07.04.2026
TURNAROUND

Holzmodulbau-Unternehmen Wohnwagon schließt Sanierungsverfahren ab

Das Unternehmen hat sich auf Wohnprojekte in Holz-Modulbauweise spezialisiert, die im eigenen Werk in Gutenstein (Niederösterreich) hergestellt werden. Die Sanierung ging mit einer Kapitalerhöhung der Gesellschafter einher.
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Theresa Mai und Lothar Stadler | (c) Wohnwagon

Ende letzten Jahres musste das niederösterreichische Unternehmen Wohnwagon ein Sanierungsverfahren einleiten. Auslöser für die Schieflage waren nach Unternehmensangaben die Rezession in der Baubranche und damit verbundene Lieferantenausfälle (brutkasten berichtete). Nun ist der Turnaround formell geglückt: Die Gläubiger stimmten dem Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent zu. Am 27. März wurde das Insolvenzverfahren durch das zuständige Gericht offiziell aufgehoben, wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab.

Operativer Betrieb und Treuhandkonto

Während der Restrukturierungsphase wurden die internen Prozesse und Abläufe neu strukturiert. Der operative Betrieb und die Produktion im Werk in Gutenstein liefen dabei kontinuierlich weiter. Laut dem Holzmodulbau-Unternehmen konnte dadurch ein Großteil der Arbeitsplätze am Standort erhalten werden. Um das Vertrauen der Kunden sowie Lieferanten zu wahren und den Verkauf der Häuser während des Verfahrens abzusichern, richtete Wohnwagon ein Treuhandkonto ein. Das Unternehmen sicherte sich auf diesem Weg bereits neue Aufträge für die Zeit nach der Sanierung.

(c) Wohnwagon

Kapitalerhöhung und strategischer Ausblick

Flankiert wird das Ende des Insolvenzverfahrens von frischem Kapital: Die Gesellschafter stellten sich laut einer Aussendung geschlossen hinter das Unternehmen und beschlossen im März eine gemeinsame Kapitalerhöhung. Strategisch plant Geschäftsführer Lothar Stadler, das ursprüngliche „Tiny House“-Unternehmen künftig stärker auf größere Projekte mit mehr Wohnfläche auszuweiten. „Um langfristig erfolgreich zu sein braucht es Weitblick und manchmal erst einen Schritt zurück, bevor man den Schritt nach vorne setzen kann“, so Stadler.

Co-Geschäftsführerin Theresa Mai ergänzt zum Abschluss der Restrukturierung: „Viele Unternehmer:innen kämpfen gerade mit wirtschaftlichen Herausforderungen. Wir möchten mit unserer Geschichte anderen Mut machen und zeigen, dass man auch gestärkt aus Krisen hervorgehen kann.“

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Auf dem Bild zu sehen ist ein Architektenplan vom Innenhof des Innovationshubs in Steyr. Menschen sitzen im Garten des ehemaligen Klosters, arbeiten und genießen das schöne Wetter.
Der geplante Innenhof des Innovationshub. (c) TP3 Architekten Gunther Mühlehner/Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

Im 17. Jahrhundert hausten die Cölestinerinnen im Kloster in der Berggasse in Steyr. Als das Kloster aufgehoben wurde, wurde in einigen Gebäuden ein Gefängnis errichtet. Heute stehen diese leer. Nun soll hier ein Forum für Wissenschaft & Technologie, ebenso wie ein Inkubator für Startups entstehen.

„Es ist seit jeher ein abgekapselter Ort gewesen, ein verbotener Teil der Stadt, ein Stadtteil, der nicht zugänglich war. Und jetzt ist er da für die Öffnung. Das macht den Reiz aus. Eine verbotene Stadt zu betreten, einen verbotenen Stadtteil zu erkunden“, erklärt Chris Müller gegenüber dem ORF Oberösterreich.

Geplant sind konkret mehr als 40 private Offices, Co-Working Spaces, Meetingräume, ein Theatersaal für ca. 250 Personen, Meetingpoints sowie grüne Stadtoasen und gastronomische Einrichtungen.

Industrieregion Steyr

Die Stadtregion Steyr, mit ihren rund 75.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, zählt zu den führenden Industrie- und Wirtschaftsregionen Österreichs. Der Standort ist vor allem durch Leitbetriebe wie BMW, AVL List, BMD, SKF und Steyr Automotive bekannt. Mit dem Projekt Horizont Steyr soll vor allem das Wachstum und die Vernetzung der Jungunternehmen vorangetrieben werden.

„Horizont Steyr verbindet Innovation mit verantwortungsvoller Stadtentwicklung. Die Wiederbelebung ungenutzter Flächen ist gelebte Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial“, betont Simon Asanger, Projektmanager bei Business Upper Austria.

Geplantes Restaurant & Seminarraum. (c) TP3 Architekten Gunther Mühlehner/Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
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