13.06.2025
ARABISCHE HALBINSEL

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“

Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien werden für immer mehr heimische Unternehmen zum entscheidenden Markt. Wie ist es tatsächlich vor Ort? Und wie geht man als Expat aus dem Westen mit der politischen Situation um? Drei österreichische Gründer:innen erzählen.
/artikel/in-oesterreich-perfektionieren-wir-in-saudi-arabien-realisieren-wir
(vl.) Ibrahim Imam, Yvonne Winter und Berthold Baurek-Karlic verfolgen ihre Geschäfte auf der arabischen Halbinsel | (c) PlanRadar / FlyNow / Venionaire Capital
(vl.) Ibrahim Imam, Yvonne Winter und Berthold Baurek-Karlic verfolgen ihre Geschäfte auf der arabischen Halbinsel | (c) PlanRadar / FlyNow / Venionaire Capital

Dieser Artikel erschien zuerst in der neuen Ausgabe des brutkasten-Printmagazins „Neue Welten“. Das Magazin wird exklusiv an die wichtigsten Stakeholder des österreichischen Innovations-Ecosystems zugestellt. Eine Möglichkeit zum Download findet sich am Ende des Artikels.


Zwischen vier und 5,1 Prozent in den Vereinigten Arabischen Emiraten, zwischen drei und 3,4 Prozent in Saudi-Arabien: So lauten die Prognosen zum BIP-Wachstum im Jahr 2025. Österreich steuert indessen auf das dritte Rezessionsjahr in Folge zu. Während hierzulande niemand so recht zu wissen scheint, wie die Alpenrepublik ihre Rolle als „Patient Europas“ wieder loswird, scheint auf der Arabischen Halbinsel punkto Wachstum alles beim Alten zu sein.

„Die Region ist ein bisschen immun gegen Rezession“, sagt Ibrahim Imam. Er ist Co-Founder und Co-CEO des Wiener Scaleups PlanRadar. Er wohnt in Dubai und treibt dort die Geschicke seines Unternehmens vor Ort voran. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien seien mittlerweile die am stärksten wachsende Region für das Scaleup, erzählt Imam.

Kein Wunder: PlanRadar ist inzwischen eine globale Größe in der Digitalisierung der Baubranche. „Und hier in der Region werden aktuell weltweit die meisten Kräne gebraucht“, sagt der Gründer. Eines bekommt man schließlich auch im rund 4.000 Kilometer entfernten Österreich unweigerlich mit: An ambitionierten Bauprojekten mangelt es Saudis und Emiratis nicht.

„Tausende“ Salzburger E-Helikopter für die Expo

Und auch nicht an anderen ambitionierten Projekten. „Der arabische Raum und speziell Saudi-Arabien sind für uns deshalb so spannend, weil dort nicht nur Visionen ausgesprochen, sondern auch real umgesetzt werden“, sagt Yvonne Winter, Co-Founderin des Salzburger E-Kopter-Startups FlyNow. Von Riad aus betreut sie Großprojekte des Startups, das einen selbst fliegenden E-Helikopter entwickelt, die in Österreich so aus rein regulatorischen Gründen nicht denkbar wären.

„Wir haben letztes Jahr mit dem NIDC (Anm.: National Industrial Development Center) und der GACA (Anm.: General Authority of Civil Aviation) in Saudi-Arabien ein Agreement für eine stufenweise Implementierung vereinbart. Derzeit laufen die Vorbereitungen für ein Pilotprojekt in Saudi-Arabien, zusammen mit verschiedenen Behörden, Firmen und Universitäten“, erzählt Winter.

FlyNow-Gründerin Yvonne Winter bei einem Event in Riad | (c) FlyNow

Das Land will zeitnah ein „3D-Mobilitätsnetzwerk“ aufbauen. Soll heißen: Geht es nach bereits von saudischer Seite kommunizierten Plänen, könnten bei der Expo 2030 in Riad unter anderem „Tausende“ FlyNow-Helikopter Besucher:innen zum Preis einer Taxifahrt auf fixen Routen durch die Gegend fliegen.

