06.04.2023

Idee zu Tada Ramen entsprang aus Besuch eines japanischen Viertels – in Düsseldorf

Zuerst versuchte das Gründerpaar Ramen selbst zu Hause zuzubereiten. Die Komplexität und die lange Kochzeit waren jedoch bald keine Option. So erfanden sie Tada Ramen.
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Tada Ramen, DHDL, Höhle der Löwen
(c)Andrea Kiesendahl-Photography - Das Tada Ramen-Team möchte "ein Stück Japan" für alle ermöglichen.

Matthias und Jessica Bruckhoff möchten mit ihrem Startup den kulinarischen Charme Japans an Kund:innen bringen. Tada Ramen sind traditionelle Ramen-Suppen im Glas, die sich mit Toppings leicht zu Hause zubereiten lassen sollen.

„In Japan gibt es schätzungsweise rund 200.000 Lokale, die nur Ramen verkaufen. Und der Trend schwappt auch nach Deutschland. Gerade in Großstädten gibt es Ramen an jeder Ecke“, erklärt Matthias.

Tada Ramen: Selber machen „zu komplex“

Die Idee dazu kam dem Paar, nach einer Erfahrung in einem der größten japanischen Viertel Europas in Düsseldorf. „Als wir versuchten, es zu Hause zuzubereiten, waren wir jedoch schnell überwältigt von der Komplexität der Zutaten und der langen Kochzeit, welche für die Geschmacksintensität benötigt wird. Instant Ramen waren aufgrund der Inhaltsstoffe und der Verpackungsart keine Option für uns“, beschreiben die beiden Founder:innen die Anfänge auf ihrer Website. „Deshalb haben wir beschlossen, unsere eigenen zu kreieren, die es unseren Kunden ermöglichen, authentische und nachhaltige Ramen zu Hause zuzubereiten. Wir haben das Rezept perfektioniert, damit jeder in nur wenigen Schritten eine authentische und leckere Suppe zubereiten kann.“ So entstand Tada Ramen.

Zwei Versionen

„Unsere fertigen Ramen-Suppen haben Restaurantqualität, womit sich jeder ein Stück Japan nach Hause holen kann“, betont Jessica. Insgesamt gibt es zwei Varianten: die vegetarische Miso Ramen auf Basis einer Gemüsebrühe. Tantan Ramen hingegen basiert auf einer intensiven Hühnerbrühe aus 100 Prozent Bio-Huhn und frischem Gemüse plus einer etwas schärferen Würzpaste.

Tada Ramen: Mit Toppings garnieren

Die Zubereitung soll, den Gründer:innen nach, einfach sein: Die Suppe im Topf erwärmen, die gekochten Nudeln hinzufügen und mit Toppings, wie z.B. gekochten Eiern, frischem Gemüse und Kräutern, Tofu oder Faschiertem ergänzen. Weitere Varianten sind bereits in der Entwicklung.

Mehr dazu am Montag in der Höhle der Löwen. Mit dabei: Deckenblitz, newma, Circleback und The Way Up.

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Innovation Circle
© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Heinz Tesarek.

Das Technische Museum Wien (TMW) hat sich seit jeher den Auftrag gegeben, Innovationen zu fördern, sie zu zeigen und technischen Fortschritt in die Gesellschaft zu tragen. Diese Mission steht auch im Mittelpunkt der Arbeit eines neu gegründeten Netzwerks: Am 18. Juni 2026 fand die Auftaktveranstaltung des Innovation Circle im TMW statt.

Innovation Circle

Der Innovation Circle lädt zum Perspektivwechsel ein, um gemeinsam zukunftsweisende Formate zu entwickeln, die insbesondere der Förderung junger Talente aus Wissenschaft und Technik zugutekommen, heißt es per Aussendung: „Die Mitglieder des Innovation Circle verbindet die Leidenschaft für technische Innovation und Forschung“, präzisiert TMW-Generaldirektor und Begründer des Innovation Circle Peter Aufreiter. „Der Gedanke war naheliegend, das Museum nicht nur als Vermittler zwischen Technik und Gesellschaft zu sehen, sondern auch einen direkten, nachhaltigen Austausch von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu etablieren, um so das ganze Potenzial innovativen Denkens in Österreich sichtbar zu machen und zu fördern.“

Für Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria und Gründungsmitglied des Innovation Circle, entsteht Innovation nicht im Alleingang: „Sie braucht Exzellenz, offene Zugänge und echten Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Innovation Circle im Technischen Museum Wien will genau dafür einen Rahmen schaffen und dazu beitragen, Technik verständlich zu machen, Begeisterung zu wecken und damit Zukunftskompetenz zu stärken.“

Ein entscheidender Faktor dabei ist das gesellschaftliche Standing des Museums. Laut Aufreiter genießt das TMW hohes Vertrauen in der Öffentlichkeit. Diese Verantwortung wolle man nutzen, um „Interessierten die Werkzeuge in die Hand zu geben, innovativ zu denken und zu handeln, mutig zu sein und sich einzubringen.“

Vorteile für Mitglieder

Für Unternehmen, Investor:innen und innovationsgetriebene Privatpersonen soll der Circle zudem nicht nur eine Möglichkeit für CSR (Corporate Social Responsibility) und Nachwuchsförderung sein, sondern auch Vorteile fürs Business und Networking bieten.

Mitglieder erhalten Zugang zu einem exklusiven Kreis an Entscheidungsträger:innen aus Wirtschaft und Forschung. Neben dem ganzjährig freien Eintritt lockt das TMW mit speziellen „Members only“-Events oder kuratierten Blicken hinter die Kulissen der Ausstellungen. Wer Teil des neuen Netzwerks werden will, kann zwischen vier Stufen wählen, die sich in erster Linie durch den Grad der Sichtbarkeit und die inkludierten B2B-Vorteile unterscheiden.

Schnittstelle von Mensch und Maschine

„In Zeiten des Wandels ist die Bereitschaft, immer wieder Neuland zu betreten, unverzichtbar“, sagt Markus Hengstschläger, Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien und Gründungsmitglied des Innovation Circle. „Die Zukunft wird wesentlich von Innovationen geprägt sein, die an der Schnittstelle von Mensch und Maschine entwickelt werden. Wo könnte man die innovative Wirkung der kooperativen Intelligenz von Mensch und Maschine besser zeigen und diskutieren als in einem technischen Museum.“

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