01.04.2026
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i²Storage-Challenge: next-incubator der Energie Steiermark sucht intelligente Energiespeicher

Mit der IÖB-Challenge „i²Storage“ sucht die Energie Steiermark nach smarten Energiespeicherlösungen ab TRL 7, die den Anforderungen eines flexiblen Energiemarktes gerecht werden. Der Call ist kein reiner Ideenwettbewerb, sondern ein direkter „Türöffner in den echten Markt“.
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Mathias Schaffer, F&E, next-incubator der Energie Steiermark, hat brutkasten erzählt, worauf es bei der Challenge ankommt | (c) Energie Steiermark

„Wer heute einen Energiespeicher entwickelt bzw. anbietet, steht mitten in einer Revolution“, erklärt Mathias Schaffer, F&E, next-incubator der Energie Steiermark. Das liege nicht daran, dass Batterien plötzlich zum Lifestyle-Produkt geworden wären, sondern an der Notwendigkeit das Flexibilitätspotential im Energiemarkt zu steigen. Dadurch hat das Thema laut Schaffer eine „ordentliche Turbo-Ladung“ bekommen.

Auch das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) ermöglicht netz- und systemdienliche Speicher, die flexibel auf Preis- und Netztarifsignale reagieren und zuverlässige Daten liefern – von Viertelstundenwerten bis zu schnellen Abrufen. Genau hier setzt die aktuelle Markterkundung der Energie Steiermark auf der IÖB-Innovationsplattform an.

„Wir brauchen Speicher, die mehr können als nur Speichern“

„Anders gesagt: Wir brauchen Speicher, die mehr können als nur Speichern“, bringt es Schaffer auf den Punkt. Sie sollen Peaks kappen, Tarife und die Eigenproduktion der Kund:innen optimieren und im Idealfall mehrere Energiewelten verbinden – Strom, Wärme und vielleicht sogar saisonale Speicherung unterstützen.

Viele heutige Systeme, insbesondere einfache Lithium-Ionen-Hausspeicher, sind dafür laut Mathias Schaffer nicht geeignet: einphasig, schwer installierbar, monofunktional oder proprietär. Die i²Storage-Challenge trifft also genau den Nerv der Zeit. Markt, Regulierung und Energiewende stellen dieselbe Frage: „Habt ihr eine Lösung, die wirklich innovativ und zukunftsfähig ist?“

Die Anforderungen: Plug & Play, KI und Sektorkopplung

Gesucht werden neuartige Speicherlösungen von Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen ab Demonstrationsreife (TRL 7). Die gewünschten Lösungsansätze müssen konkrete technische Aspekte erfüllen:

  • Technologie und Handhabung: Echte Plug & Play-Lösung (auch AC-Kopplung für Kunden ohne PV-Eigenerzeugung), dreiphasige Wirkleistung (> 5 kW) und die Möglichkeit zur modularen Skalierung am Standort.
  • Intelligente Steuerung: KI-basierte Steuerungssysteme, die Marktsignale, Netztarife, Lastspitzen und CO₂-Preissignale verarbeiten. Gefordert sind offene, interoperable digitale Schnittstellen (EMS/SCADA/VPP-API).
  • Sektorkopplung & saisonale Fähigkeit: Optional die Verbindung von Strom und Wärme (z.B. Batterie + thermischer Speicher, Wärmepumpe) sowie als technische Ausbaustufe die Option saisonaler Speicherung.

Bewertung und direkter Zugang zum Energieunternehmen

Die Bewertungskriterien inklusive ihrer Gewichtung sind transparent auf der IÖB-Innovationsplattform veröffentlicht. „Demzufolge werden sich jene Bewerbungen mit der optimalen funktionalen Eignung und den günstigsten Eigenschaften zur Skalierung durchsetzen“, so Schaffer. Darüber hinaus achtet die Jury auf Technologiereife und nachweisbare Nachhaltigkeit (z.B. langlebige Komponenten und Recyclingfähigkeit).

Nach dem Einreichschluss am 17. Mai 2026 startet die Bewertungs- und Auswahlphase. Die Expert:innen-Jury lädt jene Einreicher:innen zum Innovationsdialog ein, deren Lösungen besonders positiv hervorstechen.

Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen sollten laut Mathias Schaffer einreichen, weil sie hier nicht nur Feedback, sondern echten Zugang zu einem großen Energieunternehmen erhalten. Der unternehmenseigene next-incubator bietet dafür ein etabliertes Innovations-Ökosystem inklusive Chancen auf Pilotierung, Feldtests und spätere Skalierung im echten Netz.

