16.07.2020

Homeschool: Grazer e-Learning-Plattform gewinnt eAward

Das Grazer Unternehmen „Speicherkraft“ hat mit Homeschool eine e-learning Plattform entwickelt, die nun mit dem eAward ausgezeichnet wurde.
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(c) Speicherkraft - Grazer Edu-Plattform von Speicherkraft erhält eAward.

Entwickelt wurde Homeschool Anfang dieses Jahres von Grazer IT-Unternehmen „Speicherkraft“ in Kooperation mit ausgewählten steirischen Pädagogen. Erstmals eingesetzt wurde das neue e-Learning-Tool an der Fachschule in Hartberg. Inzwischen wird das Bildungsportal von hunderten Schülern und Lehrern österreichweit genutzt. Erste Anfragen gibt es bereits auch aus Deutschland.

Das Unternehmen bezeichnet die Auszeichnung mit dem eAward als „Zeichen mit internationaler Strahlkraft“. Seit 15 Jahren zeichnet die eAward-Jury erfolgreiche Digitalisierungsprojekte aus. In diesem Jahr wurden knapp 80 Projekte aus Österreich, Deutschland und der Schweiz eingereicht und Homeschool konnte sich durchsetzen.

Lösungen im Bildungsbereich benötigt

„Wir brauchen dringend Lösungen wie diese, um die Digitalisierung im Bildungsbereich zielgruppenorientiert voranzutreiben“, betont Jurymitglied Christian Rupp, CIO des European Joint Innovation Lab.

Homeschool mit weiteren Tools

Ein Grund für den Erhalt des Award war, dass sich Schüler und Lehrer über das Portal von Homeschool effizient austauschen und strukturiert Schulaufgaben lösen können. Zudem sind weitere Tools wie ein digitales Klassenbuch oder auch Elternhefte in die Plattform integriert.

Drag&Drop-System

So funktioniert es: Mit einem Klick können Lehrer über das Homeschool-Portal Aufgaben an die Schüler verteilen und mit individuellen Abgabedaten versehen. Die Schüler wiederum sehen auf einem Blick sämtliche Aufgaben und Lernziele. Erledigte Aufgaben werden über ein Drag&Drop-System hochgeladen und automatisch dem zuständigen Lehrer zugeteilt. Eine Chat-Funktion erlaubt zudem einen flexiblen Austausch zwischen Lehrern und Schülern. Sogar eine direkte Benotung ist möglich.

„Wir befinden uns inmitten einer Digitalisierungs-Wende, die das gesamte heimische Schulwesen betrifft. Homeschool kann dabei die bestimmende Plattform sein, die das e-Learning in Österreich auf ein ganz neues Niveau heben wird“, sagt Christian Günther, Geschäftsführer von „Speicherkraft“.


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(c) SecurITe

Manchmal beginnt eine Gründungsgeschichte mit einem Satz, der wie eine Drohung klingt. „Alles, was wir in der Cybersecurity haben, kannst du wegschmeißen. Es wird in ganz kurzer Zeit nicht mehr funktionieren.“ Das soll Manuel Nedbal im Herbst 2024 zu Herbert Stöger gesagt haben – als das Schlagwort „agentic AI“ noch kaum jemand kannte. Rund anderthalb Jahre später, sagen beide, sei genau das eingetreten. Und aus der Ansage ist ein Unternehmen geworden, das nun eine bemerkenswerte Finanzierungsrunde vermeldet.

SecurITe hat eine Seed-Runde im niedrigen zweistelligen Millionenbereich (Euro) abgeschlossen – für eine Frühphasenfinanzierung im österreichischen Kontext eine außergewöhnliche Größenordnung. Sie reicht laut Unternehmen, um die Produktentwicklung über rund 24 Monate durchzufinanzieren. Strukturiert wurde die Runde bewusst über einen europäischen Finanzpartner aus dem Family-Office-Umfeld, der vorerst nicht genannt werden möchte. Auch die bestehenden Gesellschafter zogen mit.

Herbert Stöger, Managing Director x-tention | (c) Thomsen Photography

Hinter SecurITe stehen zwei Akteure, die sich ergänzen: Nedbal, der zwölf Jahre im Silicon Valley Cybersecurity gebaut hat, und Stöger, Gründer und Eigentümer der österreichischen Health-IT-Gruppe x-tention. Das Startup ist aus dieser Partnerschaft entstanden – x-tention brachte den Zugang zum Gesundheitsmarkt und das Problemverständnis ein, Nedbal die Technologie. Eine klassische Ausgründung sei es nicht; x-tention zählt heute zu den bestehenden Gesellschaftern.

