30.10.2019

Startups in Indien: Auf dem Weg zum nächsten großen Ökosystem

Indiens Startup-Ökosystem befindet sich noch in der Wachstumsphase, hat aber bereits zahlreiche Unicorns produziert. Das erregt auch die Aufmerksamkeit anderer asiatischer Länder: Chinas Unternehmen gehören zu den größten Investoren in Indien, wie Ting Wasner-Lian in ihrer aktuellen Kolumne für den brutkasten schreibt.
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(c) fotolia.com - Kaale

Indien ist mit fast 1,4 Milliarden Menschen weltweit das Land mit den zweitmeisten Einwohnern. Das Potenzial Indiens ist gewaltig, da der Staat mehr als 460 Millionen Internetnutzer beherbergt – und gleichzeitig die größte Zahl an Menschen aufweist, die noch nicht mit dem Internet verbunden ist. Indien wächst schnell, mit einer BIP-Wachstumsrate von konstant über 6  Prozent und einem Risikokapitalsektor, der im globalen Vergleich bereits der drittgrößte ist, knapp hinter China und den USA. Last but not least erlebt die indische Startup-Szene ihren kambrischen Explosionsmoment mit mehr als 5.000 Startups allein im Tech-Sektor und mehr als 20 Unicorns.

+++Asian Innovation Meetup am 4.11. im Talent Garden: Innovation in Indien+++

Diese erstaunlichen Entwicklungen sind innerhalb Asiens nicht unbemerkt geblieben. Bofan Wu, der Herausgeber von „China 21st century business review“, sagte einmal: „Indien hat viele Geschäftsmodelle entwickelt, von denen es sich lohnt, für chinesische Unternehmer zu lernen.“ Kommentare wie dieser rückten Indien bereits früh in den Fokus chinesischer Unternehmer und Investoren. So ist China heute der führende Auslandsinvestor in der indischen Startup-Szene.

Der Aufstieg Indiens wurde auch von Masayoshi Son, dem Gründer des japanischen Riesen Softbank, bemerkt, der 2014 seine Pläne bekannt gab, innerhalb der nächsten zehn Jahre zehn Milliarden US-Dollar in indische Startups zu investieren. Auf halbem Weg nach dieser Zeit war dieser Meilenstein bereits erreicht. Im Juli 2019 verkündete Softbank daher, in den nächsten zwei Jahren weitere zwei bis vier Milliarden US-Dollar in Indien zu investieren. Insgesamt ist die Anlagestrategie der Softbank branchenunabhängig – aber wenn wir uns ihre Investitionen genauer ansehen, sehen wir eine Präferenz für Finanzdienstleistungen und Startups an der Schnittstelle von Online- und Offline-Handel, zum Beispiel bei Marketplaces.

Der Fokus der indischen Startups: 60 Prozent B2C

Während chinesische Megatrends wie WeChat oder Chinas KI-Ambitionen in den westlichen Medien ausführlich behandelt werden, gibt es noch relativ wenig Berichterstattung über die Startup-Entwicklung Indiens. Möglicherweise mit Ausnahme von Flipkart, dessen 16 Milliarden Dollar schwere Übernahme durch Walmart in diesem Jahr auch in westlichen Technikmedien für Schlagzeilen sorgte.

Je nach Methodik wird die Zahl der aktiven Startups in Indien auf 5.000 bis 10.000 geschätzt, davon 60 Prozent im B2C- und die restlichen 40 Prozent im B2B-Bereich. Erfolgreiche B2C-Startups konzentrieren sich vor allem auf Lebensmitteldistribution, E-Commerce, Finanzdienstleistungen, Tourismus und Gastgewerbe. Erfolgreiche B2B-Startups nutzen Cloud Computing, KI und große Datenmengen, um die betriebliche Effizienz zu verbessern, die Verbrauchergewohnheiten zu tracken und Kosten zu minimieren.