Man treffe in Saudi-Arabien auf ein Umfeld, das bereit für eine schnelle Integration neuer Mobilitätsformen sei – sowohl infrastrukturell als auch regulatorisch, sagt Winter. Die Grundhaltung sei dabei: „Wenn es technisch sinnvoll ist und einen klaren Mehrwert bringt, dann setzen wir es um – jetzt.“

Die Gründerin vergleicht: „Dieser Pragmatismus gepaart mit der Bereitschaft, auch in großen Dimensionen zu denken, unterscheidet sich schon sehr von Österreich, wo oft deutlich länger geplant und diskutiert wird. Ich sage immer: In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir. Beides hat seinen Wert – und wir bei FlyNow verbinden beides.“

„Rahmenbedingungen, mit denen der Standort brummen darf und soll“

Berthold Baurek-Karlic, Gründer der Wiener Investmentgesellschaft Venionaire Capital, sieht das ähnlich: „Es gibt hier eine ‚Let’s-do-it-Mentalität‘. Es geht hier darum, etwas zu leisten und auf die Straße zu bringen. Die Leute setzen sich im Mindset weniger Schranken – alle wollen machen, bauen und entwickeln. Und es gibt auch die nötige politische Unterstützung und Rahmenbedingungen, mit denen der Standort brummen darf und soll.“

Baurek-Karlic hat vor sieben Jahren als Co-Founder des Startups courseticket erste Erfahrungen in Saudi-Arabien gemacht. „Unsere späteren Partner vor Ort sind damals proaktiv auf uns zugekommen. Wir haben schnell erkannt, dass die Qualität europäischer Lösungen dort sehr hoch angesehen ist“, erzählt er. Nun arbeitet er daran, genau diese Erkenntnis mit einem Geschäftsmodell umzusetzen. Seit einiger Zeit bietet er heimischen Unternehmen, darunter auch den Venionaire-Portfolio-Firmen, ein Business-Development-Service für die Arabische Halbinsel an.

„Unser europäischer, strukturierter Ansatz, kombiniert mit lokaler Vernetzung vor Ort, trifft einen Market-Need“, meint der Investor. Auf Dauer will er unterschiedlichsten Unternehmen beim Sprung in den arabischen Raum helfen und streckt seine Fühler dazu sogar bis nach Japan aus. Eine Niederlassung in Dubai befindet sich in Gründung. Schon davor sorgen drei Partnerinnen – etwa der Steirer Herwig Rollett, der auch Geschäftsführer der Dubai-Tochter werden wird – vor Ort dafür, das Geschäft in Gang zu bringen. Entsprechend sei er selbst nur „bedarfsbezogen“ dort, erzählt Baurek-Karlic, „etwa alle zwei Monate“.

Berthold Baurek-Karlic und Herwig Rollett in Dubai | (c) Venionaire Capital

Anders ist das bei PlanRadar-Co-Founder Ibrahim Imam. Er zog 2022 mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach Dubai. Diese Entscheidung hätten seine Familie und er sich damals nicht leicht gemacht und eine „Plus-Minus-Liste“ erstellt. Letztlich habe sich zu diesem Zeitpunkt aber ein „Sweetspot“ ergeben.

„Das Wichtigste bei so einer Entscheidung ist natürlich, wie es für die Familie und die Kinder ist. Meine Frau war damals gerade noch mit unserem kleinsten in Karenz. Es hat sich für sie sehr gut ergeben, in den Flieger zu steigen, anstatt in den alten Job zurückzugehen. Unsere beiden größeren Kinder waren am Beginn der Volksschule und haben Schule davor hauptsächlich über Microsoft Teams erlebt. Meine Tochter hat mich damals gefragt, ob sie ihre Mitschülerinnen jemals ohne Maske sehen wird. Enge Freundschaften hatten beide nicht in der Schule. Wir hatten daher nicht das Gefühl, sie aus einem Gefüge herauszureißen“, erzählt Imam.

„Die Emirate haben eine Atmosphäre geschaffen, wo sich alle wohlfühlen“

Über sich selbst sagt er: „Der Kulturraum liegt mir gut.“ Schließlich sei er Halb-Ägypter und habe nach der Matura schon einmal ein Jahr in Kairo gelebt. Dubai sei dennoch ganz anders. „Wenn du in Riad ein Uber bestellst, fährt dich ein Saudi. In Dubai ist es ein Pakistani oder ein Inder, aber ganz sicher kein Emirati. Saudi-Arabien ist sozusagen ein ‚echtes Land‘. Da gibt es auch arme Leute und Arbeitslose. In Dubai ist das nicht so“, sagt Imam.

