung wird künftig durch autonome Systeme geprägt, die in Echtzeit über verschiedene Einsatzbereiche hinweg zusammenarbeiten.“

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