27.05.2015

In eigener Sache: Daniel Cronin startet „Startup Espresso“-Channel in Kooperation mit „derBrutkasten“

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Daniel Cronin startet YouTube Channel mit diego5 studios.

Liebe Brutkastler, 

Wir bemühen uns unermüdlich Tag und Nacht den besten und spannendsten Content für euch zu generieren. Darum sind wir auch immer auf der Suche nach den besten Partnern. Wir dürfen daher stolz verkünden, dass derBrutkasten Kooperations-Partner von Daniel Cronins „Startup Espresso“-Channel ist, der von diego5 studios – dem neugegründeten Unternehmen von Sandra Thier und Rudi Kobza – produziert wird.

Daniel Cronin kennt die Startup Szene wie kein anderer. Er ist Moderator, Gründer, Universitäts-Lektor, Berater und gern gesehener Gast. Er ist Gründungsmitglied bei Austrian Startups, hat die Puls4 Show „2 Minuten 2 Millionen“ moderiert sowie unzählige andere Veranstaltungen mit Startup-Fokus. Seit vier Jahren führt er auch durch das Pioneers Festival, das in der Wiener Hofburg zwei Tage lang die Stadt Wien zu einer internationalen Bühne für Startups werden lässt.

Nun launcht er seinen eigenen YouTube Channel zum Thema Startups: „Startup Espresso by Daniel Cronin“ heißt der Kanal. Dort lädt er jede Woche Video-Tutorials zum Thema Startup hoch. Neben den zahlreichen Social Media Kanälen werden sämtliche Videos am Brutkasten zur Verfügung stehen. „Das Ziel des Brutkastens ist es unsere User immer mit den aktuellsten Themen und Stories rund um das Thema Startups und Innovation versorgen zu können!“, so Lorenz Edtmayer, Co-Founder von www.derbrutkasten.at. „Der Video-Content von „Startup Espresso by Daniel Cronin“ passt perfekt in unser Portfolio“, freut sich Edtmayer über zukünftige Zusammenarbeit.

Wie Daniel, der 33-Jährige gebürtige Hamburger mit irischen Wurzeln, überhaupt auf die Idee kam?

Ich finde es schade, wenn tolle Ideen an Basics scheitern. Ich möchte beispielsweise über die häufigsten Fehler reden und wie man sie vermeiden kann. In einer Sprache, die man versteht, ganz einfach simple und auf den Punkt gebracht. Ich möchte auch gerne meine Erfahrungen teilen, die ich in den letzten Jahren gewonnen habe. Und natürlich auch andere Gesprächspartner aus der Startup-Community befragen.

Wer, wenn nicht Cronin, der tausende (keine Übertreibung!) Live-Pitches gehört und mitverfolgt hat, mit unzähligen internationalen Startup-Gründern geredet hat und selbst Unternehmer ist, könnte an dieser Stelle qualifizierter sein, Jungunternehmern Tipps und Tricks zu geben. Da die Videos kompakt, heiß und intensiv sein sollen, lehnt er mit dem Namen „Startup Espresso“ am perfekten Moment mit bestem Espresso an.

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Prewave
Harald Nitschinger, Gründer von Prewave | (c) Prewave

Es nennt sich Quantified Resilience und soll zeigen, was Lieferkettenrisiken tatsächlich kosten. Das neue Portfolio des Wiener Startups adressiert die Risikolandschaft für globale Lieferketten, die sich seit Covid, der Chipknappheit sowie dem Krieg im Iran und in Russland verändert hat. Unternehmen haben in den vergangenen Jahren darauf reagiert und auf mehr Transparenz gesetzt, mehr Lieferanten überwacht und mehr Signale und Warnmeldungen verfolgt. Doch Einkaufsteams wollen nicht mehr Informationen, meint Co-Founder und seit Jänner alleiniger CEO Harald Nitschinger. „Sie wollen eine belastbare Entscheidungsgrundlage“, sagt er und bezieht sich auf eine Gartner-Studie aus 2026 mit dem Titel: „Market Overview for Supplier Risk Management Solutions.“ Teams, die ihre Zeit damit verbringen, schwer fassbare Risiken bei Sub-Tier-Lieferanten zu recherchieren und zu bewerten, hätten kaum Kapazitäten, um langfristige Resilienz aufzubauen.

