14.02.2022

Grazer Ideentriebwerk stellt neuen Vorstand vor

Moritz Hiebl, Maximilian Milenkovics und Michael Herzog leiten den Verein seit Jänner und werden beim "Startup Spritzer" am Donnerstag vorgestellt.
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vlnr.: Michael Herzog, Moritz Hiebl und Maximilian Milenkovics | (c) Ideentriebwerk Graz
vlnr.: Michael Herzog, Moritz Hiebl und Maximilian Milenkovics | (c) Ideentriebwerk Graz

Mitgründerin und erste Präsidentin des Grazer Ideentriebwerks war 2012 die Female Founders-Gründerin und Startup-Beauftragte im BMDW Lisa Fassl. Seit einigen Jahren wechselt der studentische Verein, der eine zentrale Rolle in der Vernetzung der Grazer Startup-Szene spielt, seinen Vorstand jährlich. Auf einen rein weiblichen Vorstand im Vorjahr – Julia Schadinger, Verena Vukovich und Sarah Sommersguter – folgt nun erstmals ein rein männlicher. Moritz Hiebl, Maximilian Milenkovics und Michael Herzog übernahmen im Jänner. Bei der ersten Ausgabe der Event-Reihe „Startup Spritzer“ in diesem Jahr (es ist die 78. insgesamt) am Donnerstagabend werden die drei präsentiert.

Das ist der neue Ideentriebwerk-Vorstand

Moritz Hiebl, der nun Ideentriebwerk-Präsident ist, absolviert gerade seinen Bachelor im Bereich Bau- und Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Graz und ist seit Juni 2021 Mitglied des Ideentriebwerks. Bislang fungierte er dort als Community Manager. Dabei sei es mit dem Aufstieg sehr schnell gegangen, heißt es in einer Aussendung. „Ich glaube, ich war drei Wochen lang im Community Management Team, als ich für den neuen Vorstand vorgeschlagen wurde“, erzählt Hiebl. „Vor allem in der Position als Präsident habe ich sehr viel Verantwortung in der Bearbeitung verschiedenster Aufgaben. Mit dieser Aufgabe möchte ich sehr sorgsam umgehen und die daraus gewonnenen Learnings auch in meine berufliche Zukunft mitnehmen“, kommentiert der Steirer. Er arbeite bereits an seinem eigenen Startup. Als Präsident ist er nun verantwortlich für die Mitglieder des Vereins und das Vereinsgeschehen. Zudem vertritt er den Verein nach Außen und ist die erste Ansprechperson für Externe.

Bereits sein eigenes Unternehmen gegründet hat Maximilian Milenkovics. Auch er sei nur drei Wochen im Community Management des Vereins tätig gewesen, bevor er beschlossen habe, sich für eine Funktion im neuen Vorstand bereitzustellen. Bereits 2020 war er als Mentor bei einem Event im Rahmen der Gründermesse des Ideentriebwerks tätig. Als Head of Operations koordiniert er nun die interne Vereinskommunikation. „Für das Jahr 2022 steht die Automatisierung im Vordergrund. Zurzeit sind Aufgaben innerhalb der einzelnen Teams zu absolvieren, die zeitaufwendig sind, aber gemacht werden müssen. Ich sehe es daher als meine Pflicht herauszufinden, wie man diese Routineaufgaben automatisieren und digitalisieren kann, damit sich unsere Mitglieder in Zukunft ausschließlich auf die wichtigen Aufgaben fokussieren können“, erklärt Milenkovics.

Der Dritte im neuen Vorstandsteam Michael Herzog als Head of Finance . Der gebürtige Kärntner studiert Internationales Management an der FH Joanneum und arbeitet im Bereich Marketing & Sales. Seit Juli 2021 war er im Event-Team des Ideentriebwerks tätig. „Wir waren damals ein sehr großes Team, die Dynamik war super – das wünsche ich mir auch fürs kommende Jahr“, meint Herzog.

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Stefan Wierzbinski und Michal Lewandowski | (c) Walter Real Estate / Walter Group
Stefan Wierzbinski und Michal Lewandowski | (c) Walter Real Estate / Walter Group

Der Corporate-Venture-Capital-Arm (CVC) WaVe-X der in Wiener Neudorf ansässigen Walter Group, investiert im Rahmen einer Zehn-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde in den Berliner Energie- und Sanierungsexperten Fuchs & Eule. Angeführt wurde die Runde von GET Fund als Lead-Investor, daneben beteiligten sich weitere Partner wie PI Impact sowie die Bestandsinvestoren SET Ventures, Picus Capital und Realyze Ventures. Das 2021 gegründete Berliner Startup begleitet Eigentümer:innen von Wohn- und Gewerbeimmobilien durch künstliche Intelligenz und Datenanalysen bei der energetischen Sanierung.