Schaffers klares Fazit: „Bewerber können hier außergewöhnlich schnell zur realen Umsetzung kommen. Diese Challenge ist kein Ideenwettbewerb – sie ist ein möglicher Türöffner in den Energiemarkt!“

👉 Jetzt einreichen: Alle Details zur i²Storage-Challenge auf der [IÖB-Innovationsplattform]

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Die Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic und Christoph Sprenger leiten auch whoranks | (c) whoranks
Die Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic und Christoph Sprenger leiten auch whoranks | (c) whoranks

2024 von Dotbite-Co-Founder Emir Selimovic gemeinsam mit Storebox-Co-Founder Johannes Braith gestartet (brutkasten berichtete damals), ist aus dem Side-Project whoranks vergangenes Jahr eine FlexCo geworden. Anfang 2026 verkündete man einen Relaunch und ein sechsstelliges Investment. Nun folgte der Launch von „whoranks for Teams“.

whoranks: Performance analysieren

Die Plattform für messbare LinkedIn-Performance und Personal-Brand-Rankings richtet sich mit dem neuen Produkt erstmals gezielt an Unternehmen, die LinkedIn nicht länger nur als Social-Media-Kanal, sondern als strategischen Reichweiten-, Employer-Branding- und Sales-Kanal verstehen. Über whoranks for Teams können Unternehmen die LinkedIn-Performance ihrer Mitarbeiter:innen in einer gemeinsamen Ansicht analysieren, Personal Brands miteinander vergleichen, Watchlists erstellen und über Rollen- und Berechtigungsmodelle steuern, wer welche Daten sieht.

„In vielen Unternehmen entsteht die stärkste Reichweite längst nicht mehr nur über die Corporate Page, sondern über Menschen: Founder, Sales-Leader, Expertinnen, Führungskräfte oder Mitarbeitende, die konstant sichtbar sind. Genau diese Wirkung machen wir mit whoranks for Teams messbar“, sagt Emir Selimovic, Co-Founder von whoranks.

Side-by-Side-Vergleiche

Das neue Produkt bietet unter anderem Team Analytics, Side-by-Side-Vergleiche von Personal Brands, Watchlists für ausgewählte Gruppen sowie Rollen- und Rechteverwaltung. Damit sollen Unternehmen erkennen können, welche Personen tatsächlich Reichweite, Engagement und Wachstum erzeugen – und wo noch ungenutztes Potenzial liegt.

Parallel dazu öffnet whoranks zentrale Analysefunktionen für noch mehr Nutzer:innen: Performance Analytics sind ab sofort kostenlos in jedem Personal-Brand-Plan enthalten. User:innen können dadurch unter anderem verfolgen, wie sich ihr whoranks-Score über die Zeit entwickelt, wie sich Engagement-Qualität, Konsistenz und Wachstumsdynamik verändern und welche Faktoren die eigene Reichweite tatsächlich treiben. Damit möchte das Startup einen weiteren Schritt in Richtung seiner Mission setzen: LinkedIn-Performance transparenter, vergleichbarer und umsetzbar zu machen. Denn ein Score sei erst dann wirklich wertvoll, wenn Nutzer:innen verstehen, was ihn bewegt und wie sie ihre Personal Brand gezielt weiterentwickeln können.

whoranks-Ranking in Österreich & Deutschland

Zum Halbjahr zeigt auch das aktuelle „Juni-2026-Ranking Austria & Germany“ die gleiche Spitze: Mike Leber, Nana Janashia und Leila Gharani halten die Top 3 bereits den fünften Monat in Folge. Gleichzeitig zeigt das Ranking, wie eng das Feld dahinter ist: Neu in den österreichischen Top 10 ist unter anderem Sebastian Kurz, der im Juni auf Platz 5 eingestiegen ist.

In Deutschland hingegen kam wieder Bewegung in das Ranking der reichweitenstärksten LinkedIn-Persönlichkeiten. Bundeskanzler Friedrich Merz stieg neu auf Platz drei ein. Florian Palatini kehrt auf Rang sechs zurück und verfügt mit 704.751 Follower über die größte Community innerhalb der gesamten Top 10. Ebenfalls deutlich verbessern konnte sich Thomas Müller, der auf Platz zwei vorrückte. An der Spitze blieb weiterhin Carsten Maschmeyer, der seine Führungsposition behauptet und seinen Vorsprung auf einen Indexwert von 8,4 ausbaut.

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