Wachsende Mittelschicht als Treiber des Startup-Ökosystems

Der vielleicht größte Treiber des Startup-Ökosystems hat nichts mit den Startups selbst zu tun, sondern mit den sich rasch verbessernden makroökonomischen Bedingungen, die erstens einen schnellen Rückgang der Armut und zweitens eine aufstrebende Mittelschicht mit sich brachten. Darüber hinaus ist die mobile Internetnutzung rasant gestiegen und wird sich innerhalb der nächsten vier Jahre auf 700 Millionen Nutzer verdoppeln. Mit anderen Worten: Der Zuwachs an mobilen Internetnutzern allein wird höher sein als die gesamte Bevölkerung der USA.

+++Startup-Nation India: Delegationsreise zu Indiens Tech-Hubs+++

Verstärkt wird dieser Trend dadurch, das die Kosten für mobile Datentarife in Indien exorbitant sinken, laut einer aktuellen Studie von McKinsey haben sich die Tarife von 2013 bis 2019 um 90 Prozent verringert. Dies ist vor allem Jio zu verdanken, einem neuen Mobilfunkbetreiber, der bestehende Marktteilnehmer massiv unterbietet und Smartphones mit einem Vertrag praktisch kostenlos verschenkt.

Allerdings sind nicht alle Trends markt- und makroökonomisch bedingt. Als die Regierung 2016 eine groß angelegte Banknotendemonetarisierung durchführte, beschleunigte sie die Entwicklung und Akzeptanz von Internetzahlungen in ganz Indien. Einer der Hauptverantwortlichen für diese Entwicklung war Paytm, dessen Nutzerzahlen in nur fünf Wochen um 20 Millionen gestiegen sind. Heute ist Paytm mit mehr als 350 Millionen Nutzern Indiens größtes Internet-Zahlungsunternehmen und wird oft als die indische Version von Alipay bezeichnet.

Schlüsselpersonen des indischen Startup-Ökosystems

Wenn wir über die internationalen Key-Player GAFA und einige namhafte Investoren wie Y Combinator und Andreessen Horowitz sprechen, haben wirr dabei unweigerlich die USA im Sinn. In China wird diese Rolle von BAT (Baidu, Ali Baba und Tencent) und vielen engagierten Unternehmern übernommen, die regelmäßig Unicorns zur Welt bringen. Indien hingegen ist ein Ökosystem, das sich auf dem Weg zur Marktreife befindet.

In der folgenden Tabelle habe ich ein Spickzettel über indische Unicorns zusammengestellt, in dem jeweils das chinesische und US-amerikanische Pendant, sowie die Finanzierung des indischen Unicorns dargestellt wird.

Unicorns in Indien
(c) SE Incubator

Im Gegensatz zur chinesischen Regierung, die über die nationalen Schlüsselindustrien für das zukünftige Wachstum entscheidet, ähnelt die indische Regierung eher den USA und Europa, indem sie einen unterstützenden Ansatz für einzelne Branchen verfolgt. Für eine aufstrebende Volkswirtschaft ist die indische Markt- und Investitionslandschaft auch für ausländische Marktteilnehmer überraschend offen und weist nur sehr wenige Zugangsbarrieren auf. Infolgedessen könnte Indien der einzige Markt sein, auf dem Google, Facebook, Amazon, Chinas Xiaomi, Alibaba und einige südkoreanische Internetunternehmen nebeneinander ko-existieren.

Investoren im indischen Startup-Ökosystem

In der Vergangenheit ließen sich Großinvestoren in Indien in drei Kategorien einteilen:

  • US-Dollar-Fonds wie Sequoia Capital, Tiger Fund, Accel Partners, etc.
  • Lokale Fonds wie Kalaari Capital
  • Japanische Investoren wie Softbank und andere japanische Unternehmen, die seit vielen Jahren den indischen Markt bearbeiten.

Der chinesische Kapitalzufluss begann spät, wuchs aber in den letzten Jahren exponentiell. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 5,6 Milliarden US-Dollar investiert, was chinesische Investoren erstmals vor US-amerikanischen und japanischen Investoren reihte.

