16.03.2022

Hub Circle: Von KMU-Erfolgsbeispielen der digitalen Transformation lernen – jetzt kostenlos anmelden

Erfolgsgeschichten aus den Programmen Digital Innovation Hub (DIH) und KMU.Digital werden am 28. März 2022 beim mittlerweile zweiten Hub Circle der FFG präsentiert. Im Zentrum stehen digitale Innovationen für KMU. Jetzt für das digitale Event anmelden und von Best-Practice-Beispielen lernen.
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(c) AdobeStock
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Die Digitalisierung bildet die Basis für Innovation und ist der Schlüssel für unternehmerischen Erfolg. Dies trifft nicht nur für IT-Unternehmen und Startups, sondern auch für die heimische KMU-Landschaft zu. Damit die digitale Transformation branchenübergreifend in Gang gesetzt wird, wurden vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) in den letzten Jahren österreichweit insgesamt sechs Digital Innovation Hubs (DIH) ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um Innovations- und Forschungs-Netzwerke, die heimische KMU gezielt bei ihren Digitalisierungsvorhaben unterstützen.

Digital Innovation Hubs bieten in ganz Österreich Unterstützung

Betriebe erhalten über die DIHs Zugang zu Fachleuchten in ganz Österreich aus verschiedenen Einrichtungen, wie Universitäten, Fachhochschulen Kompetenzzentren, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen. Im Zentrum des Programms, das von der FFG abgewickelt wird, stehen Erstinformationen, Beratung und Qualifizierung sowie konkrete Innovations- und Forschungsprojekte. Das Netzwerk umfasst mittlerweile 46 Digitalzentren und 94 Netzwerkpartner. Dazu zählen Clusterorganisationen, Unternehmen, Startups, WKO, IV und viele mehr.

Wie das Programm KMU.Digital unterstützt

Neben den DIHs gibt es mit dem Programm KMU.Digital in Österreich seit 2017 ein weiteres Programm, das heimische Betriebe maßgeblich bei der digitalen Transformation unterstützt und auf Initiative des BMDW und der Wirtschaftskammer Österreich entstanden ist. Im Zuge der Förderung durch KMU.Digital können sich österreichische KMU zu den Themen Geschäftsmodelle und Prozesse, E-Commerce und Online-Marketing, IT- und Cybersecurity sowie Digitale Verwaltung von zertifizierten Expertinnen und Experten aus dem jeweiligen Bereich beraten lassen. Gefördert wird anschließend auch die Umsetzung der Digitalisierungsprojekte, sofern dafür Neuinvestitionen getätigt werden.

Ziel des Hub Circle

Damit die Vernetzung zwischen den DIHs in Österreich künftig noch stärker forciert wird, hat die FFG mit dem Hub Circle eine neue Eventreihe geschaffen. Im Zentrum steht der Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Netzwerkpartnern. Der Fokus liegt auf aktuellen und relevanten branchen-, regionen- oder anlassbezogenen Digitalisierungsthemen, wobei die Circles von unterschiedlichen Organisationen gehostet und Erfolgsgeschichten aus den beiden Programmen DIHs und KMU.Digital vor den Vorhang geholt werden.

2. Hub Circle findet am 28. März statt

Der mittlerweile zweite Hub Circle findet diesmal am 28. März statt, wobei das digitale Event diesmal von der Wirtschaftskammer Österreich gehostet wird. Dabei sollen verschiedene Modelle präsentiert werden, wie Kooperationen erfolgreich funktionieren können und Good Practice Beispiele aus den Programmen diskutiert werden. Im Zentrum steht unter anderem auch das Aufzeigen von konkreten Nutzenpotentialen der Digitalisierung.

Unter anderem wird es einen Impulsvortrag von Martin Giesswein zum Thema „Digitale Werkzeuge für KMU“ geben. Giesswein unterrichtet Digitalökonomie, Innovation und Leadership und ist Fakultätsmitglied der WU Executive Academy. In Österreich zählt er zu den führenden Experten für die digitale Transformation.

Im Anschluss finden zwei Podiumsdiskussionen statt (siehe Programm im Details). Im ersten Panel wird es Erfahrungsberichte bzw. Präsentationen von Best Practice Beispielen geben, wobei das zweite Panel Stakeholder Statements aus Forschung, Wirtschaft und Politik thematisiert. Zum Abschluss besteht auch die Möglichkeit des Digitalen Networking.

