03.02.2026
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IBEAM: Weltraum-Forschungsprojekt in Wiener Neustadt gestartet

Mit dem Forschungsprojekt IBEAM entwickelt die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH der FH Wiener Neustadt hochpräzise elektrische Antriebssysteme für Satelliten weiter. Ziel ist es, sogenannte FEEP-Triebwerke robuster und langlebiger zu machen, um künftige Erdbeobachtungs-, Navigations- und Wissenschaftsmissionen effizienter zu unterstützen.
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IBEAM, FOTEC
(c) Envato - Symbolfoto.

IBEAM ist kein Ausruf eines Weltraumerforschers, der eine Transportkapsel betritt und sich bereit macht, in alle Einzelteile zerlegt zu werden, um sich danach an einem anderen Ort zu materialisieren, sondern steht für „Investigating Beam Emission and Mechanics“. Dabei handelt es sich um ein Projekt rund um hochpräzise elektrische Antriebssysteme für Satelliten, sogenannte Field Emission Electric Propulsion (FEEP).

IBEAM: Triebwerke an harsche Bedingungen des Weltraums anpassen

Das Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt, die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH, wird in diesem Forschungsprojekt künftig jene Triebwerke weiterentwickeln, die essentiell für Erdbeobachtung, Navigation und wissenschaftliche Missionen sind. Sie ermöglichen besonders treibstoffeffiziente und exakte Bahnmanöver.

Bernhard Seifert, Leiter des Bereichs „Aerospace Engineering“ bei der FOTEC, erklärt das Potential von elektrischen Antriebssystemen für zukünftige wissenschaftliche Weltraummissionen: „Satelliten zur Erdbeobachtung müssen sehr präzise ausgerichtet werden. Unsere FEEP-Triebwerke sind dafür bestens geeignet und ermöglichen aufgrund ihres geringen Treibstoffverbrauchs eine lange Missionsdauer. Im Rahmen von IBEAM sollen Faktoren identifiziert werden, die sich negativ auf die Lebensdauer auswirken können. Dies hilft, unsere Triebwerke noch besser an die harschen Bedingungen des Weltraums anzupassen.“

Ein besonderer Schwerpunkt von IBEAM liegt auf der Erforschung neuartiger Ionenemitter sowie auf Strahlungstests mit hochenergetischen Protonen am MedAustron in Niederösterreich. Damit soll untersucht werden, wie robust diese Schlüsselkomponenten unter realistischen Weltraumbedingungen sind – ein wichtiger Schritt für langlebige und zuverlässige Satellitensysteme, wie es heißt.

„Lösungen für die Zukunft“

„Wir investieren in die Wissenschaft, denn sie bringt Lösungen für die Zukunft. Gerade die Weltraumforschung ist dabei nicht nur wichtig für die Sicherheit, sondern sie bringt auch konkrete Innovationen für unseren Alltag. Außerdem stärkt diese hochspezialisierte und technisierte Forschung auch die Wirtschaft in Niederösterreich“, sagt Wissenschaftslandesrat LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Das Projekt, das vom Land Niederösterreich mit 80.000 Euro unterstützt wird, wird in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wiener Neustadt umgesetzt und bindet Studierende aktiv in die Forschungsarbeiten ein.

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Sasha Lipman und Petra Capin | (c) tech2impact

2020 startete tech2impact in Wien als Mentoring-Programm für Impact-Startups (brutkasten berichtete damals). Das erklärte Ziel der Gründerinnen Sasha Lipman und Jelena Popovic zum Start: „Gründer:innen gezielt dort zu unterstützen, wo sie es am meisten brauchen bzw. spezifische Bedürfnisse haben.“ Dafür gab es ein Netzwerk an Mentor:innen.

Mit der Zeit wurde das Programm weiterentwickelt. Co-Gründerin Popovic ging – für sie kam später Petra Capin. 2022 startete man ein Accelerator-Programm (brutkasten berichtete), 2024 wurde eine umfassende Neuaufstellung kommuniziert. Man gehe „von einem unternehmenszentrierten zu einem personenorientierten Modell über“, hieß es damals. Es folgten weitere Initiativen, darunter die mehrmalige Organisation des Events Insideout Summit im Rahmen der ViennaUp.

„Haben nicht die finanzielle Stabilität und das langfristige Wachstum erreicht“

Doch wie das Führungsduo Lipman und Capin via LinkedIn bekanntgab, wird tech2impact bald geschlossen. Im Herbst setze man noch einen letzten Durchgang des Programms „Edge“ um, im Frühling 2027 werde man dann das Geschäft beenden. „Wir haben mehr Geschäftsmodelle ausprobiert, als wir zählen können, alle mit demselben Ziel: tech2impact zu einem nachhaltigen Business zu machen, das nicht nur von Projekt zu Projekt läuft“, schreiben Lipman und Capin.

Trotz Erfolgen und finanziellen Wachstums, die erreicht worden seien, sei man stark von äußeren Faktoren wie Förderzyklen und Budgets von Partnern abhängig geblieben. „Wir haben nicht die finanzielle Stabilität und das langfristige Wachstum erreicht, die es gebraucht hätte“, so die beiden weiter. Getreu den eigenen Prinzipien stehe letztlich die mentale Gesundheit an erster Stelle. Man werde die Vision aber in anderen Formaten vorantreiben.

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