22.07.2025
ENTREPRENEURSHIP

Icanpreneur: KI-Plattform für Startups startet Kooperation mit Science Park Graz

Diese Partnerschaft zwischen der KI-gestützten Startup-Plattform Icanpreneur und dem Science Park Graz dient der Unterstützung "wirkungsstarker Tech-Startups" in ganz Österreich.
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Science Park Graz, Icanpreneur
© Science Park Graz

Icanpreneur, die KI-gestützte Startup-Plattform, ist offiziell eine Partnerschaft mit dem Science Park Graz eingegangen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, eine neue Generation von Gründer:innen mit strategischen Workflows und adaptiver KI-Unterstützung zu befähigen, Lösungen für reale Herausforderungen zu entwickeln.

Icanpreneur wie ein Co-Founder

Icanpreneur ist im Detail eine Plattform, die wie ein Co-Founder agiert. Sie begleitet Gründer:innen in der Frühphase – von der ersten Idee bis hin zum Markteintritt – durch strategische Frameworks, Validierungs-Workflows, Analyse von Erkenntnissen und adaptiver Unterstützung.
Mit dem Ziel, Unternehmertum effektiver zu machen und mehr erfolgreiche Unternehmer:innen in die Welt zu bringen.

„Es werden inspirierte Innovator:innen und bahnbrechende Technologien sein, die die Herausforderungen lösen, mit denen wir heute auf der Erde konfrontiert sind“, sagte Martin Mössler, Geschäftsführer des Science Park Graz, zur Kooperation.

Durch die Integration der KI-gestützten Validierungs-Workflows, strategischen Frameworks und der geführten Startup-Reise von Icanpreneur stellt die Partnerschaft sicher, dass „Innovator:innen von Anfang an mit Erkenntnis und Klarheit“ das entwickeln, was wirklich zählt.

KI-Co-Founder

„Wir freuen uns, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der neu definiert, was es bedeutet, wirkungsstarke Unternehmen zu fördern“, sagt Vesko Kolev, Gründer und CEO von Icanpreneur. „Gemeinsam verschaffen wir österreichischen Gründer:innen den unfairen Vorteil, mit einem KI-Co-Founder zu arbeiten, der ihnen hilft, intelligenter zu validieren, mit Zielstrebigkeit zu handeln und schneller erste Erfolge zu erzielen.“

Die Kooperation umfasst konkret exklusiven Zugang zur Icanpreneur-Plattform für aktive Kohorten im Science Park Graz, Sonderangebote und Rabatte für das Alumni-Netzwerk, gemeinsam veranstaltete Validierungs-Workshops sowie langfristige Unterstützung.

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Smashleague-Gründer Max Terbuyken (l.) beim Finaltag der Liga. (c) Smashleague

Auf einer mehrstündigen Busfahrt von den Niederlanden nach Wien kommt dem 21-jährigen BWL-Studenten Max Terbuyken die Idee: eine Liga für den Trendsport Padel. Das von Spanien und Südamerika kommende, vom Tennis abgeleitete Spiel boomt bereits in ganz Europa. Damit einher geht der vermehrte Bau von Padel-Anlagen, wie brutkasten berichtete, oder jetzt auch eine eigene Liga, die beim begeisterten Publikum starken Anklang findet.

Preisgeld als USP

Gemeinsam mit Freunden baut Terbuyken in zwei Wochen seine Web-App. Die Liga funktioniert folgendermaßen: Ein Zweierteam bezahlt für die Teilnahme an der Liga 60 Euro. Gespielt wird acht Wochen. Wann und wo gespielt wird, machen sich die Teams untereinander aus. Die besten acht aus 25 Teams werden zum Finale eingeladen. Was smashleague von anderen Padel-Ligen unterscheidet: man spielt um Geld.

Von den 1.500 Euro Umsatz pro Liga (25 Teams zu je 60 Euro) fließen 1.000 als Preisgeld wieder zurück an die Spieler. „Das war uns ganz wichtig, dass man in unserer Liga Geld gewinnen kann“, so der Founder. Als ehemaliger Profi-Tennisspieler sei er mit den teils sehr niedrigen Preisgeldern im Tennissport vertraut. Weiters hebt Terbuyken die Flexibilität hervor: „In Turnieren ist man oft an einen bestimmten Ort gebunden, je nachdem wo es ausgetragen wird. Wir sagen ‚spielt, wo ihr wollt‘, solange es für beide Seiten passt“.

Von Anfang an gebootstrapped

„Wir haben seit dem ersten April komplett gebootstrapped einen fünfstelligen Umsatz generiert. Ich hatte schon viele Ideen und das ist die erste, die wirklich Anklang findet“, erzählt der Gründer. Die Teams melden sich über die App an und Terbuyken und sein Team übernehmen die Organisation im Hintergrund. Die Spieler:innen treffen sich dann und tragen die Ergebnisse in der App ein.

Namhafte Sponsoren

Kurz nach dem ersten Start der Liga trifft Terbuyken auf der Langen Nacht der Unternehmen auf Henry Murray von Waterdrop. „Ich habe ihn dann direkt angesprochen, ob sie uns sponsern wollen, und wir haben es am selben Abend noch fixiert“, blickt der junge Founder zurück. Das Finale der besten Teams wird im Zuge eines Events ausgetragen. Auch Red Bull und Padelzone konnten als Sponsoren für die Endspiele gewonnen werden.

Das Team von smashleague. (c) smashleague/Philipp Schwertberger

Ligen in mehreren europäischen Städten geplant

Wien kann als Gründungs- und Hauptstandort von smashleague gesehen werden, innerhalb von zwei Monaten hat der Founder mit seinem Team auch in München, Düsseldorf und Berlin Ligen eröffnet.

„Im Dachraum wollen wir jetzt noch in die Schweiz mit Zürich und auch in Hamburg Ligen eröffnen. Und dann ist mein persönliches Ziel Richtung Spanien und Portugal zu gehen, weil dort Padel nochmal eine ganz andere Welt ist“, blickt Terbuyken in die Zukunft.

Für die Teilnahem an der Padel-Liga kann man sich hier anmelden.

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