Ibrahim Imam in Dubai | (c) PlanRadar

Nur zwölf Prozent der Bevölkerung des Landes sind Emiratis, der Rest Expats. „Alle haben eine Story: vom pakistanischen Taxifahrer, der die Familie im Dorf ernährt, bis hin zum Lufthansa-Manager. Man trifft ständig neue Leute und sie haben immer eine interessante Geschichte. Es ist eine sehr spezielle Situation“, erzählt der PlanRadar-Gründer und kommt ins Schwärmen: „Was ich wirklich zelebriere, ist: Jeder wird akzeptiert. Wir feiern Weihnachten, islamische Feiertage und das chinesische Neujahr zusammen. Alles ist gleich wichtig. Die Emirate haben eine Atmosphäre geschaffen, wo sich alle wohlfühlen.“

„Kritik kommt meistens von Leuten, die selbst noch nicht dort waren“

Doch ist das tatsächlich so? Organisationen wie Amnesty International führen in ihren Berichten sowohl für die Vereinigten Arabischen Emirate als auch für Saudi-Arabien umfassende Menschenrechtsverletzungen an. Im aktuellen Demokratieindex der britischen Zeitschrift „The Economist“ werden beide Länder als autoritäre Regime geführt. Wie geht man als Expat aus dem demokratischen Westen damit um?

„Ich erinnere mich noch gut an die Reaktion meiner Freunde und Familie, als ich beschlossen habe, Anfang 2023 nach Saudi-Arabien zu gehen“, erzählt Yvonne Winter. „Das, was ich in Saudi-Arabien dann erlebt habe, war sehr verschieden von dem, was wir über dieses Land denken und lesen. Ich denke, es ist wichtig, sich der Unterschiede bewusst zu sein und mit offenen Augen und Herzen und klarem Wertekompass in so einem Umfeld zu agieren.“

Und es passiere vor Ort viel Wandel, nicht nur in der Infrastruktur, sondern auch gesellschaftlich, meint die FlyNow-Gründerin: „Frauen in Führungsrollen, Bewusstsein für Bildung und Innovation – die Geschwindigkeit der Veränderung vor Ort ist atemberaubend und ich bin dankbar, das persönlich erleben und daran teilhaben zu dürfen“, sagt sie und setzt nach: „Ich bin nicht dort, um zu urteilen, sondern um mitzugestalten.“

Auch Berthold Baurek-Karlic betont auf die Frage nach seinem Umgang mit der Kritik an Saudi-Arabien und den Emiraten die Fortschritte: „Die Kritik kommt meistens von Leuten, die selbst noch nicht dort waren, zumindest in letzter Zeit. Es hat sich viel getan und es ist sehr sicher. Es gibt einen sehr respektvollen Umgang miteinander. Und ja: Es gibt harte Strafen – aber dafür de facto keine Kriminalität. Es sind klare Regeln, an die man sich halten muss.“

Der Zuzug von Expats und die Position der Region „im Rampenlicht“ hätten in den vergangenen Jahren auch zu einer Öffnung und Modernisierung beigetragen, etwa bei Frauenrechten. „Die fehlende Demokratie und die anderen gesellschaftlichen Strukturen – das muss man akzeptieren. Aber sie entwickeln sich weiter und wollen international mitspielen. Sie wollen Europäer dabei nicht dazu bringen, ihre eigenen Werte zu leugnen. Sie wollen einfach eine führende Region werden, und das sehe ich positiv“, sagt der Venionaire-Gründer.

„Demokratie kann auch ein bisschen hinderlich sein“

Auch Ibrahim Imam ortet in Bezug auf die Region „viele Vorurteile, die meiner Meinung nach nicht stimmen“. Saudi-Arabien sei ganz anders als vor fünf Jahren. Benachteiligungen sehe er keine. „In Sachen Demokratie versuche ich mir die Frage zu stellen: Was bedeutet das für mich und meine Familie, nicht wählen zu können? Ja, es wäre schön, aber ich bin nicht unzufrieden damit, wie es hier läuft – ganz im Gegenteil. Demokratie ist letztlich auch ein Zeitinvestment, und sie kann auch ein bisschen hinderlich sein.“

PlanRadar-Partner in anderen Ländern würden mitunter neidisch auf die Arabische Halbinsel blicken, weil Entscheidungen schnell getroffen würden. „Dinge werden gemacht, es wird nicht lange gewartet. Auch wenn es manchmal die falsche Entscheidung ist: Wie im Startup ist es wichtig, eine Entscheidung zu treffen. Und wenn diese falsch ist, weiß man dann schneller als andere, dass sie falsch ist“, sagt Imam.

