16.08.2019

Webinar-Call: So können Startups vom indischen Markt profitieren

Die Außenwirtschaft Austria veranstaltet am 09. September 2019 ein Webinar zum Thema "Neueste Entwicklungen im indischen Startup Ökosystem." Die Teilnehmer sollen einen Einblick bekommen, welche Chancen der indische Markt und das Startup-Ökosystem für sie bietet.
/artikel/indien-startups-webinar
Startup Indien
(c) UNISpotter. Im Rahmen des Webinars wird auch UNIspotter, erstes österreichisches Startup in Indien, einen Einblick geben.

Weltweit gilt Indien mit mehr als 10.000 Tech-Startups und 25 Innovationszentren als die drittgrößte Startup-Nation – nur die USA und Großbritannien haben hier die Nase vorne. Mittlerweile wird der Markt für indische Technologie-Startups auf 32 Milliarden US-Dollar geschätzt. Allein im letzten Jahr wurden mehr als 5000 Tech-Startups gegründet, davon sind mehr als 700 „Advanced Tech-Startups mit Hauptfokus auf Analytik, Artificial Intelligence und Internet of Things.

+++ Diese Chancen bietet Indien für österreichische Startups +++

Indien als Neuland

Indien ist das wachstumsstärkste Land der Welt. Die prosperierende Wirtschaft hat in den letzten Jahren immer mehr österreichische Unternehmen angezogen, die vom Wachstumsmarkt profiterien wollen. Für österreichische Startups ist der Subkontinent jedoch noch immer Neuland. Damit sich dies ändert, organisiert die Außenwirtschaft Austria am 09. September 2019 ein Online-Webinar zum Thema „Neueste Entwicklungen im indischen Startup Ökosystem“.

Teilnehmer sollen laut der Außenwirtschaft Austria durch das Webinar einen Einblick in die Entwicklungen der letzten Jahre, den Status Quo sowie die Trends und Zukunft der indischen Startup-Szene bekommen. Erfolgreiche Startups aus den Bereichen FinTech und E-Commerce werden in die Materie einführen.

Das Programm des Webinars

Einen Input wird unter anderem auch Christoph Trost, Co-CEO und Co-Founder des österreichischen Startups UNIspotter, geben. Das Startup matcht Studien-Interessierte mit passenden Universitäten. Zu den Zielmärkten des Startups zählen neben dem DACH-Raum auch Indien (der brutkasten berichtete). Laut der Außenwirtschaft Austria zählt UNIspotter zum ersten österreichischen Startup, das am indischen Markt vertreten ist.

Zudem werden auch Robert Luck, Wirtschaftsdelegierter des AußenwirtschaftsCenters New Delhi, Rafael Rasinger, zuständig bei der Außenwirtschaft für Startups und New Corporates, sowie Vera Fritsch, Innovationsbeauftragte des AußenwirtschaftsCenters New Delhi, einen Überblick über die Serviceleistungen der Außenwirtschaft Austria geben. Die Teilnahme am Webinar ist übrigens kostenlos.

=> mehr zum Programm

HardFacts:

Wo: Online => zur Anmeldung

Wann: 09.09.2019 / 10:00 Uhr bis 11:15


* Disclaimer: Die Veranstaltung wird vorbehaltlich einer Verlängerung der Internationalisierungsoffensive go-international – einer Förderinitiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich – stattfinden.

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Gründer von Fiskaly: Patrick Gaubatz, Johannes Ferner, Simon Tragatschnig (v. l.) | (c) Fiskaly

Das Wiener Fintech fiskaly expandiert nach Tschechien. Mit seiner neuen Softwarelösung Sign CZ will das Unternehmen Händler und Kassensystemanbieter bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben unterstützen. Ab 1. Jänner 2027 führt Tschechien die verpflichtende elektronische Umsatzerfassung, kurz EET 2.0, wieder ein. Diese betrifft insbesondere Unternehmen im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor.

Software kann bereits getestet werden

Mit Sign CZ bietet fiskaly eine cloudbasierte Schnittstelle, über die Kassensysteme Umsätze elektronisch an die tschechische Finanzverwaltung übermitteln können. Die Lösung kommt ohne zusätzliche Hardware aus und soll Unternehmen die Einhaltung der neuen gesetzlichen Vorgaben erleichtern. Die Softwarelösung kann bereits vor der Einführung der neuen Registrierkassenpflicht integriert und getestet werden. Diese tritt am 1. Jänner 2027 in Kraft.

Für kleinere Unternehmen bietet die tschechische Finanzverwaltung ab Dezember zudem eine kostenlose Webanwendung namens Moje eet an. Diese ist allerdings auf Betriebe mit maximal zwei Erfassungseinheiten beschränkt. Fiskaly richtet sich mit seiner Lösung hingegen insbesondere an Kassensystemanbieter und Unternehmen, die die elektronische Umsatzerfassung in bestehende Systeme integrieren wollen.

Tschechien führt Registrierkassenpflicht erneut ein

Mit EET 2.0 führt Tschechien die elektronische Registrierkassenpflicht wieder ein. Die ursprüngliche Regelung wurde zunächst während der Corona-Pandemie ausgesetzt und Anfang 2023 schließlich abgeschafft. Die neue Version soll einfacher und weniger bürokratisch sein. So entfällt etwa die Pflicht, gedruckte Kassenbelege auszustellen.

Erfasst werden künftig grundsätzlich Zahlungen vor Ort, unabhängig davon, ob Kunden bar, mit Karte oder per QR-Code bezahlen. Reine Online-Zahlungen sind von der Regelung ausgenommen.

Mit der Wiedereinführung will die tschechische Regierung Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft eindämmen sowie für fairere Wettbewerbsbedingungen sorgen. Das Finanzministerium rechnet durch die Maßnahme mit zusätzlichen Staatseinnahmen von rund 560 Millionen Euro jährlich.

Fiskaly mittlerweile in neun europäischen Märkten aktiv

Mit dem Markteintritt in Tschechien setzt fiskaly seine europäische Expansion fort. Zu den bisherigen Expansionsschritten zählen unter anderem der Markteintritt in Spanien 2023 sowie die Übernahme des schwedischen Anbieters InfraSec im Dezember 2025. „Wir begrüßen Tschechiens Schritt hin zu einer modernen, digitalen Umsatzerfassung und einem faireren steuerlichen Umfeld“, sagt Johannes Ferner, Co-Founder und Co-CEO von fiskaly.

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