10.09.2019

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich

Im Rahmen des Austrian Innovation Forum, das am 17. und 18. Oktober im ERSTE Campus in Wien stattfindet, wird auch heuer wieder der ICEBERG innovation leadership award verliehen. Er zeichnet Innovationen österreichischer Unternehmen aus.
/artikel/iceberg-innovation-leadership-award
ICEBERG innovation leadership award
(c) Succus: Siegerehrung des Iceberg Innovation Leadership Award 2018, Gewinner: Dr. Harald Peterka, Geschäftsführer Greenbird Vertriebs GmbH
kooperation

„Eine erfolgreiche Innovation ist wie die Spitze eines Eisbergs von weitem sichtbar. Der größere, nicht sichtbare Teil steht dafür, was es in einem Unternehmen braucht, um innovativ zu sein“, so die Initiatoren des ICEBERG leadership award. Die Innovations-Challenge zeichnet nachhaltige Innovationen österreichischer Unternehmen aus und möchte in Anlehnung an die Metapher des Eisbergs auch den nichtsichtbaren Teil von Innovationsarbeit sichtbar machen. Dazu gehört neben der Innovationskraft auch die unternehmensinterne Innovationskultur.

Der „ICEBERG innovation leadership award“ wird im Rahmen des Austrian Innovation Forum, das am 17. und 18. Oktober im Erste Bank Campus in Wien stattfindet, vergeben. Das Austrian Innovation Forum hat sich in den letzten Jahren als führende Tagung für Innovation in Unternehmen in Österreich etabliert (der burtkasten berichtete).

+++ Austrian Innovation Forum: Das erwartet die Teilnehmer 2019 +++

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind alle etablierten Unternehmen und Organisationen mit Sitz in Österreich, die älter als fünf Jahre sind und mindestens 25 Mitarbeiter haben.

Für den ICEBERG19 können pro Unternehmen bis zu drei Innovationen eingereicht werden. Es geht dabei nicht nur um radikale oder disruptive Innovationen. Auch bahnbrechende Innovationen in bestehende Produkte oder bestehende Geschäftsmodelle sind teilnahmeberechtigt. Bei der einzureichenden Innovation kann es sich um ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung, ein neues Geschäftsmodell, ein neues Verfahren, eine neue Technologie, einen neuen Prozess oder einen neuen Marktzugang handeln.

Das ist der Gewinn

Der Sieger wird im Rahmen der Award-Show, am Abend des 17. Oktobers 2019, im Erste Campus, Wien geehrt. Die Gewinner erhalten den ICEBERG Award sowie Sachpreise. Außerdem werden die Gewinner den Medien vorgestellt.

Der erste Preis ist der Besuch der MIT R&D Konferenz im Massachusetts Institute of Technology in Boston, für 2 Personen, im Wert von 3200.- (exkl. Aufenthalt und Reisekosten) und wird von der Außenwirtschaft Austria zur Verfügung gestellt.

Die fünf besten Einreichungen präsentieren ihre Innovation dem Publikum des 9. Austrian Innovation Forum.

Wie kann man einreichen?

Für die Teilnahme muss die Innovation im Unternehmen zunächst beschrieben werden. Dafür sind die Beantwortung von einigen Fragen notwendig, sowie ein Video, das die Innovation und wie es dazu kommen konnte, kurz erklärt. Für die Einreichung muss man sich zunächst auf der Website des ICEBERG innovation leadership award registrieren. Alle weiteren Schritt können online erledigt werden.

Für Unternehmen, aus denen zumindest ein Mitarbeiter 2019 an einer SUCCUS-Veranstaltung teilgenommen hat, beispielsweise Corporate Culture Jam, CX-Forum oder IoT-Forum, ist die Einreichung kostenlos. Für alle anderen Unternehmen beträgt die Einreichgebühr 180 Eur0 (exkl. 20 Prozent MwSt).

Die fünf besten Einreichungen präsentieren ihre Innovation dem Publikum des 9. Austrian Innovation Forum.

ICEBERG innovation leadership award: Vorjahressieger 2018

Als Vorjahressieger ging letztes Jahr das Breitenfurter Startup Greenbird mit dem Projekt „Cleanbird Reinigung 4.0“ hervor, das durch den Einsatz von IoT die Gebäudereinigung optimiert (der brutkasten berichtete). Dabei wird die Nutzungsintensität von Flächen gemessen und aktuelle Reineiungseinsatzpläne für Reinigungskräfte erstellt. Die Angestellten erhalten in weiterer Folge die Pläne auf einem Tablet in 17 unterschiedlichen Sprachen bereitgestellt.

Auf Platz zwei landete das Wiener Startup Viewpointsystem mit dem Mixed Reality-Projekt „VPS 19 – Digital Iris“. Den dritten Platz konnte sich Hydrogrid mit einer Kraftwerkssteuerungssoftware sichern.