Fachkräfte aus Indien

Sowohl indische als auch chinesische Talente sind dafür bekannt, dass sie die Spitzenplätze der US-Elite-Universitäten und die Ingenieurränge der GAFA besetzen. Vor etwa 10 Jahren begannen die chinesischen Lokalregierungen, sich aktiv mit den Chinesen im Ausland zu befassen und Wege zu finden, sie zurück in die Heimat zu locken. Was langsam begann, ist heute zu einem starken Trend geworden, sowohl aufgrund der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung als auch aus aktuellen politischen Gründen. Die Beendigung und teilweise Umkehrung des Braindrain wird oft als einer der wichtigsten Faktoren für die schnelle Entwicklung des chinesischen Ökosystems bezeichnet. Top-Talente, die im Ausland studiert haben und die ersten Jahre ihrer Karriere im Silicon Valley verbrachten, kommen als Investoren, Gründer, Manager und Forscher nach China zurück. Sie wenden ihre Erkenntnisse aus dem US-Startup-Ökosystem auf China an.

+++“go international“-Initiative verlängert+++

Wie geht es Indien in dieser Hinsicht? Laut einem Bericht der INSEAD Business School in Zusammenarbeit mit Tata Communications und der Adecco Group besteht die größte Herausforderung für Indien darin, seine Fähigkeit zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften zu verbessern. Die Suche nach qualitativ hochwertigen Mitarbeitern bleibt für indische Unternehmen jeder Größe ein zentrales Thema, wobei die knappen Budgets dabei die größte Herausforderung sind. Unter diesen Umständen entschieden sich einige indische Unternehmen, das technische Team in China einzusetzen, um chinesische Ingenieure zu rekrutieren, die technischen Support aus der Ferne anbieten.

Staatliche Unterstützung: Von Startup-Programm bis Digital-ID

Im Mai 2014 startete Premierminister Narendra Modi seine politischen Reformen und präsentierte das Projekt Digital India. Im Jahr 2015 startete die Regierung Modi das Programm Make in India. Am 16. Januar 2016 kündigte Modi offiziell das Programm „Startup India and Stand-up India“ an. Die indische Regierung investierte 1,5 Milliarden Dollar, um die indische Ausgabe von „Mass Entrepreneurship and Innovation“ zu unterstützen, die einem ähnlichen chinesischen Regierungsprogramm von 2015 ähnelt.

Im Jahr 2017 lockerte die indische Bundesregierung die Vorschriften und Beschränkungen für ausländische Investitionen. Weil die indische Regierung die Bedeutung des indischen Startup-Ökosystems erkannt hat – durch selbiges sollen ausländische Direktinvestitionen anziehen, Arbeitsplätze geschaffen und die Produktivität der indischen Industrie gesteigert werden.

Angetrieben vom Programm „Digital India“ hat Indien das weltweit größte biometrische ID-System auf Basis der Aadhaar-Karte aufgebaut, darunter Name, Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Mobiltelefonnummern/E-Mail und Fingerabdrücke, Iris-Scan-Informationen, Fotobild usw. Aadhaar ist nicht nur eine reine ID-Nummer, sondern ist auch an eine persönliche Handy-SIM-Karte und ein Bankkonto gebunden. Der Staat überträgt Renten, Subventionen und andere direkte Leistungen an die Bürger gemäß den zugehörigen Konten. Einzelpersonen können sich über das Aadhaar-Konto bei der „Unified Payment Platform UPI“ anmelden.

Darüber hinaus hat die indische Regierung Aadhaar angepasst, um ein biometrisches Zeiterfassungssystem einzuführen, um die Verspätungen und Abwesenheiten von Regierungsmitarbeitern zu überprüfen.

Fazit

Das indische Ökosystem hat innerhalb kurzer Zeit enorme Fortschritte gemacht, und wir sehen bereits, dass indische Startups im Ausland expandieren. Für die nächste Welle von Startups können wir erwarten, dass in naher Zukunft indische technologiegetriebene Unternehmen entstehen werden, die es internationalen Größen wie Huawei, Xiaomi oder Apple gleichtun.