Die Bewohner:innen, also auch die Expats, würden dabei aber durchaus miteinbezogen. „Der Staat hinterfragt sich ständig selbst. Es gibt etwa Challenges, bei denen dazu aufgerufen wird, die bürokratischsten Prozesse zu finden. Da können Residents sich einbringen.“ Der PlanRadar-Gründer räumt aber ein: „Andererseits gibt es keine Volksbegehren und dergleichen. Das Volk kann hier niemanden dazu zwingen, Themen zu behandeln.“ Letztlich sei Dubai „aufgesetzt wie eine Firma“. „Sie wollen diese Firma voranbringen, und das bedeutet Wachstum.“

Und darauf sind auch die Österreicher:innen aus, die es in die Emirate und nach Saudi-Arabien zieht. Berthold Baurek-Karlic drückt das so aus: „Jeder hier hat Hummeln im Hintern. Die Leute sind nicht im Markt wegen des schönen Wetters, sondern weil sie Riesenchancen sehen.“

Deine ungelesenen Artikel:
27.05.2026

Diamens gewinnt den S&B Award 2026, Duramea holt den brutkasten-Sonderpreis

Zehn forschungsbasierte Business-Ideen traten beim S&B Award 2026 des Rudolf Sallinger Fonds gegeneinander an. In einer feierlichen Award Ceremony wurden nun die Sieger-Teams prämiert.
/artikel/diamens-gewinnt-den-sb-award-2026-duramea-holt-den-brutkasten-sonderpreis
27.05.2026

Diamens gewinnt den S&B Award 2026, Duramea holt den brutkasten-Sonderpreis

Zehn forschungsbasierte Business-Ideen traten beim S&B Award 2026 des Rudolf Sallinger Fonds gegeneinander an. In einer feierlichen Award Ceremony wurden nun die Sieger-Teams prämiert.
/artikel/diamens-gewinnt-den-sb-award-2026-duramea-holt-den-brutkasten-sonderpreis
Beim S&B Award 2026 wurden vielversprechende Spinoffs prämiert | (c) Hannes Winkler
Beim S&B Award 2026 wurden vielversprechende Spinoffs prämiert | (c) Hannes Winkler

„Nächstes Jahr haben wir die 100 voll“, sagt Elisabeth Mayerhofer. Sie moderierte auch dieses Jahr die Vergabe des S&B Awards des Rudolf Sallinger Fonds – gemeinsam mit Philipp Horvath. Mit 100 meint Mayerhofer Finalisten-Spinoffs, die beim Award gegeneinander antreten. Stand 2026 gab es bislang nämlich 99 davon – der Award wurde nun zum zehnten Mal vergeben.

Prominente Alumni

Welchen Impact der S&B Award hat, erläuterte nicht nur die frühere Casinos-Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner, die als langjährige Vorsitzende des Kuratoriums des Rudolf Sallinger Fonds im vorigen Jahrzehnt den entscheidenden Anstoß zu dessen Schaffung gegeben hatte. Auch prominente Alumni kamen bei der Award Ceremony zu Wort.

Bettina Glatz-Kremsner (m.) erzählte Moderatorin Elisabeth Mayerhofer (r.), wie alles begann | (c) Hannes Winkler

„Das Preisgeld hat uns damals die Finanzierung eines entscheidenden Patents ermöglicht und die Aufmerksamkeit, die wir bekommen haben, war gerade in der Anfangsphase enorm wichtig“, erzählt Cubicure-Gründer Robert Gmeiner, der mit seinem Spinoff im 3D-Druck-Bereich die erste Ausgabe des Awards gewonnen hat und mittlerweile auf einen 79 Millionen Euro schweren Exit zurückblickt.

Das auf Lieferketten-Monitoring spezialisierte KI-Unternehmen Prewave, das mittlerweile zu den größten Scaleups des Landes zählt, holte sich beim Antritt 2018 zwar nicht den Sieg. Profitiert habe man aber dennoch sehr – sowohl von der Sichtbarkeit als auch von der Nachschärfung des eigenen Modells und Pitchs im Rahmen der Bewerbung, erzählt Co-Founder und CEO Harald Nitschinger. Sein Tipp an die aktuellen Finalist:innen: „Think big!“

Die Alumni Harald Nitschinger (l.) und Robert Gmeiner (m.) gaben den Finalist:innen Tipps aus ihrer Erfahrung | (c) Hannes Winkler

Es ist ein Ratschlag, den sich die Forscher:innen hinter den zehn diesjährigen Finalisten-Projekten – brutkasten berichtete im Vorfeld – gewiss zu Herzen nehmen. Denn zwar sind sie mit ihren Spinoffs mitunter noch in einer sehr frühen Phase, doch die forschungsbasierten Produkte haben denkbar großes Potenzial.