Prewave: KI-Agenten übernehmen Recherche

Hier soll Quantified Resilience helfen, die globalen Risikodaten von Prewave mit den eigenen Daten eines Unternehmens zu verbinden, darunter Stücklisten, Lagerbestände, alternative Bezugsquellen und Umsatzzahlen. Spezialisierte KI-Agenten würden dann die Recherche übernehmen, Risiken priorisieren und deren mögliche finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen bewerten.

Ein Bestandteil des neuen KI-Portfolios heißt Prewave Respond und beinhaltet KI-Agenten, die Signale aus der gesamten Plattform bündeln und Risikosituationen danach ordnen, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Risikomanager würden so auf einen Blick sehen, welche Situationen jetzt Aufmerksamkeit erfordern und welche warten können. Die Agenten lassen sich an die eigenen Prozesse und Prioritäten des jeweiligen Unternehmens anpassen.

Plattform zeigt Betroffenheit

„Die Bewertung einer Störung hat unser Risikoteam früher einen halben Tag gekostet, plus Abstimmung mit den Konzerneinkäufern, um die Auswirkungen auf die Lieferanten zu verifizieren“, erklärt Verena Rausch, Group Risk Manager bei der Vaillant Group, wie Prewave den Aufwand bei der Bewertung einzelner Störungen reduziert. „Beim Erdbeben von Kumamoto hat Prewave rund 50 aufgezeigte Lieferanten auf 11 eingegrenzt, die geprüft werden mussten, und einen unmittelbaren Produktionsstopp aufgezeigt. Das verkürzt den Zeitaufwand für jede Bewertung.“

Der Schlüssel zu dieser Priorisierung liege darin zu verstehen, was eine Störung für das Geschäft bedeutet. Die Prewave-Plattform kombiniert Informationen zu globalen Ereignissen, Lieferantenstandorten, Tier-n-Beziehungen und Rohstoffabhängigkeiten mit den eigenen Lieferketten- und ERP-Daten des Unternehmens. Sie zeige so, welche Lieferanten, Materialien oder Produkte tatsächlich betroffen sind.

Für Nitschinger ist Quantified Resilience der nächste Schritt im Umgang mit zunehmend komplexen Lieferkettenrisiken: „Unseren Kunden fehlt es nicht an Informationen. Im Gegenteil, sie werden mit Warnmeldungen, Ratings und Lieferanten-Updates überflutet. Wir geben ihnen jetzt Werkzeuge an die Hand, die diese Signale in eine konkrete Entscheidungsgrundlage verwandeln: Was verdient meine Aufmerksamkeit? Wo bin ich tatsächlich exponiert? Was steht finanziell auf dem Spiel? Und wo sollten wir Resilienz aufbauen, um die größte Wirkung zu erzielen? Quantified Resilience macht diese Zusammenhänge messbar und damit steuerbar.“

Resilienz von Kostenfaktor soll zur Investitionsentscheidung werden

Über die Priorisierung hinaus berechnet Prewave die finanziellen Auswirkungen einer Störung anhand von Daten wie Lagerbeständen, Stücklisten und Umsatz, heißt es. Damit soll die Resilienz von einem Kostenfaktor zu einer Investitionsentscheidung werden. Unternehmen könnten Ausgaben dorthin lenken, wo sie am meisten bewirken, und sie gegenüber Geschäftsführung und Vorstand mit belastbaren Zahlen untermauern.

Künftig will Prewave diesen Ansatz nutzen, um die Lieferketten seiner Kunden ganzheitlich und proaktiv zu optimieren. Prewave Optimise, ein weiteres Tool aus der „Quantified Resilience“-Strategie, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet, soll zeigen, wo Absicherungen über das notwendige Maß hinausgehen und wo gefährliche Lücken bestehen. Ziel ist ein Lieferantennetzwerk, das Kosten und Resilienz entsprechend der individuellen Risikobereitschaft eines Unternehmens ausbalanciert.

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