Am 4.11.2019 findet im Talent Garden Vienna ein Meetup zum Thema „Innovation in Indien“ statt. Anmeldung unter diesem Link.


Über die Kolumnistin: Ting Wasner-Lian, MBA

Ting gründete ihre erste Firma, ein Immobilienportal, in China direkt nach ihrem Studienabschluss. Anschließend arbeitete sie im Immobilien- und Architekturgeschäft in vielen Funktionen wie Strategie und Business Development. Im Jahr 2007 wechselte sie zu einer österreichischen Unternehmensberatung und war dort für den Aufbau des asiatischen Geschäftsbetriebs verantwortlich. Sie hat einen MBA-Abschluss in Entrepreneurship & Innovation von der WU Wien und lebt und arbeitet seit 12 Jahren in China, Japan und Österreich. Im Jahr 2018 gründete sie SE Incubator und wurde unabhängige Beraterin mit einem starken Fokus auf chinesische Innovationen und Markttrends. Außerdem ist sie Mitorganisatorin des Asian Innovation Meetup Vienna.

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Foto: epilogy.photography

Während der ViennaUP wurde Wien einmal mehr zur internationalen Drehscheibe der Startup-Welt. Inmitten dieser Woche voller Begegnungen, Ideen und Innovationen setzte ein Event einen ganz besonderen Akzent: Im Wien Museum, mit weitem Blick über den Karlsplatz, kamen zahlreiche Founder, Investor:innen, Corporate-Partner und Wegbegleiter:innen zusammen, um ein Jubiläum zu feiern, das sinnbildlich für den internationalen Fokus des österreichischen Innovationsstandorts steht: 10 Jahre Global Incubator Network Austria (GIN).

Schon beim Eintreten wurde spürbar, was GIN über das vergangene Jahrzehnt ausgemacht hat – das Zusammenspiel aus österreichischen Wurzeln und globaler Reichweite. Gründer:innen aus Wien trafen auf asiatische Startups, die diese Woche in der Stadt zu Gast waren, um in Europa Fuß zu fassen.

Foto: epilogy.photography

Eine von ihnen war Nga Chi Lydia Yip, Co-Founderin und CSO von Elleon Biotech aus Hongkong. Ihr Startup hat ein Reagenz entwickelt, mit dem sich markierte Zellen – etwa Krebs- oder virusinfizierte Zellen – mit bloßem Auge oder per Smartphone sichtbar machen lassen, ganz ohne teure Mikroskope oder geschultes Personal. „Ich habe in den letzten Tagen mehr wertvolle Leads getroffen als in zwei Jahren in Hongkong“, erzählte sie. Über das GIN-Programm war sie auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Antikörper-Produktion – und wurde bei einem der Networking-Momente tatsächlich fündig. „Ich liebe den Vibe hier. Die Leute sind wirklich da, um einander zu helfen.“

Genau diese Atmosphäre baut GIN seit 2016 systematisch auf: Verbindungen, die weit über ein einzelnes Programm oder eine Delegationsreise hinausreichen.

Ein Jahrzehnt Brückenbauen zwischen Österreich und Asien

Seit seiner Gründung 2016 verfolgt GIN ein klares Ziel: innovative Startups beim internationalen Wachstum zu unterstützen und gleichzeitig Österreich als zentralen Innovationsstandort zu stärken. Unter dem Leitgedanken „Connecting the Circles of Growth“ hat sich daraus ein Netzwerk entwickelt, das weit über klassische Förderprogramme hinausgeht.

Die Bilanz nach zehn Jahren spricht für sich: 756 unterstützte Startups, 71 internationale Programm-Batches, 7 zentrale Partnerregionen und über 30 internationale Innovationspartner. Im Zentrum stehen die beiden Programme GO ASIA und GO AUSTRIA, die den Austausch in beide Richtungen ermöglichen – ein zweiseitiger Ansatz, der GIN zu einer einzigartigen Brückenbauerin macht. Geschichten wie jene von Elleon Biotech zeigen, was das konkret bedeutet.