Eine Begegnung im Bezirk Amstetten

Die Geschichte dahinter ist die zweier Welten, die im Mostviertel zusammenfanden. Nedbals Stationen im Valley: McAfee (später von Intel übernommen), dann das eigene Startup ShieldX, das nach fünf Jahren an Fortinet verkauft wurde, wo er als VP of Engineering arbeitete. Zuletzt verantwortete er bei Google die Architektur der Cloud-Firewall. Im Zuge der Pandemie kehrte er nach Österreich zurück – ein Muster, das man damals bei einigen heimischen Tech-Talenten beobachten konnte. Dort wurde er über einen gemeinsamen Freund Stöger vorgestellt.

Manuel Nedbal – CEO SecurITe (links) und Bernhard Aigenbauer – COO SecurITe | (c) SecurITe

Dieser hatte x-tention 2001 mit sechs Mitarbeitern gegründet; heute zählt die Gruppe rund 850 Beschäftigte in Österreich, der Schweiz, Deutschland und England sowie ein Office im Silicon Valley. Tief im Bereich Gesundheits-IT verankert, deckt x-tention Datenmanagement, ELGA, Konnektivität und Managed Services ab und betreut nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Kunden im Gesundheitswesen. Marktbedingungen, großes Problem, Marktzugang und Technologie seien „auf einmal zusammengekommen“ – Nedbal nennt es eine „Textbuchvorlage für ein Startup“. Heute verteilt sich das rund 50-köpfige Team auf Österreich, Silicon Valley und Bangalore.

Krankenhäuser als verwundbarster Punkt

Warum ausgerechnet Healthcare? Der Sektor sei von der Cybersecurity-Industrie „vergessen“ worden, argumentiert Nedbal – weil dort andere Regeln gelten. Klassische Schutzmechanismen ließen sich auf medizinischen Geräten und in klinischen Netzen nicht so einsetzen wie in der Enterprise-IT. Hinzu komme, dass während der Pandemie eine Hemmschwelle gefallen sei: Krankenhäuser würden heute ohne Schonung attackiert – rund um die Uhr.

Hier setzt das Resilienz-Argument der Gründer an: Krankenhäuser seien ein Paradebeispiel für kritische Infrastruktur, deren Absicherung längst keine rein technische Frage mehr sei, sondern eine der europäischen Souveränität. Die Sorge: Erkenntnisse über neue, KI-getriebene Angriffsmuster zirkulierten oft nur in einem begrenzten Kreis großer US-Anbieter – Krankenhaussoftware-Hersteller und europäische Institutionen seien dabei selten am Tisch. Eine eigenständige europäische Antwort, die nicht aus den USA, Israel oder China komme, sieht das Team daher als Chance. Konsequenterweise habe man auch die Finanzierung „aus Europa und für für das globale Wachstum“ gestemmt – die IP bleibe aber in Europa.

Die nächste Bedrohungsstufe sieht SecurITe in autonomen Agenten: Setzen Kliniken selbst KI-Agenten ein, könnten diese sich fehlverhalten; ein Angriff durch autonome Agenten sei zudem um ein Vielfaches gefährlicher als von einem menschlichen Akteur. Genau hier setzt das Produkt agentis360 an: Statt auf eine zentrale Instanz setzt es auf eigene Sensoren und kleine KI-Modelle, die direkt in der Infrastruktur sitzen und das Verhalten von Systemen und Agenten laufend auf Auffälligkeiten profilieren. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen die Produktentwicklung vorantreiben und parallel internationalen Vertrieb sowie Partnerschaften aufbauen – mit Europa als Ausgangspunkt und dem globalen Rollout für kritische Infrastruktur als nächstes Ziel.

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AI Summaries

Homeschool: Grazer e-Learning-Plattform gewinnt eAward

  • Entwickelt wurde Homeschool Anfang dieses Jahres von Grazer IT-Unternehmen „Speicherkraft“ in Kooperation mit ausgewählten steirischen Pädagogen.
  • Inzwischen wird das Bildungsportal von hunderten Schülern und Lehrern österreichweit genutzt.
  • Ein Grund für den Erhalt des Award war, dass sich Schüler und Lehrer sich über das Portal von Homeschool effizient austauschen und strukturiert Schulaufgaben lösen können.
  • Zudem sind weitere Tools wie ein digitales Klassenbuch oder auch Elternhefte in die Plattform integriert.
  • Eine Chat-Funktion erlaubt zudem einen flexiblen Austausch zwischen Lehrern und Schülern.

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