21.01.2022

incibit: Warum die Grazer App-Agentur Googles “Flutter” in Österreich etablieren will

Mit Zielgruppen-Fokus auf Startups und dem Einsatz neuer Technologien wie “Flutter” möchten die incibit-Gründer die App-Development-Branche in Österreich für sich gewinnen.
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incibit-Gründer Dominik Groß und Thomas Spitzer
incibit-Gründer Dominik Groß und Thomas Spitzer | © incibit

Wenn es um Digitalisierung geht, ist Österreich ein Dritte-Welt-Land – das behaupten zumindest die incibit-Co-Founder Dominik Groß und Thomas Spitzer. Die Grazer App-Agentur-Gründer haben sich zum Ziel gesetzt, Österreich Stück für Stück digitaler zu machen, indem sie individualisierte App-Lösungen für ihre Kund:innen entwickeln. “Wir waren von Anfang an dabei in der App-Development-Branche und wissen alles, was es braucht, um eine gute App zu entwickeln und Kund:innen zufrieden zu stellen”, sagt Groß. 

Vom Hobby zum Beruf 

Schon im Alter von 15 Jahren entwickelte Co-Founder Groß eigenständig Apps und hat 2013 den österreichweiten Jugend-Innovativ-Preis für seine erste App IntelliScreen gewonnen. Mit seiner zweiten Applikation erreichte er über 100.000 Nutzer:innen. Der HTL-Absolvent hat Software-Entwicklung in der Schule gelernt, aber die App-Entwicklung sich selbst beigebracht. Nach der HTL schloss der Hobby-App-Developer sein Software-Design-Studium auf der FH Joanneum ab, wo er auch seinen Co-Founder Spitzer kennenlernte und mit ihm im März 2020 incibit gründete.

Zeit- und Kostenoptimierung

Das Startup arbeitet mit “Flutter”, einem Framework von Google, das den Vorteil bietet, nur eine App entwickeln zu müssen, welche anschließend für IOS, Android sowie Webanwendungen im Browser eingesetzt werden kann. Dadurch entsteht nicht nur eine Zeitersparnis für die Entwickler, sondern auch eine große Kostenersparnis für Auftraggeber:innen, so die Gründer. 

“Viele andere Player arbeiten mit alten Tools und entwickeln Apps separat. Wir verwenden neueste Technologien wie Flutter und bieten Kund:innen dadurch einen größeren Mehrwert”, sagt der Co-Founder. 

Die Grazer Experten möchten die Nutzung der Flutter-Technologie, die auch für die Entwicklung von Google-Pay eingesetzt worden ist, in Österreich verbreiten. Dafür haben die Jungunternehmer eine Flutter-Community in Graz gegründet, in der sie Entwickler:innen den Qualitäts-, Preis- und Zeitbenefit von dieser Technologie näher bringen möchten. Die beiden bieten auf Nachfrage auch Flutter-Consulting-Leistungen an. 

incibit nimmt auch Startup-Anteile als Bezahlung

Selbst noch ein Startup, identifizieren sich die Gründer mit dem Mindset von Jungunternehmern und haben ihren Zielgruppen-Fokus auf Startups gelegt. Sobald Auftraggeber:innen mit einer App-Idee anfragen, werden sie während der kompletten Projektabwicklung vom incibit-Team begleitet. 

Dabei verlangt das Duo einen Pauschalpreis für die initiale Entwicklung der App, die Intensität der Betreuung wird nach Kund:innenwunsch geregelt. Auch für alternative Bezahlmodelle sind die Gründer offen. “Sobald wir ein Startup mit Potential als Kund:in gewinnen, bieten wir die Möglichkeit, die Bezahlung gegen Beteiligung an ihrem Startup zu begleichen. Somit können wir an der Entwicklung dieser Startups von Anfang an teilhaben”, erklärt Groß. 

Wachstum für 2022 geplant

Die selbstfinanzierten Jungunternehmer setzen ihren Hauptmarkt primär in Österreich an, betreuen aber auch Kund:innen aus Deutschland. Eine Expansion in weitere EU-Länder kann sich das Duo gut vorstellen und möchten 2022 eventuell erste Mitarbeiter:innen einstellen.


 “Zurzeit arbeiten wir auch an unserem zweiten Startup Vegan Cheffrey, welches wir als App selbst entwickelt haben. Mit veganen Rezepten unserer Mitgründer:innen von Elevate Marketing, Marina Schweiger und Alexander Wruss, möchten wir, neben unserer Vision, die Digitalisierung in Österreich vorantreiben zu wollen, veganes und nachhaltiges Kochen digital vereinfachen”, sagt Groß.   

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Die flatexDEGIRO AG wird künftig durch einen erfahrenen Mann verstärkt. Dominik Beier soll ab Jänner 2027 in dem MDAX-Konzern die Stelle des Chief Growth Officers besetzen, eine Position, die neu im Vorstand geschaffen wurde. Die Aufgaben des Ex-CCOs von Bitpanda umfassen die Weiterentwicklung der Wachstums- und Markenstrategie der Gruppe sowie die Verzahnung von Produkt, Kundenerlebnis und Vermarktung.

„Was mich an flatexDEGIRO reizt, ist das enorme Potenzial des Unternehmens. Die Gruppe verfügt über eine einzigartige Marktposition in Europa, eine große Kundenbasis und eine hervorragende Ausgangslage, um deutlich mehr Menschen für das Investieren zu begeistern“, sagt Beier.

Beier soll Marktposition stärken

Die flatexDEGIRO AG, in Österreich unter der Marke flatex aktiv, ist in 16 europäischen Ländern als Online-Broker tätig. Der MDAX-Konzern betont, durch die Schaffung der Position u. a. seine Marktposition in Europa weiter ausbauen und mehr Menschen für langfristigen Vermögensaufbau und Investieren begeistern zu wollen. „Mit Dominik gewinnen wir einen der profiliertesten Wachstumsexperten Europas, der in seiner bisherigen Laufbahn mehrfach bewiesen hat, wie man genau dieses Potenzial erfolgreich erschließt“, sagt Oliver Behrens, CEO von flatexDEGIRO.

Beier verantwortete zuletzt als CCO bei Bitpanda die Bereiche Marketing, Wachstum und internationale Expansion. Davor war der Co-Founder von Padelzone u. a. als CEO der Interwetten Group sowie in Führungspositionen bei Sportradar tätig.

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