25.05.2021

Hybrid: Erste NFT-Ausstellung in Wien möchte Verschmelzung zwischen analoger und digitaler Kunst

Rund 60 Künstler und Künstlerinnen kamen am 21. Mai in der Desiderio Galerie zusammen, um die erste NFT Ausstellung in Wien, Hybrid, zu veranstalten.
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(c) artèQ DigitalFirstGmbH - Die NFT-Ausstellung Hybrid möchte die Grenze zwischen analoger und digitaler Kunst niederreißen.

Man hat es mitbekommen. In der Kunstszene tut sich etwas. Digitale Künstler wie Beeple verkaufen ihre Werke um zig Millionen, renommierte Auktionshäuser wie Christie’s spielen dabei tragende Rollen. Ein Diskurs ist entstanden, was Kunst ist und warum der Kunsthandel auf Memes und Videoclips derart anspringt. Wer ein sogenanntes NFT (Non Fungible Token) kauft, erhält einen Token und ein bestimmtes Objekt, das damit verknüpft ist. Kurz gesagt: Eine Art Echtheitsnachweis für eine digitale Datei. Um diesen, je nach Einstellung, Trend oder Strukturwandel Rechnung zu tragen, fand letzte Woche die erste NFT-Ausstellung Wiens namens Hybrid statt.

NFT- und analoge Kunst

In den Räumlichkeiten der Desiderio Galerie in der Inneren Stadt verschmolzen 128 Werke von knapp 60 nationalen und internationalen Künstlern – darunter Namen, wie art contraire, Kiyan Forootan, EYE/CON, Johnson Tsang, Danny Bittencourt und Milan Mladenovic – zu einem Treffen analoger und digitaler Installationen, sowie unzähligen, als NFT „geminteten“ und zur Schau gestellten Kunstwerken.

Grenzen niederreißen

Das Ziel war es die Grenze zwischen digital und analog niederzureißen, indem virtuelle Entwürfe in physische Skulpturen verwandelt, Ölgemälde in NFT-Unikate transformiert und die Betrachter zur Interaktion mit den Werken angeregt wurden. Wie etwa bei den Installationen und Skulpturen von Julie Dadsetan, Duo Geenie Viral und Kiyan Forootan, welche in bidirektionalen Prozessen vom realen in den digitalen Raum und vice versa getragen worden sind. Gäste hatten die Möglichkeit ihr eigenes NFT-Kunstwerk zu sich „nach Hause“ zu nehmen. Mittels QR-Code und nach kurzer Registrierung erhielt jeder Besucher seinen persönlichen „Orsetto-Bären“ von Forootan direkt auf sein persönliches Ethereum-Wallet.

Picassos Kollege Ibrahim Kodra

Wie der Name der Ausstellung, Hybrid, bereits andeutete, gab es auch traditionelle Kunst. Etwa in Form eines NFTs des 1977 geschaffenen Werkes „Bambina con pesci“ von Ibrahim Kodra, einem Kollegen von Picasso, oder auch durch die Projektionen der Künstler-Kollaboration von 4youreye und Ilja Weisz.

NFTs monetarisieren

Veranstalter arteQ, eine Blockchain-Agentur, die einen kürzlich gelaunchten Auktionsmarkt für NFT-Kunst betreibt, möchte die erste Community-Marke für analoge Kunst im digitalen Raum schaffen und bildenden Künstlern erlauben, ihre Kunstwerke durch NFTs zu monetarisieren. „Mit der digitalen Prägung werden Kunstwerke zu einem einzigartigen Vermögenswert, der unveränderlich und fälschungssicher in der Ethereum-Blockchain als Authentizitäts-, Provenienz- und Eigentumszertifikat gespeichert wird. Damit und mit der Schaffung eines demokratischen und sicheren Raums für Künstler, reduziert artèQ die Eintrittsbarrieren im Kunstmarkt und bietet Kreativen ganz neue Möglichkeiten, digitale Kunstwerke zu verkaufen, die bisher im virtuellen Raum oft als selbstverständlich angesehen wurden“, heißt es laut Aussendung.

„Ressentiments abbauen“

Gründer von artèQ und Besitzer der Desiderio Galerie Farbod Sadeghian sieht in diesem Event einen ersten Schritt darin, kritische Stimmen auf diesen neuen Weg der Kunst zu führen. Er sagt: „Meine Motivation ist es, den Weg für die Verschmelzung von Kunst im digitalen und analogen Raum zu ebnen, sodass auch andere traditionelle Akteure, wie Galerien, Museen und Auktionshäuser beginnen, Ressentiments abzubauen und ihre Kollektionen in Form von Non-Fungible-Token zu lancieren.“ Die NFT-Ausstellung geht noch bis zum 4. Juni 2021.

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Johannes Braith, Co-Founder und CEO von Storebox | © brutkasten
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Das Wiener Selfstorage- und Logistik-Sclaeup Storebox baut seine B2B-Sparte – mit der Versandlösung Drop-off – weiter aus. Konkret durch Studienkreis, eine Tochtergesellschaft von GoStudent, als neuen Kunden. Nach einer Pilotphase werden aktuell über 100 Sendungen pro Woche von Storebox abgewickelt.

Storebox-Ziel: Versandprozesse vereinfachen

Mit Drop-off können Pakete nach der Online-Buchung direkt an einem der urbanen Standorte rund um die Uhr abgegeben werden. „Unser Ziel ist es, Versandprozesse radikal zu vereinfachen. Unternehmen sollen flexibel skalieren können, ohne eigene Logistikstrukturen aufbauen zu müssen“, erklärt Johannes Braith, CEO und Co-Founder von Storebox.

Und Marc Ellmer, Head of Purchasing & Real Estate bei Studienkreis, ergänzt: „Mit Storebox haben wir eine Lösung gefunden, die sich nahtlos in unsere Prozesse integriert und uns die notwendige Flexibilität im Versand gibt. Besonders die einfache Abwicklung ist für uns entscheidend.“

Auch weitere Startups Kunden

In der erwähnten Pilotphase wurden mehr als 600 Sendungen über das Storebox-Netzwerk abgewickelt. Nach dem vollständigen Onboarding von Studienkreis rechnet das Unternehmen mit weiter steigendem Versandvolumen.

Laut Storebox wird die Drop-off-Lösung inzwischen von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen genutzt, um Versandprozesse flexibler zu organisieren. Neben Studienkreis zählen dazu unter anderem HelloBello und Journi.

Storebox: Ausbau der Lösung im Fokus

Die Anwendungsfälle reichen dabei von E-Commerce über Bildungsanbieter bis hin zu international tätigen Scaleups. „Viele Anbieter kämpfen mit hohen Kosten und organisatorischer Komplexität. Mit dem Drop-off-Service lösen wir dieses Problem. Unser Angebot ist die Antwort für Unternehmen, die eine agile, schnelle Abwicklung ohne eigene Logistikinfrastruktur suchen und bietet damit eine leistungsstarke Alternative zu traditionellen Postdiensten“, sagt Braith.

In den kommenden Monaten plant Storebox, die Drop-off-Lösung weiter auszubauen und zusätzliche Kund:innen an das Netzwerk anzubinden. Ziel ist es, die bestehende Infrastruktur noch stärker als Plattform für urbane Logistiklösungen zu etablieren und den „Zugang zu effizientem Versand für Unternehmen jeder Größe“ zu vereinfachen.

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