20.10.2025
PARTNERSCHAFT FÜR INKLUSION

Independo und Womentor kooperieren für mehr Inklusion im KI-Bereich

Das Wiener Startup Independo und das Beratungsunternehmen Womentor arbeiten künftig zusammen, um FLINTA*-Personen mit Behinderung besseren Zugang zur digitalen Welt und zu Künstlicher Intelligenz zu ermöglichen.
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Konstantin Strümpf (Co-Founder Independo), Artin Madjidi (Redaktion andererseits), Josefine Schulze (Managing Partner Womentor), Luise Jäger (Redaktion andererseits), Julia Kruselburger (Co-Founder Independo), Izabella Petrut (Project Manager Womentor). Foto: Womentor

Independo und Womentor sind zwei Unternehmen, die vor allem ein Ziel verfolgen: Inklusion. Während das Social Startup Independo mit seiner App, die ein nonverbales Kalender-Tagebuch ist, Menschen mit kognitiven Behinderungen oder Lernschwierigkeiten den Zugang erleichtern möchte und so mehr Selbstbestimmung und Inklusion ermöglicht (brutkasten berichtete bereits ausführlich über das Startup), möchte das Consulting-Unternehmen Womentor mit seiner Plattform AI Empower den Zugang zu KI für Frauen vereinfachen, ihnen Weiterbildungen anbieten und somit KI-Kompetenzen mitgeben (brutkasten berichtete).

Partnerschaft zwischen Independo und Womentor

„Wir arbeiten nun mit dem großartigen Team von Julia Kruselburger von der Independo GmbH zusammen, um herauszufinden, wie wir FLINTA*-Personen mit Behinderung im Zeitalter der KI besser unterstützen können“, heißt es von Womentor auf dem LinkedIn-Beitrag, wo sie die Partnerschaft am Donnerstag, den 16. Oktober 2025, bekanntgeben.

Unterstützt wird das gemeinsame Projekt von der Stadt Wien und dem European Capital of Democracy-Programm. Ziel ist es, „die digitale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Bereich der KI zu stärken und Inklusion sichtbar, messbar und nachhaltig zu machen“.

Warum das wichtig ist? „Echte Teilhabe ist nur möglich, wenn alle Zugang zu Informationen, Räumen und Chancen haben“, heißt im LinkedIn-Beitrag.

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Secureo verkauft Sicherheitsprodukte wie Tresore. (c) Canva

Im Juni 2023 berichtete brutkasten über die Millionen-Insolvenz des Tiroler Security-Startups Secureo. Wie es seitens des aktuellen Managements heute heißt, trieben Managementfehler das Unternehmen im Sommer 2023 letztlich in die Schieflage, unter die Secureo mit dem erfolgreichen Abschluss der Sanierung nun einen Schlussstrich zieht. Das Team rund um Geschäftsführerin Caroline Reinalter hatte die Führung des Unternehmens in dieser kritischen Phase übernommen.

„Durch konsequente Kostensenkungen in verschiedenen operativen Kernbereichen wurde das Unternehmen bereits erfolgreich stabilisiert“, heißt es von Secureo. Ein zentraler Baustein der neuen Effizienzstrategie sei eine umfassende Softwareumstellung in den kommenden Jahren, die die internen Prozesse nachhaltig optimieren werde.

Managementfehler in der Vergangenheit

Zum damaligen Zeitpunkt der Insolvenz wurden von Seiten des Unternehmens kaum Informationen bekanntgegeben. Heute begründet Secureo gegenüber brutkasten die Insolvenz mit kapitalintensiven Managementfehlern in der Vergangenheit. Das aktuelle Management stellt hierzu klar, dass es keine Verantwortung für die insolvenzauslösenden Faktoren der Vergangenheit trage.

Zuerst hohe Investments, dann Insolvenzverfahren

Secureo ist seit seiner Gründung 2014 von einer wechselhaften Geschichte geprägt. In seinen Anfangsjahren legte das Unternehmen als E-Commerce-Plattform für Sicherheitsprodukte ein rasantes internationales Wachstum hin, das von namhaften Investoren wie Hans Peter Haselsteiner mit Millionenbeträgen unterstützt wurde.

In den darauffolgenden Jahren kam es zu weitreichenden Veränderungen. Die Produktpalette wurde verkleinert: Mit der Marke secureo.at fokussierte sich das Unternehmen gänzlich auf Tresore, Safes und Waffenschränke. Mit dem erfolgreichen Sanierungsverfahren sei nun eine Expansion in den EU-Raum geplant

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