Foto: epilogy.photography

Zur Beginn reflektierten Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG) und Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer aws) über die Vision hinter GIN, die gemeinsame Steuerung der beiden Programme und den Blick nach vorne. „Zehn Jahre Global Incubator Network Austria bedeuten zehn Jahre messbaren Impact für das österreichische Startup-Ökosystem und weit darüber hinaus“, betont Henrietta Egerth. „Allein am aktuellen GIN-Programm nehmen 56 Startups aus sieben asiatischen Zielregionen teil – mehr als jemals zuvor.“

Panel: Local Roots, Global Reach

Unter dem Titel „Local Roots, Global Reach: The New Rules of Internationalization“ diskutierte ein hochkarätig besetztes Panel die veränderten Spielregeln internationaler Expansion. Marcus Berger (CEO, Aviloo), Ayashi Das Majumder (Co-Founderin & COO, Sensegrass), Markus Lang (General Partner, Speedinvest) und Andreas Mühlberger (Infineon Technologies Austria) brachten vier sehr unterschiedliche Perspektiven zusammen. Die zentrale Botschaft: Für einen kleinen Exportmarkt wie Österreich ist Internationalisierung essenziell – gleichzeitig aber komplexer geworden, und sie gelingt nur durch starke Partnerschaften und langfristige Begleitung.

Foto: epilogy.photography

Workshop: Impulse für die nächsten zehn Jahre

Im interaktiven Workshop-Teil, moderiert von Viktoria Ilger (Venture Clienting Austria), wurden die Gäste selbst zu Mitgestaltenden. An mehreren Tischen diskutierten sie in kleinen Runden über die zentralen Fragen rund um Internationalisierung. Begleitet wurde der Nachmittag von einem Live-Graphic-Recording-Team, das die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse in Echtzeit visuell festhielt – ein wachsendes Bild, das ebenso entstand wie die Insights selbst und am Ende eindrucksvoll präsentiert wurde.

Foto: epilogy.photography

Blick nach vorne: Indien als nächster Meilenstein

Mit der geplanten Erweiterung von GIN GO ASIA nach Indien ab 2027 wurde ein klares Signal für die nächste Phase gesetzt. Bereits heute holt das aktuelle GO AUSTRIA Programm sieben indische Deep-Tech-Startups nach Österreich. Indien zählt mittlerweile über 130 Startup-Unicorns und entwickelt sich mit enormer Dynamik zu einem der wichtigsten Technologie- und Wachstumsmärkte der Welt. Mit der India-Austria Startup Bridge wurde bereits vor zwei Jahren ein erstes Instrument geschaffen, um indische Startups nach Österreich zu holen – ab 2027 öffnen sich die Türen gezielt auch für österreichische Startups in diesen Zukunftsmarkt. So festigt GIN Österreichs Rolle als europäisches Gateway für Innovation, Technologie und internationale Zusammenarbeit.

Foto: epilogy.photography

Eine Community feiert

Zum Abschluss wurde sichtbar, was GIN über die Zahlen hinaus ausmacht: eine globale Community aus Foundern, Partner:innen, Mentor:innen und Freund:innen. In einem Happy-Birthday-Video schickten Wegbegleiter*innen aus aller Welt ihre Glückwünsche. Das GIN-Team kam auf die Bühne, die Gläser wurden erhoben – und der Nachmittag mündete in eine Feier, die anschließend bei GIN & Friends am Karlsplatz ihre Fortsetzung fand. Für Lydia Yip stand da nur noch ein letztes Meeting an, bevor auch sie dazustieß: „Ich hätte nie erwartet, dass eine Geschäftsreise so viel Freude macht.“


Das Global Incubator Network Austria (GIN) ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) umgesetzt. Ziel ist es, Start-ups, Investor:innen und Innovationspartner:innen international zu vernetzen und den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt.

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