07.12.2017

Hokify sucht per Jobausschreibung „Christkind (m/w)“

PR-Gag. Das Wiener HR-Startup Hokify sucht ein geeignetes Christkind. Für die kreativsten Bewerbungen soll es eine Weihnachtsüberraschung geben.
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Hokify: Das Team sucht per Jobausschreibung ein Christkind (m/w)
(c) Hokify: Das Team sucht per Jobausschreibung ein Christkind (m/w)

Dass weihnachten naht, sieht man auch daran, dass die österreichischen Startups versuchen, einander mit PR-Gags zu überbieten. Gut im Rennen dürfte heuer das Wiener HR-Startup Hokify sein. Per Ausschreibung sucht man „Christkind (m/w) bei Nordpol GmbH in Wien“. Und die Bewerberinnen und Bewerber müssen einiges mitbringen, wie man in der Ausschreibung erfährt:

  • Du hast keine Höhenangst
  • Du kannst mit Schere und Kleber umgehen
  • Du hast Erfahrung im Glocke läuten
  • Du bist kinderfreundlich
  • Du bist bereit dazu, auch an Feiertagen zu arbeiten
  • Du hast Erfahrung im “Unsichtbar Machen”
  • Du verfügst über einen guten Orientierungssinn
  • Du bist kälteunempfindlich
  • Du besitzt ein super Verständnis für Magie

Bezahlung: 5000 Vanillekipferl pro Monat

Die Nordpol GmbH biete dafür einige Benefits. So bekomme das neue Christkind hunderttausende Wunschzettel pro Jahr, eine Weihnachtsfeier mit Osterhase und Nikolaus, einen VIP-Zugang zum Nordpol-Ressort und Firmen-Flügel mit Privatnutzungserlaubnis. Als Bezahlung gibt es 5000 Vanillekipferl pro Monat.

+++ Firstbird, Gustav, hokify, myVeeta, PreScreen und whatchado starten HR-Tech Hub +++

Facebook-Video des Startups:

Drei Fragen an das zukünftige Christkind

Im Prozess bekommen Bewerber, nachdem sie Kontakt-Angaben gemacht haben, drei Fragen gestellt. So muss man etwa beschreiben, wie man mithilfe von Bäckern an einen Weihnachtsbaum kommen kann, oder wie man 30 Geschenke an ihre Familien liefert, wenn man selbst nicht mehr in der Lage dazu ist. Die besten Bewerbungen würden am 24. Dezember anonym auf Facebook vorgestellt und erhielten eine Weihnachtsüberraschung, heißt es von Hokify.

⇒ zur Ausschreibung


Disclaimer: Der Autor dieser Zeilen hat sich selbst als Christkind beworben. Er strebt durch den Artikel ausdrücklich keine Einflussnahme auf den Auswahlprozess an.

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Johannes Ferner und David Feichter bilden nun zusammen die fiskaly-Führungsspitze | (c) fiskaly
Johannes Ferner und David Feichter bilden nun zusammen die fiskaly-Führungsspitze | (c) fiskaly

Fiskaly aus Wien wurde dieses Jahr von EY zum „Scaleup of the Year“ gekürt, wie brutkasten berichtete. Die Zahlen und Fakten zeigen, warum: Das 2019 gegründete Unternehmen wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 60 Prozent und ist profitabel. Es beschäftigt mehr als 150 Mitarbeitende, ist in acht EU-Ländern aktiv, betreut dort rund 1.900 B2B-Kunden mit mehr als einer Million POS-Systemen (Point of Sale) und ist Marktführer in Deutschland.

Nun verkündete das auf Fiskalisierung spezialisierte Unternehmen, das sich am „Sprung vom Scaleup zum etablierten Infrastrukturanbieter“ sieht, einen bedeutenden Neuzugang: David Feichter wird Co-CEO neben Johannes Ferner, der fiskaly gemeinsam mit Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz gegründet hat.

Vom „allerersten Kunden“ zum Co-CEO

Die Vorgeschichte ist dabei durchaus ungewöhnlich. Feichter war 2019 als CEO des deutschen POS-Anbieters orderbird der „allererste Kunde“ des Wiener Unternehmens. Damals verhandelte er den Deal mit Ferner. Erst in diesem Frühjahr gab Feichter die Führung von orderbird, mittlerweile Teil der Nexi Group, an Dirk Schmidt ab.

Die Doppelspitze soll fiskaly nun als „nächste Stufe der Unternehmensführung“ durch die nächste Wachstumsphase bringen. „Sich die Rolle des CEO zu teilen, ist eine strategische Entscheidung, die es uns ermöglicht, unsere sich ergänzenden Stärken optimal zu nutzen und das Wachstum fokussierter und strukturierter zu beschleunigen“, kommentiert Ferner. Und ergänzt: „Das ist ein Erfolg, auf den ich besonders stolz bin. Es ist ein Beweis dafür, dass in Österreich gemachtes Wachstum nach wie vor möglich ist.“

Weitere Akquisitionen geplant

Konkret soll Feichter den operativen Betrieb und die Skalierung der Organisation verantworten, während sich Ferner auf internationale Partnerschaften, Akquisitionen und die externe Repräsentation konzentriert. „Fiskaly hat sich eine starke Position im Bereich Transaction Compliance erarbeitet und das Ausmaß der Marktchance aufgezeigt. Unser Ziel ist es, diese Führungsposition weiter auszubauen und zu definieren, wohin sich die Kategorie als Nächstes entwickelt“, sagt Feichter.

Fiskaly kündigt zudem an, im Bereich M&A aktiv zu bleiben. Man baue auf der bisherigen Akquisitionsbilanz auf, „um schnell handeln zu können, sobald sich in Europa die richtigen Gelegenheiten bieten“. Bisher übernahm fiskaly die Deutsche Fiskal GmbH und Infrasec Sweden AB. 2024 hatte fiskaly mit Verdane einen großen Private-Equity-Investor an Bord geholt, der auch Kapital für Übernahmen bereitstellt.

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