„Furchtbare“ Auswahl aufgrund durchwegs hoher Qualität

Entsprechend schwer war die Auswahl für die Jury, bei der Ceremony vertreten durch Rudolf Dömötör (WU Wien), Gertraud Leimüller (winnovation) und Josef Glössl (BOKU). Juryvorsitzender Dömötör verriet mit einem Augenzwinkern: „Es war furchtbar! Also nicht die Projekte, sondern bei dieser enormen Qualität einen Sieger zu ermitteln,“ und doch habe es, wie immer, nur einen geben können.

Rudolf Dömötör fungierte als Juryvorsitzender | (c) Hannes Winkler

Hauptpreis für Diamens

Den Hauptsieg und damit ein Preisgeld von 20.000 Euro holte sich schließlich das JKU-Linz-Spinoff Diamens (brutkasten berichtete bereits mehrmals). Das HealthTech-Startup entwickelt eine neue, nicht-invasive Diagnose-Methode für Endometriose, an der weltweit rund 190 Millionen Frauen leiden. Der Weg zum Award-Sieg sei ein spannender Prozess gewesen, sagt Co-Founderin und CEO Marlene Rezk-Füreder gegenüber brutkasten: „Die Jury war sehr kompetent und hat nicht die Fragen gestellt, die man sonst immer bekommt.“ Mit dem Preisgeld habe man bereits einen konkreten Plan: „Wir werden damit unser zweites Patent einreichen, um unsere Technologie weiter schützen zu können.“

Das Gründerinnen-Team von Diamens (v.l.n.r.): Clara Ganhör, Angelika Lackner, Marlene Rezk-Füreder und Eva Scharnagl | (c) Hannes Winkler

brutkasten-Sonderpreis für Duramea

Auch dieses Jahr vergab brutkasten einen Sonderpreis über 5.000 Euro Medienvolumen, dessen Sieger per Online-Voting ermittelt wurde. Diesen holte sich das TU-Graz-Spinoff Duramea, das eine Membran-Technologie für die effiziente Erzeugung von grünem Wasserstoff entwickelt. „Wir wollen damit grünen Wasserstoff günstiger machen, als Wasserstoff, der aus Erdöl produziert wird“, erklärt Gründer Sebastian Rohde. Vom S&B Award habe man sich vor allem Sichtbarkeit versprochen. Auch wie man die zusätzliche Sichtbarkeit über das brutkasten-Medienvolumen einsetzen wolle, verrät Rohde bereits: „Wir sind aktuell noch sehr gut durch Förderungen finanziert. Aber mit der weiteren Entwicklung werden wir früher oder später auch auf Investorensuche gehen.“

Duramea vertreten durch Jean Claude Koffi (2.v.l.) und Sebastian Rohde (2.v.r.) holte sich den brutkasten-Sonderpreis | (c) Hannes Winkler

Sonderpreis von Onsight Ventures für Cairos

Und noch ein weiterer Sonderpreis wurde dieses Jahr vergeben – von Onsight Ventures rund um Tech-Pionier und Investor Hermann Hauser. Das Siegerteam erhält ein Ticket für das Hermann Hauser Frontier Lab im Oktober in Graz. Den Preis holte sich das Montanuniversität-Leoben-Spinoff Cairos, das ein Verfahren zur Herstellung von erneuerbarem synthetischen Erdgas entwickelt. „Unser nächstes großes strategisches Ziel ist die erste kommerzielle Anlage und dafür werden wir Kapital brauchen. Da wird uns die Teilnahme am Hermann Hauser Frontier Lab definitiv weiterhelfen“, kommentiert Co-Founder Martin Peham gegenüber brutkasten.

Cairos von Andreas Krammer (2.v.l.) und Martin Peham (2.v.r.) sicherte sich den Sonderpreis von Onsight Ventures | (c) Hannes Winkler
Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

„In Österreich perfektionieren wir, in Saudi-Arabien realisieren wir“