„Ein generationsübergreifender Sanierungs-Superzyklus“

Bei seinen Investments konzentriere sich WaVe-X auf Unternehmen, die sich durch die „Bewältigung komplexer operativer und regulatorischer Herausforderungen nachhaltige Wettbewerbsvorteile erarbeiten“, erklärt Michal Lewandowski, Senior Investment Manager bei WaVe-X, gegenüber brutkasten. Er zeigt sich überzeugt, dass Fuchs & Eule einen „einzigartigen Zugang zu einem riesigen Markt“ biete, der aktuell von einem „generationsübergreifenden Sanierungs-Superzyklus in der DACH-Region“ angetrieben werde.

Forciert durch strenge nationale Vorgaben wie das deutsche Bundes-Klimaschutzgesetz und die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) stünden institutionelle Immobilieneigentümer unter immensem Druck. Dabei würden Objekten mit unzureichenden ESG-Ratings spürbare „Brown Discounts“ und gravierende Bewertungsrisiken drohen, warnt Lewandowski. Dass diese Risiken real sind, zeigen auch aktuelle Marktdaten des Branchenportals reduco.ai: Während energieeffiziente Gebäude der Klasse A zwischen 2021 und 2025 rund 13 Prozent an Wert gewannen, verloren unsanierte Objekte der Klassen G und H im selben Zeitraum rund 12 Prozent an Wert.

„Dieses Investment liegt unserer Muttergesellschaft sehr nahe“

Daraus ergebe sich ein operativer Nutzen für die gesamte Walter Group, erklärt Stefan Wierzbinski, Vorsitzender der Geschäftsführer von Walter Real Estate: „Dieses Investment liegt unserer Muttergesellschaft sehr nahe.“ Die „investmenttaugliche Energy Due Diligence“ von Fuchs & Eule sei für das große Wohnimmobilien-Portfolio von Walter Real Estate von großem Interesse. Die Gesellschaft sei in der Assetklasse Wohnen in Österreich, Deutschland und Dänemark investiert. Das Investment biete einen „skalierbaren Weg, um das Thema ESG-Compliance anzugehen“, die eigenen Assets zu optimieren und den Gebäudewert langfristig abzusichern.

Man habe WaVe-X bereits bei der Evaluierung des Startups mit der eigenen Expertise unterstützt und bestätigt, dass Fuchs & Eule ein „echtes Problem“ löse, mit dem sich auch Walter Real Estate im eigenen Portfolio beschäftige. Diese Partnerschaft sei jedoch „keine Einbahnstraße“, betont Wierzbinski. Neben der internen Nutzung der Plattform werde man das Team bei seiner anstehenden internationalen Expansion aktiv unterstützen: „Wir werden unser Real Estate Netzwerk und unsere Marktpräsenz einbringen, um Fuchs & Eule bei einem erfolgreichen Markteintritt in Österreich zu begleiten.“

Globale VC-Standards und strategischer Wissenstransfer

Auch über diesen Deal hinaus verfolgt WaVe-X große Pläne. Man habe bis heute „13 Investments an der Seite von weltweit führenden Investoren getätigt“ sagt Lewandowski. Dabei konzentriere man sich auf Verticals wie Logistics Tech, Manufacturing Tech, Proptech und Construction Tech. „Unser Mandat ist global; wir haben bereits in ganz Europa und den USA investiert. Unser Gesamtvolumen für Erstinvestments liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich“, so der Investment-Manager. Die initialen Ticketgrößen bewegten sich zwischen 200.000 Euro und zwei Millionen Euro, wobei das Ziel darin bestehe, ein finales Portfolio von rund 20 Unternehmen aufzubauen. Das Portfolio zeige bereits eine starke Dynamik; so habe das Portfoliounternehmen Dexory vor Kurzem erfolgreich seine Series-C-Finanzierungsrunde abgeschlossen.

WaVe-X sei dabei durch die Walter Group mit einem fixen Fondsvolumen ausgestattet. „Wir agieren nach marktüblichen Venture-Capital-Standards und suchen aus Sicht der finanziellen Rendite nach den vielversprechendsten Startups innerhalb des für die Walter Group relevanten Ökosystems“, erklärt Lewandowski. Bei der Konzeption der Struktur habe man gezielt die Best Practices und Setups führender europäischer CVC-Fonds einfließen lassen.

Und man habe weiterhin signifikantes Kapital zur Verfügung, um es in erstklassige Gründerteams in den Fokusbereichen zu investieren – unabhängig von deren geografischem Standort: „Unser Ziel ist es, die disruptiven Technologien zu finanzieren, die diese Branchen nachhaltig prägen.“ Gründer:innen biete man einen „einzigartigen Zugang zum tiefen Netzwerk und der operativen Erfahrung der Walter Group“, während man gleichzeitig modernste Innovationen und wertvolles Know-how aus den Startups zurück in die Gruppe bringe. „Anhand der aktiven Zusammenarbeit mit unserem aktuellen Portfolio sehen wir aus erster Hand, wie gut dieser Wissenstransfer funktioniert und wie sehr die Gründer die Partnerschaft mit der Walter Group schätzen“, so Lewandowski. „Wir werden dieses Modell konsequent weiter ausbauen und weiterhin global investieren.“

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