Die FFG bittet um Anmeldung bis 21. März 2022 über die Website der FFG.

Das Programm im Detail

15:00 Begrüßung

Margarete Schramböck | Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

15:10 Impulsvortrag

Martin Giesswein | Digital Sparring Partner, Autor, Podcaster, Digital-Unternehmer und Gründer 

15:30    Podiumsdiskussionen

15:30 – 16:10 Panel 1

  • Stefan Schafranek | Geschäftsführer des Digital Innovation Hub Süd 
  • Jutta Steinkellner | Leitung Servicezentrum der Wirtschaftskammer Kärnten 
  • Michael Schützenhofer | STRATEGIEdesign

16:10 – 16:30 Panel 2

  • Florian Frauscher | Sektionschef Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort 
  • Henrietta Egerth | Geschäftsführerin Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH 
  • Mariana Kühnel | Generalsekretär-Stellvertreterin Wirtschaftskammer Österreich 

ab 16:30 Digitales Networking

Raum zum Austausch und zur Vernetzung 

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Lebensstimmen
Der Fabertar | © Lebensstimmen/Screenshot

Vor rund einem Monat gab das Grazer Startup Lebensstimmen den Einstieg von Motorsportlegende Helmut Marko als Investor bekannt – brutkasten berichtete. Nun präsentierte man seine KI-basierte Plattform und hat dabei weitere prominente Unterstützung.

Lebensstimmen als Vorsorge

Das von Markus Pinter, Philipp Berkessy und Lukas Stern gegründete Startup versteht sich als ein Vorsorgeprodukt, das zu Lebzeiten abgeschlossen wird und für den Tod und darüber hinaus wirkt. Menschen können zu Lebzeiten ihre eigene Grußbotschaft oder „letzte Rede“ gestalten, in eigener Stimme, mit eigenen Inhalten, Musik und Bildern. Angehörige sollen nach einem Todesfall zudem eine digitale Trauerrede erstellen können.

Insgesamt umfasst das Angebot vier Produkte: die „Grußbotschaft“, „Meine letzte Rede“, einen neutralen „KI-Trauerredner“ sowie das Format „Aus Sicht der Familie“.

Vertrieben werden soll über Bestattungsunternehmen, Vorsorgeversicherer, Institutionen und Medienpartner im Lizenz- und White-Label-Modell. Die rechtliche Architektur der Plattform wurde gemeinsam mit Scherbaum Seebacher Rechtsanwälte entwickelt. Technologiepartner ist BLCKs AI.

Fabertar schenkt Worte her

Neben Marko unterstützt nun auch Dompfarrer von St. Stephan, Toni Faber, Lebensstimmen in Fragen von Trauer und Abschied mit einem neuartigen Angebot. Mit dem „Fabertar“ präsentiert das Startup einen gemeinsam mit ihm entwickelten und klar als KI gekennzeichneten Trauerredner. Dieser soll keine Seelsorge ersetzen, sondern Worte schenken, wo sie gewünscht werden oder wo kein Redner verfügbar ist.

„Ich begleite viele Menschen im Abschied. Oft ist das, was ungesagt bleibt, am schwersten. Wenn Technik hilft, liebevolle Worte zu bewahren, dient sie dem Menschen und dem Trost. Genau das ist der Gedanke hinter dem ‚Fabertar‘. Er soll niemanden ersetzen“, sagt Faber.

Marktstart Anfang 2027

Und Lebensstimmen-Geschäftsführer Berkessy ergänzt: „Jeder Mensch hat Worte, die bleiben sollen. Mit Lebensstimmen machen wir Vorsorge erstmals persönlich, digital und rechtssicher. Heute beginnt eine neue Abschiedskultur, und sie beginnt in Österreich.“

Nach der offiziellen Vorstellung der Plattform, der dazugehörigen Lebensstimmen-Produkte und dem aktuellen Launch der Website erfolgt in einem nächsten Schritt. Der Marktstart ist für Q1 2027 geplant und soll sowohl österreichweit als auch global erfolgen.

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