SUCCUS Events im DACH-Raum

Der Veranstalter des ICEBERG leadership award, Succus-Wirtschaftsforen, ist nicht nur in Österreich aktiv, sondern organisiert mittlerweile Events im gesamten DACH-Raum. Hier eine Auswahl der nächsten Events:


=> zum Award

Deine ungelesenen Artikel:
18.08.2026

Bitpanda musste 70.000 Euro zahlen: FMA verhängte erstmals Strafe wegen MiCAR-Verstoß

Die Strafe gegen Bitpanda, die nun von der FMA kommuniziert wurde, bezieht sich auf bereits 2025 erfolgte terminliche und formelle Verstöße in Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Whitepapers.
/artikel/bitpanda-musste-70-000-euro-zahlen-fma-verhaengte-erstmals-strafe-wegen-micar-verstoss
18.08.2026

Bitpanda musste 70.000 Euro zahlen: FMA verhängte erstmals Strafe wegen MiCAR-Verstoß

Die Strafe gegen Bitpanda, die nun von der FMA kommuniziert wurde, bezieht sich auf bereits 2025 erfolgte terminliche und formelle Verstöße in Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Whitepapers.
/artikel/bitpanda-musste-70-000-euro-zahlen-fma-verhaengte-erstmals-strafe-wegen-micar-verstoss
Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Sie machte Wien zum beliebten Standort für die EU-Niederlassungen internationaler Krypto-Unternehmen: die EU-Kryptoregulierung MiCAR. Denn die heimische Finanzmarktaufsicht FMA genießt den Ruf, bei der Erteilung der für das Krypto-Geschäft in der EU notwendigen MiCAR-Lizenz hart, aber fair zu sein.

FMA: „MiCAR auch im Enforcement angekommen“

Nach einigen Meldungen rund um die Erteilung solcher Lizenzen – und in einem Fall einer vorübergehenden Sanktionierung – in den vergangenen Monaten, erfolgte nun erstmals die Verhängung einer Strafe wegen eines MiCAR-Verstoßes durch die FMA. „Damit wird sichtbar, dass die MiCAR nicht mehr nur ein Konzessions- und Aufsichtsthema ist, sondern auch im Enforcement angekommen ist“, heißt es von der Behörde in einer Aussendung dazu.

Termin-Fehler und fehlende Telefonnummer und Mail-Adresse

Getroffen hat es ausgerechnet Österreichs Krypto-Regulatorik-Musterschüler Bitpanda. Konkret machte das Wiener Unicorn bei der Veröffentlichung eines Whitepapers im Zuge eines Token-Launchs im vergangenen Jahr einige Termin- bzw. Formfehler, wie aus der Bekanntmachung der FMA hervorgeht: Das Whitepaper hätte laut Regelwerk bis spätestens 20 Werktage vor Veröffentlichung an die FMA übermittelt werden müssen, was nicht passierte; eine Marketingmitteilung zum Whitepaper wurde unerlaubterweise bereits vor dessen Veröffentlichung verbreitet; und in einer weiteren Marketingmitteilung fehlten ein Disclaimer, eine Telefonnummer und eine Mail-Adresse.

„Unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben“

70.000 Euro Strafe wurden letztlich verhängt. Seitens Bitpanda stellt man auf brutkasten-Anfrage klar: „Alle von der FMA aufgezeigten Punkte wurden jeweils unmittelbar nach dem behördlichen Hinweis in Abstimmung mit der FMA behoben. Wir haben uns für eine rasche, einvernehmliche Beendigung des Verfahrens entschieden. Die Veröffentlichung erfolgte nach dem österreichischen MiCA-Vollzugsgesetz. Das Verfahren ist damit abgeschlossen.“

Zudem betont man beim Scaleup: „Kundengelder, die Sicherheit unserer Plattform oder die Integrität des Bitpanda-Ökosystems waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt. Aus den beanstandeten Punkten ist unseren Kundinnen und Kunden kein finanzieller Schaden entstanden.“

Analyse: Musterschüler als erster Bestrafter als falsches Signal

Das genau Bitpanda die erste Strafe auf MiCAR-Basis ausfasst, ist nachvollziehbar und könnte dennoch ein falsches Signal aussenden. Als größter heimischer Player, der in seinen Prozessen eng mit der FMA zusammenarbeitet, überrascht es nicht, dass gelegentlich Formfehler nicht nur passieren sondern auch unmittelbar bemerkt werden. Indessen sind einige große internationale Player weiterhin ohne MiCAR-Lizenz am heimischen Markt aktiv und entziehen sich erfolgreich der Strafverfolgung. Dass der Formfehler durch die FMA verfolgt wird ist korrekt und konsequent; dass ausgerechnet Bitpanda damit zum Exempel wird, wird den großen regulatorischen Themen am Krypto-Markt aber nicht gerecht.

In der Aussendung der FMA äußert man sich zu dieser Thematik indirekt und gewohnt sachlich: „Der Umstand, dass es sich um den ersten veröffentlichten MiCAR-Fall handelt, begründet für sich genommen keine Sonderstellung des betroffenen Unternehmens oder der festgestellten Verstöße.“

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

ICEBERG innovation leadership award 2019: Anmeldungen noch bis 1. Oktober möglich